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like-a-gun

Adult Digimon

Beiträge: 135

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301

Donnerstag, 14. Februar 2013, 20:13

Shirkan dagegen ist böse... Weil uns vom Anfang an erzählt wird, dass er böse ist.

Falsch. Shirkan will Mogli töten, bevor er alt genug wird ihn zu töten - Weil er weiß, dass Menschen mit Feuer umgehen können. Total verständlich aus der Sicht eines Tigers.
Cruella de Vil will einfach nurn n Schönen Mantel, ist halt ne Modefrau, ist normal in ihrer Welt. Auch ein verständliche Motivation.
Pitch kann im Buch so hammer geil sein wie er will - ist er ja auch - aber in Film ist er nur meh~
Aber wir schweifen ab...

Zitat von »Kaén-Chan«

Ich war nicht dabei, habe aber genug Emails mit dem Autor der Serie gewechselt, um durchaus darüber urteilen zu können. Er sagt nämlich selbst, dass sie sich damals wenig mit der Digitalen Welt auseinandergesetzt haben, keine Regeln aufgestellt haben oder dergleichen, weshalb es auch so viele Logikfehler gibt.
Ist ja schön und gut, welch tollen Kontakt du zu den Autoren hast, wir haben ihn nicht und ich bewerte das, was ich vor mir liegen habe wie die meisten, die Digimonfans sind. Ich zweifel dich nicht an, aber ICH hab nicht mit ihnen geschrieben und daher können wir auch nicht sehr viel dazu sagen, ob's nun legitim von dir ist, es als lieblos zu bezeichnen oder nicht. Ist halt heikel das Wort zu benutzen, wenn du dich einzig und allein auf extremes Insiderwissen beruhst.

Sich auf die 'Moral' von Adventure zu berufen ist sinnlos, das war eh der reinste Dreck. Den Xros Wars Manga hab ich bis her noch nicht komplett gelesen, ich hab's nicht so mit Manga bzw allgemein Comic |D Entweder Buch oder gar nicht oder halt Grafic Novels.

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Blitzfuchs

Baby 2 Digimon

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302

Samstag, 16. Februar 2013, 03:45

like-a-gun, deine Argumente sind mir sympathisch, besonders bei den Bösewichten, Wappen und Moral. Ich hätte es nicht besser sagen können :)

Ansonsten finde ich, ihr seht Probleme an der Serie, die eigentlich keine sind. Dass Matts Wappen nicht gut zu ihm passen kann, nur weil er erst am Ende der Staffel seine Fehler einsieht, finde ich nicht. Oder dass ein Wappen nur zu einem einzigen Charakter passen darf und alle anderen dürfen nix taugen in der Eigenschaft, damit man die Zuornung der Wappen auch ja auf einen Blick erkennt. Dass die Charakteristika bei den Kindern nicht immer geradeheraus, sondern subtil zum Vorschein kommen, spricht imo für die Tiefe der Charaktere.
Besonders du, Kaén-chan, findest Worte wie 'hölzerne Irgendwas' ohne nachvollziehbare Begründung. Wenn die Adventure-Charaktere wirklich so flach sein sollen, was hältst du dann erst von den Leuten aus 02, Savers und Xros Wars?
Soras Probleme mit ihrer Mutter sind glaubhaft. Wie kommst du darauf, dass die eine Rückblende-Szene, die in ihrer Folge vorkommt, das alleinige Auslöser-Ereignis sein soll dafür, dass sie sich ungeliebt fühlt? Das ist nur ein Beispiel und wird aus erzähltechnischen Gründen so gezeigt, um die Pointe zu schildern. Sora hat die Gefühle ihrer Mutter generell missverstanden und durch Piyomon ihre Einsicht gefunden.

Gerade die Sora-Szene ist die reine Umsetzung eines wichtiges Kernelements von Digimon seit den Tamagotchi: Die Beziehung zwischen dem Kind und dem Digimon als Analogie für die Beziehung der Eltern zum Kind. Die Kinder müssen ihre Digimon korrekt aufziehen und ihnen ihre guten Eigenschaften weitergeben, während sie selber an der Erfahrung wachsen - das ist doch die Grundidee. Was soll es dann, wenn die Charaktere keine Digimonpartner oder keine Eltern haben oder wenn von den Eltern aus Mangel an Charakter nur der Unterkörper gezeigt wird und nicht das Gesicht? Eine Digimon-Staffel, in der dieses Konzept nicht vorkommt, hat schon von Anfang an ein dickes Minus von mir wegen Themenverfehlung.

Dein Verweis auf die Aussagen der Macher beeindruckt auch nicht, weil viele Künstler die größten Kritiker ihrer eigenen Werke sind.

Bzgl. Digiwelt verstehe ich nicht, warum die unbedingt Barcodes in den Wolken haben muss. Das ist das unwichtigste Detail. Außerdem nähme das in Adventure ein Stück Handlung vorweg, weil die Kinder erst einmal 'an einem unbekannten Ort' landen und erst später erfahren, worum es sich bei dieser Welt handelt.

Kaén-chan: Danke für den Tipp mit dem Roman. Es ist schade, dass es so viele Digimon-Sachen gibt, die anscheinend viele Leute nicht kennen, und keine wirklich überschaubare Informationsquelle darüber.

Kaén-chan

Collision Course

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303

Samstag, 16. Februar 2013, 10:02

Besonders du, Kaén-chan, findest Worte wie 'hölzerne Irgendwas' ohne nachvollziehbare Begründung. Wenn die Adventure-Charaktere wirklich so flach sein sollen, was hältst du dann erst von den Leuten aus 02, Savers und Xros Wars?

Oh mein Gott, mit dieser Aussage machst du dich wirklich schon verdammt lächerlich. Du hast das Review gelesen. Ich habe da sehr, sehr viele Begründungen dafür gebracht, WARUM die Charaktere hölzern und flach sind, gebracht. Was du hier machst ist wirklich schon lächerliches "Du musst das immer wiederholen, sonst werfe ich dir vor, dass du nicht begründest, Mimimimi, weil das ist meine Lieblingsserie, mimimi"
Die Charaktere in Savers waren bei weitem bessere Charaktere - und das obwohl Masaru praktisch dem ganzen Cast die Show gestohlen hat. Und natürlich waren Xros Wars und Zero Two schlecht - aber nur weil die beiden Staffeln auch schlecht geschrieben waren, ändert das nichts daran, dass Digimon Adventure unglaublich mies geschriebene Charaktere hat.
Und was ich zu den Charakteren von Zero Two sage kannst du gerne im Review, dass ich im Zero Two Thread gepostet habe, nachlesen.

Ansonsten finde ich, ihr seht Probleme an der Serie, die eigentlich keine sind. Dass Matts Wappen nicht gut zu ihm passen kann, nur weil er erst am Ende der Staffel seine Fehler einsieht, finde ich nicht. Oder dass ein Wappen nur zu einem einzigen Charakter passen darf und alle anderen dürfen nix taugen in der Eigenschaft, damit man die Zuornung der Wappen auch ja auf einen Blick erkennt. Dass die Charakteristika bei den Kindern nicht immer geradeheraus, sondern subtil zum Vorschein kommen, spricht imo für die Tiefe der Charaktere.

Tiefe von Charakteren in einer dummen, flachen Kinderserie, wie Digimon Adventure? Mach dich doch bitte nicht lächerlich(er). Die Charaktere sind alle - bis auf Mimi, die das "extra" war - auf dieselbe Art gebaut worden: Eine Stärke, eine Schwäche, ein Problem, ein Namen. Ende der Charakterausarbeitung. Diesbezüglich kannst du gerne beliebige Personen Fragen, die an der Serie beteiligt waren. Das hat nichts damit zu tun, dass die Autoren überkritisch sind, sondern dass sie schlampig gearbeitet haben und gar nicht daran interessiert waren den Charakteren tiefe zu geben... Bzw sie auch nicht wussten, wie man das macht.
Yamato entspricht zu keinem Zeitpunkt der Serie der Stärke "Freundschaft". Er ist durch die Serie hindurch egoistisch und selbstmitleidig und ist NIE ein guter Freund. Und wenn man jemanden, der zu keinem Zeitpunkt Freundschaftlich handelt, als DAS Sinnbild für Freundschaft hinstellt, ist schlicht und ergreifend gerade in einer Kinderserie falsch, wo diese Charaktere eine Vorbildfunktion erfüllen sollten.

Soras Probleme mit ihrer Mutter sind glaubhaft. Wie kommst du darauf, dass die eine Rückblende-Szene, die in ihrer Folge vorkommt, das alleinige Auslöser-Ereignis sein soll dafür, dass sie sich ungeliebt fühlt? Das ist nur ein Beispiel und wird aus erzähltechnischen Gründen so gezeigt, um die Pointe zu schildern. Sora hat die Gefühle ihrer Mutter generell missverstanden und durch Piyomon ihre Einsicht gefunden.

Wie ich darauf komme... Lass mich mal überlegen? Vielleicht weil nichts anderes je angesprochen oder angedeutet wird? Vielleicht, weil auch der Autor gesagt hat, dass sie nicht mehr Probleme mit der Mutter hatte? Vielleicht aus dem simplen Grund, dass man bei einer Serie nun einmal nur das bewerten kann, was da ist und das bei Adventure verschwindend gering ist? Vielleicht deswegen? Ich kann in jeden Charakter in Digimon eine unglaublich tolle Geschichte interpretieren - aber das ändert nichts daran, dass die Charaktere diese nicht haben und das sie eigentlich flach und hölzern sind.
Nur weil du dir viel ausdenken kannst, was dies oder jenes erklärt, ist es noch nicht da und wenn es darum geht, eine Kritik zu schreiben, eine Serie zu bewerten, so bewertet man das, was da ist und nicht das, was da sein könnte.
Die Romane zeigen auch, wie man es hätte besser machen können - aber so wurde es in der Serie nicht gemacht. Und die bewerte ich hier nun mal. Und sie ist schlecht.

Die Beziehung zwischen dem Kind und dem Digimon als Analogie für die Beziehung der Eltern zum Kind. Die Kinder müssen ihre Digimon korrekt aufziehen und ihnen ihre guten Eigenschaften weitergeben, während sie selber an der Erfahrung wachsen - das ist doch die Grundidee. Was soll es dann, wenn die Charaktere keine Digimonpartner oder keine Eltern haben oder wenn von den Eltern aus Mangel an Charakter nur der Unterkörper gezeigt wird und nicht das Gesicht? Eine Digimon-Staffel, in der dieses Konzept nicht vorkommt, hat schon von Anfang an ein dickes Minus von mir wegen Themenverfehlung.

Eine Digimon-Staffel ist dann eine Digimon-Staffel, wenn Digimon vorkommen, ohne Themenverfehlung irgendeiner Art. Wie die Digimon-Staffel nun die Digimon einbringt, ist ihr überlassen. Es ging zu keinem Zeitpunkt darum, dass man nun die Digimon immer im Tamagotchi-Stil darstellen muss.
Davon abgesehen sind Digimon Sammelbare Kampftamagotchis. Und weder vom Kampf-Training-Element, noch vom Sammelaspekt bieten die meisten Staffeln sonderlich viel. Dafür viel Blödsinn über Gefühle und Blabla, der mit den Tamagotchis nichts zu tun hat. Man muss bei den Tamagotchis auch kein Vieh erziehen, sondern es einfach nur füttern, schlafen und kämpfen lassen.

Bzgl. Digiwelt verstehe ich nicht, warum die unbedingt Barcodes in den Wolken haben muss. Das ist das unwichtigste Detail. Außerdem nähme das in Adventure ein Stück Handlung vorweg, weil die Kinder erst einmal 'an einem unbekannten Ort' landen und erst später erfahren, worum es sich bei dieser Welt handelt.

Es verlangt niemand irgendetwas spezielles, sondern einfach eine Einbringung des Themas "Digital" und - vor allem - dass die Welt eine Geschichte und KLARE Regeln hat, die möglichst auch zu ihrer Entstehung passen.
Davon abgesehen? "Handlung". Darüber wird zu keinen Zeitpunkt irgendein Stück der Haupthandlung aufgebaut. Davon abgesehen, dass mir genug digitale Elemente einfallen, die Kinder nicht sofort als "digitale Welt" erkennen würden - vor allem wenn man bedenkt, dass diese Kinder sich auch nicht über das "Auflösen" von besiegten Digimon gewundert haben.

Zehn Jahre nach Digimon Tamers:
Digimon Battle Generation

TheGamer821

Ultimate Digimon

Beiträge: 704

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304

Samstag, 16. Februar 2013, 10:29


Ansonsten finde ich, ihr seht Probleme an der Serie, die eigentlich keine sind. Dass Matts Wappen nicht gut zu ihm passen kann, nur weil er erst am Ende der Staffel seine Fehler einsieht, finde ich nicht.


Das Wappen der Freundschafft passt nicht weil er von einer Fledermaus, die Devimon im Namen hat, sich erzählen lies das Jou ihn ausnutzen würde, weil er sich von einem Baum sich erzählen lies er müsse seinen besten Freund töten, weil er über seine Meinung nicht redet sondern sofort einen überflüssigen Streit anfängt. Man könnte mindestens ein halben Dutzend weitere Beispiele aufzählen warum Yamato der mieseste char für das Wappen der Freundschaft war.

Zitat

Oder dass ein Wappen nur zu einem einzigen Charakter passen darf und alle anderen dürfen nix taugen in der Eigenschaft, damit man die Zuornung der Wappen auch ja auf einen Blick erkennt. Dass die Charakteristika bei den Kindern nicht immer geradeheraus, sondern subtil zum Vorschein kommen, spricht imo für die Tiefe der Charaktere.


Du meinst eher für die tiefe Leere der Chars. ganz davon zu geschweigen das 5 der 8 Wappen zu ihren Kindern überhaupt nicht passen und sie eigentlich nicht einmal aufs Perfect Level digitieren dürften.

Zitat

Soras Probleme mit ihrer Mutter sind glaubhaft. Wie kommst du darauf, dass die eine Rückblende-Szene, die in ihrer Folge vorkommt, das alleinige Auslöser-Ereignis sein soll dafür, dass sie sich ungeliebt fühlt?


Wie ist es Glaubhaft das ein Kind sich über länger als ein Jahr mit seiner Mutter nicht versöhnen kann? Ich meine es ist ihre Mutter, eine Person die man aus dem Alltag nicht streichen kann. Jeder hat mal Zoff mit seinen Eltern aber die dauern nie länger als 2 Wochen(Bei mir nichtmal 1 Woche). Warum man denkt es sei der einzige Grund ist einfach. Es ist der einzige Grund von dem die rede ist und der einzige Grund den später im Reale Welt arc aufgegriffen wird (auch wenn nur ganz kurz).

Zitat

Die Kinder müssen ihre Digimon korrekt aufziehen und ihnen ihre guten Eigenschaften weitergeben, während sie selber an der Erfahrung wachsen - das ist doch die Grundidee. Was soll es dann, wenn die Charaktere keine Digimonpartner oder keine Eltern haben oder wenn von den Eltern aus Mangel an Charakter nur der Unterkörper gezeigt wird und nicht das Gesicht? Eine Digimon-Staffel, in der dieses Konzept nicht vorkommt, hat schon von Anfang an ein dickes Minus von mir wegen Themenverfehlung.


Und genau dieses Konzept fehlt in Adventure. Der Anime wirkt keine Sekunde lang als ob die Kinder sich um sie kümmern müssten. Die Szene mit Greymon und der Digitation zu Skull Greymon sah für mich fast Identisch zur der Szene wo Taichi sein Greymon zum Metal Greymon digitieren ließ nur mit dem unterschied das TAICHI sein mut gefunden hat und nicht weil das Agumon so toll aufgezogen wurde. Agumon Digitiert zu War Greymon nur weil TAICHI von Angewomon getroffen wurde, nicht weil Agumon sich so toll entwickelt. Wenn es wirklich V-pet Elemente geben sollte dann würden die Partner Digimon zumindest aufs Klo müssen und die Digitationen würden keine Gefühle als Trigger benutzen sondern Erziehungsweise. Allein das die Erziehungsweise hier unter dem Teppich gefegt wird sieht man an der 2ten Folge. Taichi hatte nicht mal eine Chance Agumon aufzuziehen und schon Digitiert es zu Greymon. Auch wenn ungewollt scheint mir das einzige Digimon dass wirklich aufgezogen wird Patamon zu sein. Takeru braucht furchtbar lange um seine Digitationen zu erweitern und währenddessen spielt er mit Patamon/Tokomon Redet mit ihm usw. Genau so nur bisschen schneller hätten es die anderen machen sollen und nicht mit jeder Folge eine neue Digitation Rushen.

Zitat

Dein Verweis auf die Aussagen der Macher beeindruckt auch nicht, weil viele Künstler die größten Kritiker ihrer eigenen Werke sind.


Das klingt mir eher danach als ob du zu sehr in Nostalgie schwimmen würdest um ihnen und uns zuzustimmen.

Zitat

Bzgl. Digiwelt verstehe ich nicht, warum die unbedingt Barcodes in den Wolken haben muss. Das ist das unwichtigste Detail. Außerdem nähme das in Adventure ein Stück Handlung vorweg, weil die Kinder erst einmal 'an einem unbekannten Ort' landen und erst später erfahren, worum es sich bei dieser Welt handelt.


Und ich verstehe nicht warum alle andere Beispiele die ich aufzähle einfach Ignoriert werden und nur über die Barcodes geredet wird. Das ist Thema Verfehlung und nicht unwichtiges Detail. Und es wird ganz am Anfang gesagt sie seien in der Digiwelt und der einzige Grund warum die Kinder dieser Aussage nicht glauben ist eben weil die Digiwelt völlig normal aussieht und bis auf paar Namen hat sie überhaupt nichts mit Digitalem zu tun. Das hat Jede andere Digiwelt (bis auf die von 02) viel bessere Arbeit geleistet als Adventure.

Raith

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305

Sonntag, 17. Februar 2013, 14:48


Ansonsten finde ich, ihr seht Probleme an der Serie, die eigentlich keine sind. Dass Matts Wappen nicht gut zu ihm passen kann, nur weil er erst am Ende der Staffel seine Fehler einsieht, finde ich nicht.


Das Wappen der Freundschafft passt nicht weil er von einer Fledermaus, die Devimon im Namen hat, sich erzählen lies das Jou ihn ausnutzen würde, weil er sich von einem Baum sich erzählen lies er müsse seinen besten Freund töten, weil er über seine Meinung nicht redet sondern sofort einen überflüssigen Streit anfängt. Man könnte mindestens ein halben Dutzend weitere Beispiele aufzählen warum Yamato der mieseste char für das Wappen der Freundschaft war.


Das Ding ist ja das Freundschaft sich ja nicht in einer Waage messen lässt. Die Idee das Yamato also eher ein schlechter Freund über die Serie hinweg ist ist nicht das Problem. Man hätte das aber auch ohne Extrem EMo Phase und vorrallem mit mehr als eine Folge auslösung machen MÜSSEN. Es Ist eine Kinderserie und da hätte er vorrallem ein besserer Freund sein sollen(AKa Vorbildversion bla keks). Nur ist Freundschaft nach Mut das No.2 Wappen und ebenso Yamatos Charaktertyp der Lonewolf bzw. das extreme Gegenteil zu Taichi sein und diese 2 Elemente passen einfach überhaupot nicht gut zusammen normaler Weise. Kouji war zwar dasselbe hatte aber einen viel besseren Hintergrund und war auch nciht auf Freundschaft fixiert sodass er seinen Lone Wolf Status später nicht mehr hatte. Yamato hatte ihn bis zum Ende der Serie behalten und das ist einfach Paradox zu diesem Wappen.

Man hätte Yamato eher wirklich das Wappen "Zuverlässigkeit" machen sollen. Das hätte sogar im Bezug auf Takeru sogar gepasst.

Oder dass ein Wappen nur zu einem einzigen Charakter passen darf und alle anderen dürfen nix taugen in der Eigenschaft, damit man die Zuornung der Wappen auch ja auf einen Blick erkennt. Dass die Charakteristika bei den Kindern nicht immer geradeheraus, sondern subtil zum Vorschein kommen, spricht imo für die Tiefe der Charaktere.


Wo ist das denn bitteschön subtil? DIe Charaktereigenschaften kamen immer nur in vereinzelten Szenen und zwar dort wo man sie brauchte, zum digitieren. Danach war es Standart und wie bereits erwähnt wurde, hätten sie sich nicht entwickeln dürfen.

Soras Probleme mit ihrer Mutter sind glaubhaft. Wie kommst du darauf, dass die eine Rückblende-Szene, die in ihrer Folge vorkommt, das alleinige Auslöser-Ereignis sein soll dafür, dass sie sich ungeliebt fühlt?


Wie ist es Glaubhaft das ein Kind sich über länger als ein Jahr mit seiner Mutter nicht versöhnen kann? Ich meine es ist ihre Mutter, eine Person die man aus dem Alltag nicht streichen kann. Jeder hat mal Zoff mit seinen Eltern aber die dauern nie länger als 2 Wochen(Bei mir nichtmal 1 Woche). Warum man denkt es sei der einzige Grund ist einfach. Es ist der einzige Grund von dem die rede ist und der einzige Grund den später im Reale Welt arc aufgegriffen wird (auch wenn nur ganz kurz).


Ihr bedenkt wieder nicht das es Japan ist und wenn Soras Mutter die typische japanische Mutter gewesen wäre, hätte es da wirklich Konfliktpotential gegeben, aber sie war eine eher aufgeschlossene Japanerin(was Tradition ja nicht gleich ausschließt). Das waren eigentlich alle Familien aus Adventure. Yamatos und Takerus geschiedenen Eltern? Taichis recht eigenwillige Muttter (sie ist so die japanische Norm und irgendwie doch nicht). Ich glaub die hätten eine Generation vorher als Hauptcharaktere nehmen sollen. Damit hätte ich wohl mehr Spaß.
"Sich Taichis Mutter in Taichis Position vorstellt" Kopfkino ftw!


Zitat

Bzgl. Digiwelt verstehe ich nicht, warum die unbedingt Barcodes in den Wolken haben muss. Das ist das unwichtigste Detail. Außerdem nähme das in Adventure ein Stück Handlung vorweg, weil die Kinder erst einmal 'an einem unbekannten Ort' landen und erst später erfahren, worum es sich bei dieser Welt handelt.


Was ist eigentlich so schwer daran zu verstehen das wenn man in einer digitalen Welt ist man auch das Gefühl haben will das es digital erscheint? Ob die Welt unbekannt für die Kinder ist sei mal dahingestellt, es hätte einfach Hinweise darauf geben müssen das es Digital ist. Keine Ahnung ne eigene DIgimonsprache dir nur aus 0en und 1en besteht. Die Optionen sind zur Genüge da.

Blitzfuchs

Baby 2 Digimon

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306

Mittwoch, 20. Februar 2013, 05:21

Nochmal zu den Charakteren:
Kaén-chan, ich habe mir deine Begründungen nochmal durchgelesen. Ich bin immer noch der Ansicht, dass deine Unzufriedenheit mit ihnen hauptsächlich daher kommt, dass du sie 'durchschaut' hast. Ja, jedes Kind hat ein Thema/Wappen als Basis. Deswegen sind sie aber nicht unbedingt hölzern und platt. Vor allem verstehe ich nicht, warum du die Charaktere in Savers (welche der größte Schwachpunkt dieser Staffel sind) als 'bei weitem besser' beurteilst.
Vielleicht ändert sich deine Meinung, wenn du bedenkst, dass auch die Savers-Charaktere ein 'Thema' haben. Dort wird es zwar nicht durch ein Wappen direkt in die Handlung aufgenommen, aber dafür schreit einem jede Folge lauthals ins Gesicht, dass Masaru der Typ ist, der jedes Problem mit der Faust löst. Dadurch versteht er sich mit anderen Leuten, oder so.
In Adventure war es nicht nötig, dass z.B. Sora ständig ihre Liebes-Eigenschaften zur Schau stellt, zumindest nicht mit einer Wortwahl und Charakter-Dialog, der praktisch direkt an den Zuschauer gerichtet ist. Stattdessen sind die Charaktere um ihr Thema herum entwickelt, sodass ihr Verhalten dazu passt, ohne durch extreme Gimmicks unnahbar zu werden.

Dass sich die Charaktere hauptsächlich über Taichi definieren, zeigt, dass er der hauptigste Hauptcharakter ist. Das ist nicht der Untergang der Serie; es ist aber schade für Fans der anderen Charaktere.

Yamato wurde in den Szenen, wo er ein schlechter Freund war, nicht als Vorbild dargestellt; eher im Gegenteil. Er ist der einzige Charakter, dessen Wappen plötzlich nicht mehr strahlen will. Dass er sich von offensichtlich bösen Digimon emotional manipulieren lässt, ist einfach eine verbreitete Erzähltechnik. Die Zuschauer sehen die Misere kommen, in die der Charakter blind hineinstürzt. Der Totenkopf auf Picodevimons Stirn ist dazu da, damit auch das junge Zielpublikum in den Genuss der distanzierten Beobachterperspektive kommt und das Drama sich entfalten sieht :)

Darüber hinaus würde nicht sagen, dass die Autoren 'schlampig' gearbeitet hätten. 'Planlos' trifft es eher.

Nachdem Sora sagt, sie wäre ohne Liebe aufgezogen worden, fand ich es eigentlich ziemlich klar, dass der gezeigte Vorfall mit der Mutter nur ein greifbares Beispiel liefern soll, um die Idee mundgerecht und verständlich in die Folge zu packen. Ich glaube, man muss da nichts dazu erfinden. Es braucht keine 'Versöhnung' in dieser Beziehung, sondern eine Änderung der Einstellung von Sora gegenüber ihrer Mutter. Genau so geschieht es später.

Es wird in der Staffel mehrmals erwähnt, dass die Kinder ihre Digimon richtig aufziehen müssen. Wäre es Xros Wars, dann gäbe es irgendwann eine Folge, wo die Digimon sich mit ihren Partnern darüber unterhalten, wie gut sie doch aufgezogen wurden, und sich dafür gegenseitig auf die Schulter klopfen. Dann würden sie besprechen, was sie noch alles voneinander lernen möchten. Mir gefällt der Stil von Adventure besser, in dem die Partner sich anfangs kennen lernen und mit der Zeit verstehen. Es wird gezeigt, nicht erklärt. Ist schließlich auch eine Anime-Serie und kein Hörspiel.

TheGamer821: Agumon geht in Adventure tatsächlich öfter aufs Klo - und manchmal nicht. Also weiß ich nicht, worauf du jetzt hinaus willst. Ich halte das nicht für ein charakterisierendes, bewahrenswertes und einmaliges Konzept von Digimon gegenüber vergleichbaren Serien. Die Eltern-Kinder-Digimon-Analogie ist aber sehr wohl kennzeichnend für Digimon. Etwas in der Art kommt nicht überall vor.

Natürlich ist laut Markenrecht Digimon immer Digimon. Aber wie viel ist der Name wert, wenn nicht das drin ist, was es einzigartig macht?

Und nein, ich meine nicht Binärzahlen in der Landschaft. Es sei euch gegönnt, dass ihr die Staffeln aus Mangel an 'digitalen Merkmalen' in der Digiwelt nicht mögt - meiner Meinung nach ist das einfach egal :)

Kaén-chan: Es ist auch bestimmt nicht lächerlich, meine Meinung hier zu posten, sogar wenn du sie nicht teilst ;)

like-a-gun

Adult Digimon

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307

Mittwoch, 20. Februar 2013, 16:21

Vor allem verstehe ich nicht, warum du die Charaktere in Savers (welche der größte Schwachpunkt dieser Staffel sind) als 'bei weitem besser' beurteilst.

Das verstehe ich auch nicht, ja, die Adventure Charakter sind größtenteils platt, sind aber nicht von Grund auf unsympathisch wie die Savers Charakter. Man sieht Savers an, dass es von Anfang an darauf aufgebaut war, die Charakter extrem zu entwickeln - was aber auch nicht geschah. Masaru, Yoshino und Thoma haben sich kein Stück weiter entwickelt, Thoma und Masaru waren einfach nur unsympathische Idioten von Anfang an und Yoshino hätte man genau so gut in die Adventure Gruppe reinpacken können, sie hatte weder eine wirkliche Persönlichkeit noch Entwicklung.(Hey einmal wurde ihr Hintergrund gezeigt, wuhuuuu!! War in Adventure auch so.)
Ikuto war so ziemlich das einzige Highlight der Charakter(jetzt von den 'Mains' her, an die Nebencharaktere kann ich mich nur noch wage erinnern, waren also auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei.)
Wären nicht alle Hauptcharakter in Savers so extrem unsympathisch, würde es bei mir bestimmt auch sehr viel höher liegen.(Auch wenn ich fand, dass es zu sehr versucht hat Tamers-like zu werden und es dabei extrem gescheitert ist. Die DATS war einfach nur lächerlich.) Masaru, Thoma und Yamato sind meine 3 meist gehassten Digimon Charaktere und wenn eine Staffel schon 2 davon als Hauptcharaktere hat, wird sich das nicht gut entwickeln.. Bei Yoshino gabs nicht viel zu hassen, die war... weiblich. Oder so.
Taichi als Hauptcharakter und Zentrum Adventures finde ich wie gesagt nicht schlimm, ganz im Gegenteil. Er ist ein Sympathischer Kerl mit genug Fehlern und Entwicklung, aber auch bei den anderen Digirittern bestand keine direkte Abneigung zu beginn.(Klar - gab ja auch nicht viel zum Abneigen, halt Yoshino mäßig ^^; ) Dennoch sind Charakter wie Koushiro, Jyou und Takeru immernoch interessant. Wobei ich auch nicht verstehe was an Takeru's verhalten soooo unrealistisch sein soll, er entwickelt sich sogar - leider nur im Tell und nicht im Show. :/ (Siehe Folge.. 52 oder 53? Naja irgendwo da so halt als er sein Wappen endlich aktivieren kann, da merkt man den unterschied wo er bei Devimon quasi 'Aufgab' und nur noch nach Hilfe schrie und bei Piedmon immernoch weiter Hoffte und wusste, dass jetzt alles an ihm liegt und daher auch nicht Aufgeben durfte.)
Ich hätte mir gewünscht, dass Adventure auf Jyou 's Familie mehr eingegangen wäre. Es kam mir immer so vor, als wäre er nicht nur von sich aus ein 'Streber' aber auch von seiner Familie her.(Ich weiß gar nicht mehr, wollte seine Familie, dass er Arzt wird?) Dass er vielleicht unter Leistungsdruck stand und einzig und allein die Erwartungen erfüllen wollte. Was aber leider auch durch Kommentare wie "ich wünschte, ich wäre jetzt zuhause und könnte lernen" irgendwie zunichte gemacht wurde.
Bei Koushiro war ja der Fall, dass er eher ein Antisozialer 'lone wolf' war - und das sehr viel subtiler und besser gelöst als bei Yamato. Besonders blieben da auch seine Sozialen Fähigkeiten auf der Strecke z.B. in der Folge wo er mit Mimi zusammen in der Ruine ist und sich gar nicht in Mimi hineinversetzen kann und ihm total das Verständnis für ihr Handeln und ihre Reaktion fehlt oder am Ende, als er sich von Tentomon Verabschieden muss, gar nicht die richtigen Worte finden kann, obwohl er es will. Und das schlussendliche Umarmen war einfach nur Zuckersüß. :3 Naja das allein auf die Adoption zu schieben ist natürlich... eher nicht so doll. Wobei Koushiro ja auch schon zu dem Zeitpunkt eher der ruhige und Zurückhaltende war, ich mein, es ist wohl eher üblich seine Eltern zu konfrontieren. Aber zu sagen, er wäre halt nur "der unsoziale" ist auch nicht richtig - in den Folgen, in den er Taichi konfrontiert, schreckt er auch nicht zurück weder ist es ihm egal, aber er kann sich auch nicht wirklich in Taichi hineinversetzen - ich finde das passiert auch eher im Subtext sowie in dem Level des "ja jetzt interpretiert mal selber".
Ich finde manchmal muss man sich auch nochmal selber Sicher sein, ob man überhaupt noch in der Lage ist, Adventure wirklich rein Objektiv beurteilen zu können, oder ob man schon so im "Adventure-Hass" versunken ist und man gar nicht mehr in der Lage ist, was anderes außer die Fehler zu erkennen. (Und ich sag und weiß selber, dass Adventure alles andere als gut war - über 80% einfach nur Dreck und nein, ich bin kein Nostalgic-Fag um das mal direkt auszuschließen, dann würde ich heute auch noch 02, Sailor Moon, Pokemon Anime, Kamikazediebin Jeanne usw vergöttern bzw in noch irgendeiner Weise interessant finden)
Mimi war auch ein Runder Charakter, die wirklich schwarzen Schafe von Adventures sind meiner Meinung nach nur Sora, Yamato und Hikari.

Zitat

Yamato wurde in den Szenen, wo er ein schlechter Freund war, nicht als Vorbild dargestellt; eher im Gegenteil. Er ist der einzige Charakter, dessen Wappen plötzlich nicht mehr strahlen will. Dass er sich von offensichtlich bösen Digimon emotional manipulieren lässt, ist einfach eine verbreitete Erzähltechnik. Die Zuschauer sehen die Misere kommen, in die der Charakter blind hineinstürzt. Der Totenkopf auf Picodevimons Stirn ist dazu da, damit auch das junge Zielpublikum in den Genuss der distanzierten Beobachterperspektive kommt und das Drama sich entfalten sieht

Ich denke das war eher auf die Szene bezogen, in der Yamato von nem Baum erzählt bekommt wie Taichi ausgelöscht werden muss und Yamato Gabumon immernoch aufs Mega Digitieren lassen kann. Da gibt's auch keine Verteidigung für, das war einfach nur Psychopathisch.(Und besonders nichts was durch die Trennung der Eltern ausgelöst werden könnte, lol..)
Bei Taichi war es ja schon so, dass er Agumon nicht mehr digitieren lassen konnte bzw eine Schwarze Digitation hervorbrachte nur weil er keinen "Echten" Mut erwies - seine Intentionen waren nichtmal direkt schlecht, er stand unter Druck, als einziger die Gruppe beschützen zu können, als einziger mit einem Wappen das neue Level erreichen zu müssen.
Yamato wollte Taichi töten weil er sich ausgeschlossen gefühlt hat und er gemerkt hat, dass nicht alles in Takerus Welt sich um ihn Dreht - das muss man einfach mal Sinken lassen. x.x

TheGamer821

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308

Mittwoch, 20. Februar 2013, 18:31


Dass sich die Charaktere hauptsächlich über Taichi definieren, zeigt, dass er der hauptigste Hauptcharakter ist.

Nicht wirklich eigentlich sind/sollte Taichi so wie Yamato auf dem selben Wichtigkeits Level sein.

Zitat

Er ist der einzige Charakter, dessen Wappen plötzlich nicht mehr strahlen will.

Guck dir die Folge nochmal an und achte drauf warum es nicht leuchtet. Die Szene wo er beschissener Freund ist kam danach und war nicht der Auslöser für diese "Fehlfunktion" der Auslößer war die Angst das er Takeru nicht beschützen konnte also eigentlich was bei Taichis Wappen auftreten sollte da es mit seinem Wappen zu tun hat.

Zitat

Es wird in der Staffel mehrmals erwähnt, dass die Kinder ihre Digimon richtig aufziehen müssen. Wäre es Xros Wars, dann gäbe es irgendwann eine Folge, wo die Digimon sich mit ihren Partnern darüber unterhalten, wie gut sie doch aufgezogen wurden, und sich dafür gegenseitig auf die Schulter klopfen. Dann würden sie besprechen, was sie noch alles voneinander lernen möchten. Mir gefällt der Stil von Adventure besser, in dem die Partner sich anfangs kennen lernen und mit der Zeit verstehen. Es wird gezeigt, nicht erklärt. Ist schließlich auch eine Anime-Serie und kein Hörspiel.

Erstens: Tuen sie aber nicht.
Zweitens: Über was redest du?
Taiki Musste Shoutmon nie erziehen Taiki sollte einfach im Richtigen Moment DigiXros brüllen und Kiriha die ganze zeit sagen wie dumm er ist. Das einzige was Shoutmon erzogen hatte war sein Wunsch ein Anständiger König zu werden. Deshalb gab es immer wieder diese Szenen wo Shoutmon von anderen Digimon beeindruckt war was für tolle Eigenschaften sie haben und wollte sie selbst auch haben weil er dachte er brauchte sie. Shoutmon hat sich selbst erzogen und Taiki hat da absolut nix beizutragen gehabt außer das er Shoutmon 2 mal von den Toten geweckt hat. Das hat Xros Wars eher besser gemacht. Shoutmon war nicht der Sklave seiner Majestät sonder hat während der gesammten Serie versucht zu Lernen so das er als König auf eigenen Beinen stehen kann und nicht auf Taiki's. Was passierte aber in 02? "Oh nein! der Digimon Kaiser mit seinen super krassen Digimon die wir mit leichtigkeit besiegen sollten, da wir das schon in Adventure bemerkt haben wie stark wir mit der Zeit wurden aber ohne die Kinder trauen wir uns nichts." <- Quäse

Kaén-chan

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309

Mittwoch, 20. Februar 2013, 20:01

Ja, jedes Kind hat ein Thema/Wappen als Basis. Deswegen sind sie aber nicht unbedingt hölzern und platt.

Doch. Weil ein Ausgearbeiter Charakter sich nun einmal dadurch herausstellt, dass er vielfältig und vielschichtig ist - eben das Gegenteil von platt (was man mit "einschichtig" übersetzen könnte).
Gute Charaktere haben mehrere Stärken und vor allem mehrere Schwächen. Und ihr ganzes Weltbild routiert nicht nur um ein Problem - das ist gerade bei Kindern, die Probleme ganz anders beurteilen und schnell verdrängen ziemlich unrealistisch.

Deswegen sind sie aber nicht unbedingt hölzern und platt. Vor allem verstehe ich nicht, warum du die Charaktere in Savers (welche der größte Schwachpunkt dieser Staffel sind) als 'bei weitem besser' beurteilst.
Vielleicht ändert sich deine Meinung, wenn du bedenkst, dass auch die Savers-Charaktere ein 'Thema' haben. Dort wird es zwar nicht durch ein Wappen direkt in die Handlung aufgenommen, aber dafür schreit einem jede Folge lauthals ins Gesicht, dass Masaru der Typ ist, der jedes Problem mit der Faust löst. Dadurch versteht er sich mit anderen Leuten, oder so.

Oh, du hast erkannt das Savers das Gefühlthema auf vernünftige Art und Weise aufgreift. Gratulation.
Die Charaktere in Savers sind, obwohl man ihnen nicht die geplante Entwicklung gegeben hat, vielschichtig und haben verschiedene Stärken und Schwächen, auch wenn gerade Yoshino stark an ihrer eingeschränkten Screentime leidet.
Ich rewatche die Serie im Moment und auch wenn die Charaktere bei weitem nicht auf dem Niveau von Digimon Tamers sind - über dem Niveau von Adventure und Zero Two (und Xros Wars) sind sie doch bei weitem.
Übrigens kann ich auch unsympathie nicht wirklich verstehen. Gut, ich bin kein Fan von Touma, was aber an meiner generellen Abneigung gegen blonde männliche Lancer liegt. Aber der Rest vom Cast? Gerade Masaru ist mir mittlerweile wirklich sympathisch, gerade weil sein Charakter schön aufgebaut wird, ohne, dass auf sein Trauma mit dem verlorene Vater zu früh eingegangen wird.

In Adventure war es nicht nötig, dass z.B. Sora ständig ihre Liebes-Eigenschaften zur Schau stellt, zumindest nicht mit einer Wortwahl und Charakter-Dialog, der praktisch direkt an den Zuschauer gerichtet ist. Stattdessen sind die Charaktere um ihr Thema herum entwickelt, sodass ihr Verhalten dazu passt, ohne durch extreme Gimmicks unnahbar zu werden.

Wo hat ihr Verhalten bitte mit Liebe zu tun? Das ist genau das große Problem bei Adventure: Die Charaktere sind platt, aber das was sie verkörpern wollen, verkörpern sie auch nur im Tell, während das Show einfach nur 0815-Stereotypen zeigt, wie ich sie auch vorher schon in zig Serien gesehen habe.
Vor allem das große Problem, dass alle Charaktere in solche Extreme gehen, dass man sich eventuell, wenn man die Problematik kennt (z.B. Adoption oder Scheidung) sich als Kind damit identifiziert - eben wegen der "Problematik" - sich aber bereits als jugendlicher deswegen lächerlich vorkommt, weil man sieht, dass man selbst nicht manisch depressiv und soziopathisch wegen dem Problemchen wurde.
Vor allem fehlt auch das Kind aus einer TOTAL NORMALEN Familie... Jyou hätte das sein können (von der Tatsache, das seine Familie für japanische Verhältnisse sehr groß ist, einmal abgesehen), aber dafür wurde mit ihm nie genug gearbeitet.
Man könnte fast meinen, dass man aus kritischen Verhältnissen kommen muss, um auserwählt zu werden. (Was übrigens ironisch wirkt mit dem Auserwähltenkonzept... Ich mein, wenn ich schon Kinder nehme, würde ich Kinder nehmen, die psychisch stabil sind... Was mehr als die Hälfte des Casts eindeutig nicht ist, wenn man die Gefühlschwankungen und die Neigung aus Mücken Elefanten zu machen ansieht.)

Nachdem Sora sagt, sie wäre ohne Liebe aufgezogen worden, fand ich es eigentlich ziemlich klar, dass der gezeigte Vorfall mit der Mutter nur ein greifbares Beispiel liefern soll, um die Idee mundgerecht und verständlich in die Folge zu packen. Ich glaube, man muss da nichts dazu erfinden. Es braucht keine 'Versöhnung' in dieser Beziehung, sondern eine Änderung der Einstellung von Sora gegenüber ihrer Mutter. Genau so geschieht es später.

Das was du machst, ist genau das, was ich sage: Du interpretierst, um die Sachen zurecht zu rücken.
Das Problem: Interpretationen sind keine Argumente.
Fakten sind Argumente.
Fakt ist: Sora sagt, sie sei ohne Liebe aufgewachsen. Als die anderen fragen, wieso sie auf die dämliche Idee kommt, sagt sie ihnen, dass sie das glaubt, weil ihre Mutter ihr vor einem Jahr einmal Verboten hat verletzt Fußball zu spielen, obwohl es sehr wichtig für sie war, was ja ganz deutlich ein Zeichen dafür ist, dass ihre Mutter sie nicht liebt.
Sie deutet nicht an, dass da mehr war. Sie sagt nichts anderes. Sie sagt nur das.

Es wird in der Staffel mehrmals erwähnt, dass die Kinder ihre Digimon richtig aufziehen müssen.

Mehrmals wie in "Gennai lässt es zwei Mal durchblicken"... Ohne dass die Charaktere ihr Verhalten daran anpassen oder auch nur irgendwie vergleichbares machen. Wenn überhaupt wirkt es oftmals eher so, dass die Digimon die Kinder erzählen - denn wie schon gesagt: Diese fungieren wie ein extern verlagertes Gewissen.

Wobei ich auch nicht verstehe was an Takeru's verhalten soooo unrealistisch sein soll, er entwickelt sich sogar - leider nur im Tell und nicht im Show. :/ (Siehe Folge.. 52 oder 53? Naja irgendwo da so halt als er sein Wappen endlich aktivieren kann, da merkt man den unterschied wo er bei Devimon quasi 'Aufgab' und nur noch nach Hilfe schrie und bei Piedmon immernoch weiter Hoffte und wusste, dass jetzt alles an ihm liegt und daher auch nicht Aufgeben durfte.)

Weil Takeru 7 Jahre alt ist! Sieben! SIEBEN! Der Enkel meiner Nachbarin ist auch sieben. In einem Alter von sieben Jahren kann man nicht selbst auf sich aufpassen, geschweige denn ist man irgendwie gewapnet für das überleben in einer fremden Welt. Die realistische Reaktion eines auch noch so mutigen siebenjährigen auf viele, viele Dinge in Adventure wäre: Heulen. Schreien. Eventuell weglaufen und dabei stolpern, weil das mit der Laufmotorik mit 7 jahren zwar schon gut ist, sich aber bis zum Alter von 10 Jahren noch beständig weiter entwickelt. Und eine Menge wechsel zwischen Freude und Angst und Wut. Weil das nun einmal die Trotzphase ist. Ja, bei Takeru wäre Yamatos Verhalten (nur ohne Mordgedanken) realistischer gewesen.
Von dem Trauma, das der Junge haben müsste, fang ich gar nicht erst an. Takeru und Hikari müssten bei der Zeit, die sie in der digitalen Welt verbringen, und mit dem, was sie dort erleben, verdammt noch einmal traumatisiert bis zum Geht nicht mehr sein.
Ich mein, sehen wir uns die Reaktion von Shuichon in Tamers im Kampf von Beelzebumon gegen die anderen Digimon an. Und selbst Shuichon ist eigentlich zu mutig für ihr alter. Aber was macht sie? Sie klammert sich praktisch über den ganzen Kampf hinweg heulend an ihren großen Bruder oder an ihren Digimonpartner. Das ist halbwegs realistisches Verhalten.

Deswegen finde ich auch das Konzept so junge Charaktere für solche Situationen als "Hauptcharaktere" zu verwenden ziemlich... Dumm.

Und am Ende ist Takeru vor allem eins: Der Trigger für Yamato.

Ich hätte mir gewünscht, dass Adventure auf Jyou 's Familie mehr eingegangen wäre. Es kam mir immer so vor, als wäre er nicht nur von sich aus ein 'Streber' aber auch von seiner Familie her.(Ich weiß gar nicht mehr, wollte seine Familie, dass er Arzt wird?) Dass er vielleicht unter Leistungsdruck stand und einzig und allein die Erwartungen erfüllen wollte. Was aber leider auch durch Kommentare wie "ich wünschte, ich wäre jetzt zuhause und könnte lernen" irgendwie zunichte gemacht wurde.

Jyou hatte Zweifelsohne eine Menge Potential als Charakter. Nur wurde das eben - wie du schon selbst sagst - nicht genutzt. Wir wissen, dass sein Vater will, dass er Arzt wird. Weil die ganze Familie aus Ärzten besteht - so wird es zumindest angedeutet. Wir wissen, dass Jyou kein Blut sehen kann (Tell-Element). Und darüber redet er kurz (wie gesagt: Tell) mit seinem Bruder. Und das ist alles, was wir von ihm bekommen. Man hätte mit ihm wirklich gut arbeiten können, aber dafür hätte man diesen Konflikt mit dem Vater ausbauen müssen. Und auch ansonsten... Ich mein, Jyou ist der einzige Charakter der Staffel, bei dem wir nicht einmal die Eltern zu Gesicht bekommen und über den wir - in der Serie selbst - praktisch GAR NICHTS erfahren. Bis auf ein wenig Tell. Es ist auch der einzige Charakter, der bei sich Zuhause nur eine einzige Szene bekommt.

Bei Koushiro war ja der Fall, dass er eher ein Antisozialer 'lone wolf' war - und das sehr viel subtiler und besser gelöst als bei Yamato. Besonders blieben da auch seine Sozialen Fähigkeiten auf der Strecke z.B. in der Folge wo er mit Mimi zusammen in der Ruine ist und sich gar nicht in Mimi hineinversetzen kann und ihm total das Verständnis für ihr Handeln und ihre Reaktion fehlt oder am Ende, als er sich von Tentomon Verabschieden muss, gar nicht die richtigen Worte finden kann, obwohl er es will. Und das schlussendliche Umarmen war einfach nur Zuckersüß. :3 Naja das allein auf die Adoption zu schieben ist natürlich... eher nicht so doll. Wobei Koushiro ja auch schon zu dem Zeitpunkt eher der ruhige und Zurückhaltende war, ich mein, es ist wohl eher üblich seine Eltern zu konfrontieren. Aber zu sagen, er wäre halt nur "der unsoziale" ist auch nicht richtig - in den Folgen, in den er Taichi konfrontiert, schreckt er auch nicht zurück weder ist es ihm egal, aber er kann sich auch nicht wirklich in Taichi hineinversetzen - ich finde das passiert auch eher im Subtext sowie in dem Level des "ja jetzt interpretiert mal selber".

Wie schon gesagt: Koushiros Konflikt ist einfach nicht Glaubhaft dargestellt. Er ist Adoptiert... Und deswegen ein Computerlexikon, dass in etwa die Tastenanschlagsrate von Bill Gates zu haben scheint... Und einen eigenen "Pinapple"-Laptop hat... Und für das alles wird nur die Adoption als Begründung vorgeschoben. Zumal ich es lächerlich finde, dass ein Charakter, der Fähig ist in Null Komma Nichts eine Militärische Internetverbindung zu hacken, es nicht schafft, die Daten über seine Adoption heraus zu finden. Ich meine... Gnah.
Alles in allem ist er einfach nur ein Plotdevice - kein Charakter. Er wird permanent einfach nur dazu verwendet Exposition zu erzählen, wenn Gennai es gerade nicht kann.

Ich finde manchmal muss man sich auch nochmal selber Sicher sein, ob man überhaupt noch in der Lage ist, Adventure wirklich rein Objektiv beurteilen zu können, oder ob man schon so im "Adventure-Hass" versunken ist und man gar nicht mehr in der Lage ist, was anderes außer die Fehler zu erkennen.

Das was ich hier kritisiere ist so objektiv, dass der Autor der verdammten Serie mit mir darüber in vielen Punkten überein stimmt. Ich habe mit Nishizono über die Charaktere geredet. Um genau zu sein waren die Charaktere der Punkt gewesen, warum ich ihn überhaupt einmal angeschrieben habe. Und er hat mir selbst gesagt, dass die Charaktere eben rein auf dem Konzept "Nehmen wir ein Problem, das einige Kinder in Japan betrifft, und eine Random-Stärke, die als Moral dienen kann" aufgebaut wurden - abgesehen von Taichi, der eben aus dem Manga übernommen war und durch Hosoda bearbeitet wurde, und Mimi, die erst nachträglich reingeschoben wurde. Und alles in allem behaupte ich, dass wohl auch die anderen Leute, wie Kakudou oder Masaki, da Zustimmen werden. Ich mein: Die Leute hatten ihren Grund, warum sie Adventure noch einmal als Roman neu geschrieben haben... Und der Grund war sicher nicht, dass Adventure so super toll war.
Davon abgesehen: Ich habe in meinem Review, wenn du es gelesen hast, positive Punkte genannt. Es ist halt nicht meine Schuld, dass diese Punkte bei Adventure (und Zero Two) die Nadel im Heuhaufen sind.
Die Serie hat vom Setting her Potential. Aber dieses Potential wird nicht einmal annährend ausgeschöpft, was zum einen daran liegt, wie unzusammenhängend die "Story" ist, zum anderen daran, dass die Charaktere fast durch die Reihe flach sind und unrealistisch reagieren, was die ganze Gruppe von Hauptcharakteren undynamisch und damit auch ziemlich langweilig macht.

Zehn Jahre nach Digimon Tamers:
Digimon Battle Generation

like-a-gun

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Freitag, 22. Februar 2013, 13:29

Zitat von »Kaén-chan«

Aber der Rest vom Cast? Gerade Masaru ist mir mittlerweile wirklich sympathisch, gerade weil sein Charakter schön aufgebaut wird, ohne, dass auf sein Trauma mit dem verlorene Vater zu früh eingegangen wird.
Eventuell weil er auf alles direkt einschlagen muss, eine Gruppe von 20 Erwachsenen mal eben platt macht weil er schlechte Laune hat? Weil er ziemlicher Sexist ist? Weil er von Anfang an ein Dickkopf war der alles in die Schei*e zieht? Das an sich wäre ja nicht einmal schlimm, wenn seine Persönlichkeit am Ende nicht genau die selbe wäre. "Ich schlag alles kaputt, ich bin stark, ICH BIN EIN MANN!!" *kotz* Und er fühlt sich ja sooo wichtig...

Zitat von »Kaén-chan«

Weil Takeru 7 Jahre alt ist! Sieben! SIEBEN! Der Enkel meiner Nachbarin ist auch sieben. In einem Alter von sieben Jahren kann man nicht selbst auf sich aufpassen, geschweige denn ist man irgendwie gewapnet für das überleben in einer fremden Welt. Die realistische Reaktion eines auch noch so mutigen siebenjährigen auf viele, viele Dinge in Adventure wäre: Heulen. Schreien. Eventuell weglaufen und dabei stolpern, weil das mit der Laufmotorik mit 7 jahren zwar schon gut ist, sich aber bis zum Alter von 10 Jahren noch beständig weiter entwickelt. Und eine Menge wechsel zwischen Freude und Angst und Wut. Weil das nun einmal die Trotzphase ist. Ja, bei Takeru wäre Yamatos Verhalten (nur ohne Mordgedanken) realistischer gewesen.

Achso und Takeru ist so mutig wie der Rest des Casts, heult nie und ist total unabhängig? Ich weiß jetzt nicht genau von welchem Takeru du sprichst, den Takeru den ich kenne, ist eine Heulsuse der sich ziemlich an Yamato ran hängt und sich nicht wirklich verteidigen kann.
Die Trotzphase bei Kindern geht normaler weise vom 1 1/2 bis zum 4-5 Lebensjahr - das ist aber auch von Kind zu Kind unterschiedlich.

Zitat von »Kaén-chan«

Ich mein, sehen wir uns die Reaktion von Shuichon in Tamers im Kampf von Beelzebumon gegen die anderen Digimon an. Und selbst Shuichon ist eigentlich zu mutig für ihr alter. Aber was macht sie? Sie klammert sich praktisch über den ganzen Kampf hinweg heulend an ihren großen Bruder oder an ihren Digimonpartner. Das ist halbwegs realistisches Verhalten.
Hier finde ich es nun angebracht beide Digiwelten zu vergleichen - Schau sie dir doch mal an! Bei Adventures ging ein 'Kampf' vielleicht 20 Sekunden während sich der Kampf mit Beelzemon um mehre Episoden klammerte. Takeru wurde so ziemlich nie auf die Probe gestellt, er hatte so gut wie nie die Verantwortung wirklich auf sich alleine auf zu passen, die Digiwelt in Adventures is sehr farbenfroh und freundlich während die Welten in Tamers meist trocken, verlassen und angst einflößend wirken. Natürlich zeigt Takeru In der Stadt des ewigen anfangs keine Angst. Warum auch? Was gibt's zu befürchten? Auch hat er inzwischen zu Patamon eine viel stärkere und ausgeprägtere Bindung als Shuichon mit Lopmon die sich gerade eben erst begegnet sind.
Zudem ist unrealistisch Verhalten in gewissen Parts nicht einmal wirklich relevant- bei Kleinkindern besteht auch immer die Gefahr sie zu nervig zu gestalten, gerade wenn sie wie Takeru in so einer Hauptrolle stehen. Ich kann manches durchaus verstehen, besonders im Dark Masters Arc, es wäre einfach zu nervig geworden Takeru immer und an jeder Stelle heulen zu lassen und vorallem hätte er sich dann auch nicht beweisen können.(Siehe die Folge mit Pinocchimon, er hat am Anfang sehr Angst, gar keine Lust mehr weiter zu machen - überwindet sich dann jedoch, man muss immer beachten, an welche Stellen das realistische Verhalten der Charakter, der Story im Weg stehen würde) Man sieht auch stark wie Takeru sich im dem Arc sehr viel mehr in die Gruppe einbringt als zu beginn - da war er noch abhängig von Yamato.
Dazu kommt noch, inwiefern ein Kind realisiert in was für einer Gefahr es schwebt und ganz ehrlich, die Digiwelt in Adventure war die meiste Zeit witzig, farbenfroh und ein komplettes Gegenteil zu der Tamers Digiwelt.

Und natürlich hast du positive Punkte aufgezählt - ich find dein Review ja nichtmal schlecht, aber wenn du Sachen wie deren Outfits als Kritik erwähnst, ich meine, wo ist das noch Subjektiv? Und alles immer an der Tamers-Messlatte zu legitimieren. Genauso gut könnte man die Haarfarben und Augenfarben kritisieren, es ist immer noch ein Anime und ob sie sich nun realistisch Kleiden oder nicht sollte wohl wirklich nicht ein Relevanter Kritikpunkt sein - gerade weil Adventure genug Kritikpunkte besitzt und sowas wie "ja die Kleiden sich nicht wie im realen Leben" die Stärke der eigentlichen Kritikpunkte ziemlich ausmerzt. :/ Das wirkt eher so, als würde man verzweifelt nach jeder möglichen Angriffsstelle suchen um Adventure möglichst noch schlechter dastehen zu lassen.
Auch Sachen wie "Koushiro: ist adopitiert" das stimmt ganz einfach nicht - er hat Persönlichkeit. Wenn du in Koushiro nur Computercrack und adoptierst siehst, hast du entweder die Serie nicht mehr richtig im Kopf oder bist einfach blind vor hass und willst gar nicht mehr sehen. Das ist nicht objektiv. Auch sollte ein Objektiver Review nicht beleidigend wirken und sich eher darauf konzentrieren Fakten aufzuzählen und dein Review ist nun einmal seeeehr seeehr negativ eingestellt, man merkt von Anfang an was du von Adventure hältst und lässt deine Meinung mehr als nur einmal durchscheinen. (Besonders bei den Charakteren)

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Kaén-chan

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Freitag, 22. Februar 2013, 14:16

Eventuell weil er auf alles direkt einschlagen muss, eine Gruppe von 20 Erwachsenen mal eben platt macht weil er schlechte Laune hat? Weil er ziemlicher Sexist ist? Weil er von Anfang an ein Dickkopf war der alles in die Schei*e zieht? Das an sich wäre ja nicht einmal schlimm, wenn seine Persönlichkeit am Ende nicht genau die selbe wäre. "Ich schlag alles kaputt, ich bin stark, ICH BIN EIN MANN!!" *kotz* Und er fühlt sich ja sooo wichtig...

Bei den Aussagen frage ich mich, ob du die Serie überhaupt gesehen hast...
Verstanden hast du sie zumindest nicht.

Achso und Takeru ist so mutig wie der Rest des Casts, heult nie und ist total unabhängig? Ich weiß jetzt nicht genau von welchem Takeru du sprichst, den Takeru den ich kenne, ist eine Heulsuse der sich ziemlich an Yamato ran hängt und sich nicht wirklich verteidigen kann.
Die Trotzphase bei Kindern geht normaler weise vom 1 1/2 bis zum 4-5 Lebensjahr - das ist aber auch von Kind zu Kind unterschiedlich.

Man Ordnet die Trotzphase allgemein in der Pädagogik von 3 bis zu 7/8 Jahren zu
Und wenn ein Charakter ein bis zwei Mal heult - denn Takeru heult genau zwei Mal in der Serie - ist er eine Heulsuse. Und an Yamato klammert er sich auch nicht, jedenfalls schon nicht mehr nach dem Devimon-Arc... Was, wenn wir uns noch erinnern, der einzige wirkliche gottverdammte "Konflikt" von der Heulboje, die sich sein Bruder nennt, ist. Der war dagegen nämlich eine ziemlich Heulsuse.

Takeru wurde so ziemlich nie auf die Probe gestellt, er hatte so gut wie nie die Verantwortung wirklich auf sich alleine auf zu passen, die Digiwelt in Adventures is sehr farbenfroh und freundlich während die Welten in Tamers meist trocken, verlassen und angst einflößend wirken. Natürlich zeigt Takeru In der Stadt des ewigen anfangs keine Angst. Warum auch? Was gibt's zu befürchten? Auch hat er inzwischen zu Patamon eine viel stärkere und ausgeprägtere Bindung als Shuichon mit Lopmon die sich gerade eben erst begegnet sind.

*lol* Hast du die Serie überhaupt gesehen? Die Adventure-Digiwelt war locker die unfreundlichste Digiwelt - von Xros Wars vielleicht ienmal abgesehen. Denn die Adventure digiwelt ist die digitale Welt wo wirklich ALLES versucht die Kinder zu töten. Die Digimon, die keine direkten Weltherrschaftspläne hatten, waren nicht selten einfach nur wild und unkontrolliert und haben mal eben alles angegriffen, was sich bewegt hat. Dazu kommt, dass man dort essen und schlafen muss und dadurch noch leichter sterben kann. Und Patamon... War ein recht lächerlicher Beschützer mit seinen seltenen Digitationen. Die "Bindung", die da war, war am Ende auch nur komplett erzwungen.

Zudem ist unrealistisch Verhalten in gewissen Parts nicht einmal wirklich relevant- bei Kleinkindern besteht auch immer die Gefahr sie zu nervig zu gestalten, gerade wenn sie wie Takeru in so einer Hauptrolle stehen. Ich kann manches durchaus verstehen, besonders im Dark Masters Arc, es wäre einfach zu nervig geworden Takeru immer und an jeder Stelle heulen zu lassen und vorallem hätte er sich dann auch nicht beweisen können.(Siehe die Folge mit Pinocchimon, er hat am Anfang sehr Angst, gar keine Lust mehr weiter zu machen - überwindet sich dann jedoch, man muss immer beachten, an welche Stellen das realistische Verhalten der Charakter, der Story im Weg stehen würde) Man sieht auch stark wie Takeru sich im dem Arc sehr viel mehr in die Gruppe einbringt als zu beginn - da war er noch abhängig von Yamato.

Korrekt: Kleine Kinder werden schnell nervig. Weshalb es eine äußert dumme Idee ist, kleine Kinder überhaupt einzubauen. Wenn du etwas machst, mach es richtig oder lass es sein. Allgemeine Regel beim Schreiben. Und nein, das gilt nicht nur für Takeru, sondern natürlich genau so für Hikari in Adventure, Iori in Zero Two und Tomoki in Frontier. Denn auch wenn Iori und Tomoki dann jeweils ein Jahr älter sind... Da steht man nicht furcht- oder (wie in Ioris Fall) emotionslos der Gefahr entgegen.

Dazu kommt noch, inwiefern ein Kind realisiert in was für einer Gefahr es schwebt und ganz ehrlich, die Digiwelt in Adventure war die meiste Zeit witzig, farbenfroh und ein komplettes Gegenteil zu der Tamers Digiwelt.

Farbenfroh? Die gesamte Adventure-Digiwelt ist komplett ausgeblast. Und witzig sicherlich auch nicht. Sie ist verquerer, was als ZUSCHAUER witzig ist - nicht aber als jemand, der dort gelandet ist und nicht weiß, wie er zurückkommt.
Davon abgesehen: Selbst ein 4jähriger würde die Gefahr erkennen wenn ein beliebiges Monster mit messerscharfen Zähnen und einer Körpergröße von über fünf Metern ihm gegenüberstehen würde.
Von der simplen Tatsache, dass in dem Alter eine so enorme Bindung zu den Eltern besteht, dass eine so lange trennung von jedweder Form einer Elternfigur allgemein die psyche des Kindes schädigen wird.

ich find dein Review ja nichtmal schlecht, aber wenn du Sachen wie deren Outfits als Kritik erwähnst, ich meine, wo ist das noch Subjektiv? Und alles immer an der Tamers-Messlatte zu legitimieren. Genauso gut könnte man die Haarfarben und Augenfarben kritisieren, es ist immer noch ein Anime und ob sie sich nun realistisch Kleiden oder nicht sollte wohl wirklich nicht ein Relevanter Kritikpunkt sein - gerade weil Adventure genug Kritikpunkte besitzt und sowas wie "ja die Kleiden sich nicht wie im realen Leben" die Stärke der eigentlichen Kritikpunkte ziemlich ausmerzt. :/

Himmel, Herr, Gott. Man sollte, wenn man etwas kritisiert, schon den verdammten Unterschied zwischen Objektiv und Subjektiv kennen. -.-"
Doch, es ist ein relevanter Kritikpunkt. Davon abgesehen, dass so überaus seltsame Kleidung nicht nur teilweise unlogisch ist (Soras "Helm", der ab und an aus Stoff, dann aber wieder Hart ist), hat auch die etwas mit der Identifikation zu tun. Davon abgesehen gibt es nun einmal auch beim Design Standards, die eingehalten werden SOLLTEN. Dazu gehört, welche Farben miteinander kombinierbar sind und welche nicht. Wie viel Detail gut oder schlecht ist. Wie man mit Symmetrien und Formen umgeht. Und wie man allgemein mit Aufbau und Ausarbeitung der Figuren (im optischen Sinne) Arbeitet. Und auch da passt hier so einiges nicht. Davon abgesehen, dass die Designs in sich einfach zu bunt sind (Sora: Blau, Gelb, Rosa, Rot? Waren die Leute, die das gemacht haben Farbenblind?!), passen sie nicht einmal zueinander, da einige Charaktere (Jyou, Taichi, Takeru, Sora) ziemlich viele Accessoires und Kleinigkeiten haben, und andere (besonders Hikari, Yamato und Koushiro) im Vergleich lächerlich simpel sind. Wäre die Gruppe dabei homogen designt... Aber selbst das haben sie nicht hinbekommen.

Wenn du in Koushiro nur Computercrack und adoptierst siehst, hast du entweder die Serie nicht mehr richtig im Kopf oder bist einfach blind vor hass und willst gar nicht mehr sehen. Das ist nicht objektiv.

Hier ist nur einer nicht sonderlich objektiv. Und das bist du. Ich frage mich ernsthaft, wann du die Serie zuletzt gesehen hast - vor allem in Originalfassung.
Koushiro ist nun einmal nicht mehr als ein soziopathischer Computercrack mit einem aufgesetzten Adoptionskonflikt. Das ist alles, was gezeigt wird. Generell ist er einfach nur ein Instrument um Exposition in die verdammte Serie reinzubringen, weil Nishizono keine klügere Variante dazu eingefallen ist.

Davon abgesehen: Du hast offenbar keine Ahnung von Reviews. Man kann diese sachlich gestalten, man kann diese zynisch gestalten, man kann diese komplett ironisch aufziehen - das ist alles Stil des Reviewers. Sowas habe ich noch in der Schule gelernt. Wichtig ist nur, dass man seine Aussagen begründen und bestenfalls mit Beispielen belegen kann. Was ich kann.

Zehn Jahre nach Digimon Tamers:
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312

Freitag, 22. Februar 2013, 16:16

die Digiwelt in Adventure war die meiste Zeit witzig, farbenfroh und ein komplettes Gegenteil zu der Tamers Digiwelt.

Ohja! Von einer risiegen Flutwelle fortgespült werden und dann mit einem großem pinken etwas mit Zähnen aufzuwachen das sogar den eigenen namen kennt obwohl man es nie zuvor gesehen hatte (Taichis Langzeit Gedächtnis ist anscheinend nicht besonders gut) ist sehr witzig. Von einem riesigen Hirschkäfer gejagt zu werden ist witzig. Von einem Teufel, Oger und Löwenmenschen ohne Pupillen verfolgt zu werden ist witzig. Naja ich glaube wenn man in der Haut der Kinder steckt ist es aber nicht mehr witzig.

Zitat von »like-a-gun«

aber wenn du Sachen wie deren Outfits als Kritik erwähnst, ich meine, wo ist das noch Subjektiv? Und alles immer an der Tamers-Messlatte zu legitimieren. Genauso gut könnte man die Haarfarben und Augenfarben kritisieren, es ist immer noch ein Anime und ob sie sich nun realistisch Kleiden oder nicht sollte wohl wirklich nicht ein Relevanter Kritikpunkt sein - gerade weil Adventure genug Kritikpunkte besitzt und sowas wie "ja die Kleiden sich nicht wie im realen Leben" die Stärke der eigentlichen Kritikpunkte ziemlich ausmerzt. :/ Das wirkt eher so, als würde man verzweifelt nach jeder möglichen Angriffsstelle suchen um Adventure möglichst noch schlechter dastehen zu lassen.

Sagst du das deinem Lehrer auch nach einer vermasselter Klassen Arbeit? "Ich habe doch genug Fehlerpunkte die Restlichen hätten sie sich sparen können stattdessen geben sie mir eine 5 statt einer 4" Ich glaub der würde dich auslachen.
Vergiss nicht dieser Anime versucht uns eine Reale Welt darzustellen, eine Welt in der wir Menschen leben. In unserer Welt laufen keine kinder mit Hühnernästern, Stirnbändern, Handschuhen, Helmen, Laptops vom 1999, Cowboy/girl Hüten, usw durch die gegend. Bei uns fahren Züge trotz Nebel. Bei uns reagiert die Polizei auf jede Kleinigkeit. Bei uns sind auch Katzen mit Handschuhen nicht normal. Da ist es egal ob Anime, Cartoon, Film, Serie wenn man sagt reale Welt dann erwartet man das was man sieht während man aus dem Fenster sieht.

Zitat

Auch Sachen wie "Koushiro: ist adopitiert" das stimmt ganz einfach nicht - er hat Persönlichkeit. Wenn du in Koushiro nur Computercrack und adoptierst siehst, hast du entweder die Serie nicht mehr richtig im Kopf oder bist einfach blind vor hass und willst gar nicht mehr sehen. Das ist nicht objektiv. Auch sollte ein Objektiver Review nicht beleidigend wirken und sich eher darauf konzentrieren Fakten aufzuzählen und dein Review ist nun einmal seeeehr seeehr negativ eingestellt, man merkt von Anfang an was du von Adventure hältst und lässt deine Meinung mehr als nur einmal durchscheinen. (Besonders bei den Charakteren)

Ich könnte aber genauso wenig über Koushiro sagen wie Kaén und er war immerhin mein lieblings Char aus Adventure (neben Ken aber der kam ja später)! Ich finde auch dass das Review sich nur an Fakten hällt. Als ich es zum ersten mal gelesen habe war ich so "stimmt darüber hatte ich mir ja noch keine Gedanken gemacht" oder "Hah! finde ich auch so". und das lag nicht daran, dass ich Adventure nicht mag, sondern daran, dass es die Wahrheit ist. Ich kann bis heute noch den Leb deinen Traum Song auswendig und ich wäre kein Digimon Fan ohne Adventure aber das ändert nix an der Sache das ich heute bis auf die Musik nur wegen Nostalgie die Serie gucken würde und Nostalgie ist kein Punkt/Argument der in einem Review zu suchen hat und auch das macht Kaén Richtig. Er bewertet auch nur das was gezeigt wurde nicht dass, das evtl. mit einer Drama CD oder Fortsetzung hinterher erklärt wird oder man sich es herausinterpretiert hat.

Kouhei

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313

Sonntag, 24. Februar 2013, 19:20

Hi alle zusammen,
jetzt muss ich mich mal als Data-Squad/Savers Schützer zu Wort melden. Ich finde es nämlich ziemlich Schade, dass gerade diese Staffel so dermaßen herber, meist unverdienter Kritik ausgesetzt wird. Sorry, also erstmals für das Off-topic.^^

@ like-a-gun

Zitat

Das verstehe ich auch nicht, ja, die Adventure Charakter sind größtenteils platt, sind aber nicht von Grund auf unsympathisch wie die Savers Charakter. Man sieht Savers an, dass es von Anfang an darauf aufgebaut war, die Charakter extrem zu entwickeln - was aber auch nicht geschah. Masaru, Yoshino und Thoma haben sich kein Stück weiter entwickelt, Thoma und Masaru waren einfach nur unsympathische Idioten von Anfang an und Yoshino hätte man genau so gut in die Adventure Gruppe reinpacken können, sie hatte weder eine wirkliche Persönlichkeit noch Entwicklung.(Hey einmal wurde ihr Hintergrund gezeigt, wuhuuuu!! War in Adventure auch so.)
Ikuto war so ziemlich das einzige Highlight der Charakter(jetzt von den 'Mains' her, an die Nebencharaktere kann ich mich nur noch wage erinnern, waren also auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei.)


Das ist jetzt aber schon sehr subjektiv, dass du die DS-Charaktere alle "von Grund auf unsympathisch nennst. Mir persönlich sind die DSCharaktere bei weitem sympatischer als die von Adventure - obwohl ich die auch mag.^^ Zum Beispiel Thomas mag ich von den LoneWolfs am liebsten. Vermutlich weil er eher ruhig und besonnen ist - nicht so aggressiv wie die anderen. Er ist bereit sich auch mal unterzuordnen - was bei Matt nie der Fall war - er hat lieber zum jammern und rummosern angefangen^^
Das Markus u. Co. zum weiterentwickeln gedacht waren, hast du ja schon erkannt, aber stell dir vor: Das haben sie auch getan!^^ Nur halt nicht so offensichtlich wie in Adventure wo z.B. Sora in ihrer Schlüsselfolge (ich glaube EP 26, war das) mit ihren ganzen inneren Monologen ihre Entwicklung durchzieht. Gezeigt wird das aber anschließend nicht wirklich - nur gesagt.
In Data Squad entwickeln sich die Charaktere, insbesondere Markus u. Kehnan aber kontinuierlich weiter. Markus haut am Anfang die Digimon quasi nur zu seinem Spaß - das Digimon auch eine wirkliche Bedrohung darstellen können merkt er erst in den Folgen mit Byomon, wo er erstmals damit konfrontiert ist, dass seine Familie in diese Angelegenheit mit hineingezogen werden könnte. Und schließlich im Kampf gegen Garudamon wo der Verwüstung-Grad erheblich zugenommen hat. Hier kämpft er auch das erstemal "um etwas zu beschützen" und nicht nur aus Spaß an der Freude. Kehnan hingegen hat ja mit seiner Sichtweise von "Menschen sind Böse" zu "Menschen und Digimon sind Gleich - es gibt überall Gute und Böse" auch einiges an Enwicklung durchgemacht. Das Problem hier ist, dass Thomas und Yoshino scheinbar komplett vom Rampenlicht ausgelassen werden. In der Tat ist die 5. Staffel sehr Markus-bezogen. Aber Entwicklung findet auch bei den anderen statt. Yoshino z.B. hat viele Selbstzweifel zu überwinden, die sich anfangs aus Familiäre Situation (jüngste von 3 Schwestern, erwartungsdruck der Eltern) speist, sich aber zunehmend dahin tendiert, dass sie sich innerhalb der DATS als nutzlos vorkommt.


Zitat

Wären nicht alle Hauptcharakter in Savers so extrem unsympathisch, würde es bei mir bestimmt auch sehr viel höher liegen.(Auch wenn ich fand, dass es zu sehr versucht hat Tamers-like zu werden und es dabei extrem gescheitert ist. Die DATS war einfach nur lächerlich.) Masaru, Thoma und Yamato sind meine 3 meist gehassten Digimon Charaktere und wenn eine Staffel schon 2 davon als Hauptcharaktere hat, wird sich das nicht gut entwickeln.. Bei Yoshino gabs nicht viel zu hassen, die war... weiblich. Oder so.


Wieso war die DATS lächerlich? Meiner Meinung nach war die Idee sehr gut, klar man hätte mehr daraus machen können - da gerade der Internationale Aspekt fast vollständig ignoriert, wenn auch oft genug angedeutet wurde. Aber genau so eine Einrichtung würde die Regierung nun einmal herstellen, wenn so eine Gefahr aus einer anderen Welt drohen würde.
Und auch in Tamers mussten Yamaki und Co. die leidvolle Erfahrung machen, dass gegen Digimon eben nur Digimon wirklich nützlich sind - auch wenn sie es bis zum Schluss mit militärischen Gerät versuchten...

Zitat

Eventuell weil er auf alles direkt einschlagen muss, eine Gruppe von 20 Erwachsenen mal eben platt macht weil er schlechte Laune hat? Weil er ziemlicher Sexist ist? Weil er von Anfang an ein Dickkopf war der alles in die Schei*e zieht? Das an sich wäre ja nicht einmal schlimm, wenn seine Persönlichkeit am Ende nicht genau die selbe wäre. "Ich schlag alles kaputt, ich bin stark, ICH BIN EIN MANN!!" *kotz* Und er fühlt sich ja sooo wichtig...


Die Leute die er zusammengehauen hat, waren keine Erwachsenen sondern Schüler. Weiß jetzt nicht mehr ob sie älter waren oder in Markus Alter, aber es waren definitiv noch Schüler. Das die Leute so "alt" aussehen liegt am Charakter-Design. Markus sieht ja auch nicht aus wie 14, oder?^^ Im übrigen hat bei diesem Streit der anderer (Katsumata oder so ähnlich hieß der , glaub ich) angefangen. Markus meinte daraufhin ja noch, dass er sich bloß darauf einlässt, weil er eben gerade Schlechte Laune hat.
Das mit dem "Sexist" läuchtet mir nicht ein. Nur weil er in Folge 1 (Ger Dub übrigens!!!) was von "Tussentheater" verzählt? Oder weswegen sonst?
Über Markus Entwicklung hab ich ja schon weiter oben geschrieben... So wie du ihn beschreibst, beschreibst du den Markus aus Folge 1, und auch das noch äußerst Negativ...


Sorry noch mal für´s Off-topic, und jetzt zum eigentlich Thema, Adventure.

Hab dein Review gerade durchelesen und fand es Klasse Kaén-chan.

Bei den meisten Gründen kann man dir nur zustimmen. Besonders die Story finde ich, ist das Haupärgernis in Adventure. Denn das hat selbst 02 besser - um einiges besser - hingekriegt. Der Versuch das Arc-Springen zum Schluss mit Apocalymon zu verbinden ("Alle Bösen Digimon hatten ihre Kraft von diesem Wesen!") war ein eher müder als einleuchtender Einwurf gegen Ende der Serie. Zwar sind die Arc´s an sich ja ganz nett, aber eben dieser Rote Faden, der die Geschichte die richtige Würze gibt - der fehlt...
Von den ganzen Logikfehlern ganz zu schweigen... Ich meine, ich liebe Folge 45 (Bilder aus der Vergangenheit), aber die Erklärung die uns da geliefert wird ist einfach nicht gut.
Und, ganz nebenbei bemerkt, es ist wieder einer dieser Gottverdammt beschissensten Zufälle, dass a grad Karis Partner, Vice u. Wappen bei Piedmon´s Angriff runterfielen, was dann später so bedeutend ist...

Bei den Charaktern stimme ich dir auch größtenteils zu, muss aber anmerken, dass die Kari-Problematik mich zimlich Konfus macht.
Man merkt der Serie förmlich an das, wie du so schön geschrieben hast, der Charakter Kari nicht geplant war.
In der Serie selbst hätte ich eigentlich gut darauf verzichten können - bis ich den 1. Film "Digimon Adventure" sah.
Ich meine in diesem Film ist die Hauptperson eher Kari als Tai. Kari ist es die Koromon zum Digitieren bringt, die anschließend auf Agumon reitet und die ganze Zeit mit ihrer Pfeife trälert (auch wenn der Schlussendlich entscheidende Pfiff dann doch von Tai kam^^). Wenn ich damals, 1999, einer der Japanischen Zuschauer gewesen wäre, wäre ich mir ehrlich gesagt ganz schön verarscht vorgekommen, wenn Kari, die im Film so eine wichtige Rolle gehabt hatte, in der Serie nicht als Hauptcharakter aufgetaucht wäre...
Von dem Standpunkt her finde ich es schon ganz gut, dass sie in der Serie aufgetaucht ist. Nur ihre Darstellung dort ist halt dann ziemlich fragwürdig.
Wobei dass dann eher Nishizono als Hiromi Seki anzulasten wäre...

Bei dem Rest stimme ich dir im Großen und Ganzen zu.

Abschließend möchte ich noch einmal erwähnen, dass man immer zwischen Subjektivität und Objektivität unterscheiden sollte.
Ich persönliche liebe Adventure, aber das heißt nicht, dass die Serie gut gemacht ist. Ich finde ein Richtiger Fan beweist sich dadurch, dass er die Fehler die eine Serie nun einmal hat, als solche akzepiert und sie nicht konsequent ignoriert oder schönredet. Denn wenn man die Fehler kennt und die Serie trotzdem liebt, dann ist man ein guter Fan, finde ich.

Gruß Kouhei
Einen Drachen oder einen Wolf kann jeder als Partner haben...

Aber wer mag schon einen lebenden Baumstumpf?

Also von einem weiß ich es zumindest!
-Kouhei

Blitzfuchs

Baby 2 Digimon

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Dienstag, 26. Februar 2013, 02:52

Hallo Leute,

Ich glaube, zur Sora-Szene ist nur noch zu sagen, dass es wohl verschiedene Interpretationen der Folge gibt. Ich bleibe weiterhin dabei, dass nicht ein einziger jahrelanger Streit dargestellt werden sollte, sondern ein Umdenken, bei dem Sora durch Piyomon die Sichtweise ihrer Mutter verstehen gelernt hat. Das ergibt für mich einfach mehr Sinn und klingt auch nicht an den Haaren herbei gezogen.

Zur Yamato-Szene: Er war emotional aufgewühlt und voller Selbstzweifel und somit empfänglich für die Manipulation durch Jyureimon. Er ließ sich einreden, er müsse Taichi 'besiegen' - wobei er sich wohl kaum vorgestellt hat, ihn zu töten bzw. ihm das Leben zu nehmen. Yamato hat in Taichi einfach den Schuldigen gesehen an allen seinen Problemen und wollte ihm dafür eine reinhauen, ihn dominieren und 'abrechnen'. Ich finde, es war nachvollziehbar dargestellt und macht auch Sinn. 'Psychopathisch' und 'unrealistisch' sagt ihr so leicht dazu, aber auch im echten Leben lassen sich viele normale Leute allen möglichen Blödsinn einreden, den man selber nie glauben würde.

Außerdem gibt es mit den 'unrealistisch'-Argumenten folgendes großes Problem: Eine gute Story, ein gutes Drama kann dem Realismus zum Opfer fallen. Die eigentliche Frage ist: hilft es der Erzählung? Bei dem untätigen Militär und Polizei gegen die Digimon-Invasion ist die Kritik total gerechtfertigt. Man kann sich gut vorstellen, dass die Serie durch eine Reaktion vom Militär viel glaubwürdiger und besser würde.
Andererseits: Ohne 'Taichi vs. Yamato' hätte Adventure garantiert eines seiner absoluten Highlights verloren.
Und auch die immer wiederholte Tatsache, dass die Charaktere sich jeweils um eine zentrale Eigenschaft und eine Problematik drehen: ja, es ist nicht realistisch. Aber es passt zusammen mit dem allgemeinen Format der Serie, wo immer jedes Kind seine eigene Variante von Etwas bekommt: ein Wappen, ein Digimon, eine gewidmete Folge.
Ein noch normaleres Kind aus einer 'normalen Familie' (gibt es so etwas?) passt nicht dazu. Und seht euch einmal die Charaktere aus anderen Digimon-Staffeln an: Bodenständiger als in Adventure wird's nicht ;)
Die krassen Outfits der Charaktere sind dafür da, damit sie auf den ersten Blick starke identifizierende Merkmale haben, die der Zuschauer im Gedächtnis behält.

Zur Digiwelt gebe ich eher like-a-gun recht - die Atmosphäre in Adventure ist fröhlich und wandelt sich erst gegen Ende. Es gibt strahlende Sonnenuntergänge und Farben. Die Tamers-Digiwelt hingegen ist bedrückend und eintönig. Und auch wenn in Adventure das 'Monster der Folge' auftaucht und die Kinder angreift, hatte ich nie das Gefühl, dass die Digiwelt an sich feindselig wäre. Ich mag die aufmunternde Stimmung ein bisschen lieber, aber das macht keine der beiden Staffeln besser oder schlechter.

Über Savers lassen sich viele positive Dinge sagen. Es war der letzte Lichtblick für Digimon vor Xros Wars. Der Stil war exzellent und das Story-Gesamtbild war anspruchsvoll und durchdacht. Aber: Die Charaktere haben Savers ruiniert! Ikuto war als einziger interessant. Das dumpfe 'glaub an dich und alles wird gut'-Motto wurde viel zu extrem betont (mit all den übermenschlichen Fähigkeiten durch die DigiSoul) und hat das individuelle Charakter-Potential der Leute überschattet. Insgesamt hat Savers zumindest einen Hauch von Lieblingsstaffel :)

Kaén-chan, deine Reaktionen in Form von persönlichen Anschuldigungen und Angriffen finde ich nicht angebracht. Zur Klarstellung:
- Wir alle, die hier diskutieren, haben Digimon Adventure gesehen, viele auch mehrmals.
- Wir alle, auch like-a-gun, kennen den Unterschied zwischen Subjektivität und Objektivität und sind, trotz gelegentlicher Tippfehler, bestimmt um Letzteres bemüht.
- Ich finde ebenfalls, dass dein Review, so umfassend und interessant es auch geschrieben sein mag, Kritikpunkte aufgreift, die unwichtig oder falsch sind. Daraus kannst du noch nicht schließen, dass wir keine Ahnung von Reviews hätten.
- Bisher hat sich meiner Meinung nach noch niemand hier lächerlich gemacht.

Kouhei, mit dem 'richtigen Fan' hast du natürlich recht. In diesem Thread wurde Adventure nicht gerade schön geredet - eher im Gegenteil. ;) Die beiden ausgesprochensten Pro-Adventurer hier, like-a-gun und ich, haben beide nicht verschwiegen, dass wir auch Probleme an der Staffel sehen.

TheGamer821

Ultimate Digimon

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315

Dienstag, 26. Februar 2013, 09:50

Wow... ich weiß nicht wo ich anfangen soll..

Ich glaube, zur Sora-Szene ist nur noch zu sagen, dass es wohl verschiedene Interpretationen der Folge gibt. Ich bleibe weiterhin dabei, dass nicht ein einziger jahrelanger Streit dargestellt werden sollte, sondern ein Umdenken, bei dem Sora durch Piyomon die Sichtweise ihrer Mutter verstehen gelernt hat. Das ergibt für mich einfach mehr Sinn und klingt auch nicht an den Haaren herbei gezogen.

Das Problem ist man kann etwas nicht anders bewerten nur weil es so mehr sinn machen würde. Die Szene mit Sora macht nun mal keinen sinn ob du es glaubst oder nicht und wenn du das nicht wahrhaben willst dann machst du genau das was Kouhei angesprochen hat, "Du redest dir die Staffel schön".

Zitat

Zur Yamato-Szene: Er war emotional aufgewühlt und voller Selbstzweifel und somit empfänglich für die Manipulation durch Jyureimon. Er ließ sich einreden, er müsse Taichi 'besiegen' - wobei er sich wohl kaum vorgestellt hat, ihn zu töten bzw. ihm das Leben zu nehmen.
woher willst du das wissen? vielleicht wollte er ihn wirklich "nur" besiegen aber das ändert nichts daran das er das Vorbild für Freundschaft sein soll, was er nicht ist. Außerdem vor paar Folgen ließ er sich von einer Fledermaus mit DEVIMON im namen sagen lassen das Jou ihn ausnutzt. Nicht nur das es idiotisch ist jemandem mit DEVIMON im namen zu glauben nachdem ein DEVIMON das Digimon seines Bruders getötet hatte aber nein Jou muss erst Takeru retten bevor Yamato sein Yehler einsieht.

Zitat

Yamato hat in Taichi einfach den Schuldigen gesehen an allen seinen Problemen und wollte ihm dafür eine reinhauen, ihn dominieren und 'abrechnen'. Ich finde, es war nachvollziehbar dargestellt und macht auch Sinn. 'Psychopathisch' und 'unrealistisch' sagt ihr so leicht dazu, aber auch im echten Leben lassen sich viele normale Leute allen möglichen Blödsinn einreden, den man selber nie glauben würde.
Ja aber im echten Leben diskutieren die Menschen darüber falls sie noch ein hauch von Intelligenz haben und schicken nicht gleich ihre Massenvernichtungs Digimon gegeneinander.

Zitat

Außerdem gibt es mit den 'unrealistisch'-Argumenten folgendes großes Problem: Eine gute Story, ein gutes Drama kann dem Realismus zum Opfer fallen.

LOL hast du das Review überhaupt gelesen? die Story war müll weil sie von Anfang an nicht durchdacht war nicht weil es zu realistisch dargestellt worden ist.

Zitat

Die eigentliche Frage ist: hilft es der Erzählung? ... Man kann sich gut vorstellen, dass die Serie durch eine Reaktion vom Militär viel glaubwürdiger und besser würde.
Andererseits: Ohne 'Taichi vs. Yamato' hätte Adventure garantiert eines seiner absoluten Highlights verloren.

Das nennst du Highlight? Ich nenne es völliger Schwachsinn. Stell dir vor du landest in einer dir unbekannten Welt mit Monstern die nur schief auf dich gucken müssen und schon bist du Tot, du weißt nicht wie du wieder in deine eigene Welt zurückkommst und das einzige was du hast sind deine Kumpels und ein paar von den viechern die dich zu mögen scheinen. In so einer Situation ist Streit in der Gruppe das letzte was du haben möchtest und Yamato war in dem Moment einfach zu Egoistisch um das zu realisieren. Was wieder dazu führt das Yamato kein guter träger des Wappen der Freundscahft ist.

Zitat

Und auch die immer wiederholte Tatsache, dass die Charaktere sich jeweils um eine zentrale Eigenschaft und eine Problematik drehen: ja, es ist nicht realistisch. Aber es passt zusammen mit dem allgemeinen Format der Serie, wo immer jedes Kind seine eigene Variante von Etwas bekommt: ein Wappen, ein Digimon, eine gewidmete Folge.

alles schön und gut aber was bringt es wenn 5 der 8 wappen überhaupt nicht nachvollziehbar an die chars gebracht worden sind?
was bringt es wenn die Problematik stereotypisch ist und auf manche nicht gescheit angegangen ist bzw. zu übertrieben?
und wie soll eine Folge ausreichen um für den Rest der Staffel das Thema "Char dev" abzuhacken?

Zitat

Ein noch normaleres Kind aus einer 'normalen Familie' (gibt es so etwas?) passt nicht dazu.

Ironischerweise war Mimi eine der besseren chars und sie hatte eine normale Familie und auch nachvollziehbares benehmen

Zitat

Und seht euch einmal die Charaktere aus anderen Digimon-Staffeln an: Bodenständiger als in Adventure wird's nicht ;)

Sagmal hast du Tamers Verschlafen?

Zitat

Die krassen Outfits der Charaktere sind dafür da, damit sie auf den ersten Blick starke identifizierende Merkmale haben, die der Zuschauer im Gedächtnis behält.

ja deshalb sehen die in Tamers völlig norma aus und trotzdem weiß ich "aha türkises Shirt mit einem herzen, das muss Rika sein" und deine Erklärung erklärt nicht im geringsten warum die kinder Handschuhe tragen

Zitat

Zur Digiwelt gebe ich eher like-a-gun recht - die Atmosphäre in Adventure ist fröhlich und wandelt sich erst gegen Ende. Es gibt strahlende Sonnenuntergänge und Farben. Die Tamers-Digiwelt hingegen ist bedrückend und eintönig. Und auch wenn in Adventure das 'Monster der Folge' auftaucht und die Kinder angreift, hatte ich nie das Gefühl, dass die Digiwelt an sich feindselig wäre. Ich mag die aufmunternde Stimmung ein bisschen lieber, aber das macht keine der beiden Staffeln besser oder schlechter.

hier kann ich nur das wiederholen was ich schon vorher geschrieben habe

Zitat

Von einem riesigen Hirschkäfer gejagt zu werden ist witzig. Von einem Teufel, Oger und Löwenmenschen ohne Pupillen verfolgt zu werden ist witzig. Naja ich glaube wenn man in der Haut der Kinder steckt ist es aber nicht mehr witzig.

Glaub mir es ist nur für den Zuschauer witzig während die Kinder traumatisiert werden (sollten)

Zitat

Kaén-chan, deine Reaktionen in Form von persönlichen Anschuldigungen und Angriffen finde ich nicht angebracht.

Ja aber wenn du mit deiner Ignoranz der Fakten so arg provozierst dann darfst du dich auch nicht darüber wundern

Zitat

In diesem Thread wurde Adventure nicht gerade schön geredet - eher im Gegenteil. ;) Die beiden ausgesprochensten Pro-Adventurer hier, like-a-gun und ich, haben beide nicht verschwiegen, dass wir auch Probleme an der Staffel sehen.

Aber ihr beide, vor allem du, redet euch vieles schön. "Die chars sind nicht scheiße weil sie flach sind das macht sie eben so besonders" weiß du wie bescheuert das klingt? Adventure hat ihr Ziel als gescheides Anime verfehlt aber die Kinder, also WIR von heute, haben das total gemocht weil wir uns über die sachen dahinter keine gedanken gemacht haben, weil wir den zeichenstil nicht analysiert haben usw. Das Review zeigt die Sichtperspektive eines Erwachsenen nicht eines Kindes und ein Erwachsener achtet auf solche Sachen. Du hast natürlich den Vorteil das du als Kind schon sagen konntest "Adventure ist super" was auch sehr deine jetzige Meinung beeinflusst aber Nostalgie ist und bleibt kein Argument um etwas zu bewerten und bei dir Hört man mehr als deutlich heraus das aus dir nostalgie spricht und nicht eine erwachsene Analyse der Dinge.

XrosHeart

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316

Dienstag, 26. Februar 2013, 11:00

lasst doch @Blitzfuchs«einfach seine Meinung haben ohne ihn jetzt irgendwie anzugreifen. Klar, ist Adventure nicht Klasse aber alles kaputt reden und Punkte suchen ist nervend. Klar, rennen die alle mit Handschuhen rum aber Taichi hat doch das Design von dem Manga oder? Wenn nur er so etwas hätte, also Handschuhe, ne Brille und Strinband (was ich krasser finde als ein paar Handschuhe, damit geht auch keiner vor die Tür auch nicht mit 10 würd ich mal sagen) dann würden alle anderen am besten schlicht und einfach aussehen und Taichi würd als cooler einen ins Auge fallen und gleich der beste von allen sein. Mal so überlegt?

Und ich muss sagen, Takatos Hose würd ich auch nicht mit 10 anziehen, Rukis Gürtel um dem Bein auch nicht und bunt ist sie auch irgendwie. Blau, türkis, gelb und rot. Und wieso tragen da alle Schweißbänder? Klar, ich find es nicht so schlimm, aber Takato ist nicht gerade der sportliche Typ und Ruki auch nicht auch wenn mir das auch besser gefällt als Handschuhe.

Und mal von Sora und Yamato abgesehen, wobei Taichi auch nur Sinn macht wegen dem Manga, keiner sagt wie dick die Handschuhe sind. Vielleicht hat Koushiro die wegen seinem Lappi und Mimi ist ja auch klar, passt zu dem rest der Kleidung.

Und wegen Real sein und so, klar es mag stimmen die sind nicht so richtig real aber es ist ein Anime und richtig wichtig find ich das auch nicht. Mal von Mimi oder auch Joe so und vielelicht Sora sind alle zu reif und haben kaum oder nie Angst. Aber wenn die alle nur weinen würden, wo kommen wir den da hin? Das wäre dann arg langweilig :P Und in Frontier sind die auch nicht alle so real und von Xros Wars fange ich gar nicht an auch wenn ich die Charaktere mag aber die sind schlecht.

Ich finde auch man sollte Serien mit Vor und Nachteil sehen und den auch akzeptieren aber ich mag weder schön noch kaputt reden und einige wie @TheGamer821 regen sich ja generell über mehr oder kleinigkeiten auf oder? :)

Kaén-chan

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317

Dienstag, 26. Februar 2013, 12:20

Ja aber wenn du mit deiner Ignoranz der Fakten so arg provozierst dann darfst du dich auch nicht darüber wundern

^THIS.
Man darf sich nicht beschweren, wenn man ausgelacht wird, nachdem man Fakten verdreht, oder angegriffen wird, nachdem man selbst andere Leute angreift.

Man merkt der Serie förmlich an das, wie du so schön geschrieben hast, der Charakter Kari nicht geplant war.
In der Serie selbst hätte ich eigentlich gut darauf verzichten können - bis ich den 1. Film "Digimon Adventure" sah.
Ich meine in diesem Film ist die Hauptperson eher Kari als Tai. Kari ist es die Koromon zum Digitieren bringt, die anschließend auf Agumon reitet und die ganze Zeit mit ihrer Pfeife trälert (auch wenn der Schlussendlich entscheidende Pfiff dann doch von Tai kam^^). Wenn ich damals, 1999, einer der Japanischen Zuschauer gewesen wäre, wäre ich mir ehrlich gesagt ganz schön verarscht vorgekommen, wenn Kari, die im Film so eine wichtige Rolle gehabt hatte, in der Serie nicht als Hauptcharakter aufgetaucht wäre...
Von dem Standpunkt her finde ich es schon ganz gut, dass sie in der Serie aufgetaucht ist. Nur ihre Darstellung dort ist halt dann ziemlich fragwürdig.
Wobei dass dann eher Nishizono als Hiromi Seki anzulasten wäre...

Eigentlich ist das eher der gesamten Organisation anzulasten. Weil Nishizono wusste zu dem Zeitpunkt, als er die ersten Folgen geplant hat, nichts von dem Charakter Hikari. In seinem Kopf war Taichi ein Einzelkind, da es von der Produktionsseite aus als Zeitverschwendung angesehen wurde, das Filmteam mit dem Serienteam sprechen zu lassen (das ist übrigens etwas, das sich bei Digimon durchzog! Bei Tamers mussten sich Kobayashi, der Autor des fünften Films, und Konaka in ihrer Freizeit treffen, damit Kobayashi den Film mit Konakas Planung der Serie abstimmen konnte... Und dennoch ist das nicht ganz vernünftig geworden...)
Gut, Nishizono hat Hikari als Charakter dann sehr stiefväterlich behandelt... Aber ich kann es halt auch verstehen, wenn man einen Charakter aufgedrängt bekommt.
Ist bei Tamers mit Ryo ja ähnlich gelaufen.

Ich glaube, zur Sora-Szene ist nur noch zu sagen, dass es wohl verschiedene Interpretationen der Folge gibt. Ich bleibe weiterhin dabei, dass nicht ein einziger jahrelanger Streit dargestellt werden sollte, sondern ein Umdenken, bei dem Sora durch Piyomon die Sichtweise ihrer Mutter verstehen gelernt hat. Das ergibt für mich einfach mehr Sinn und klingt auch nicht an den Haaren herbei gezogen.

Und genau hier ist das Problem: Du interpretierst! Du bist subjektiv. Du ziehst Dinge an den Haaren herbei, für die es keine Andeutungen gibt, nur damit sie für dich mehr Sinn ergeben, und du sie am Ende schönreden kannst. Aber so etwas hat bei einer Kritik an einer Serie nichts verloren. Das hat mit Objektivität nichts zu tun. Man kann immer für Plotholes Erklärungen herinterpretieren, aber das ändert nichts daran, dass es nur eine persönliche Interpretation ist, die keinen Einfluss auf das eigentliche Werk nimmt.
Wie es mein Mitbewohner so schön sagt: Man kann Twilight auch als eine ausführliche Abhandlung über weibliche Idealbilder und darüber, wie Mädchen in Rollen gezwungen werden, an denen sie letzten Endes zugrunde gehen, sehen. Aber das ändert nichts daran, dass es die feuchte Fantasie einer mormonischen Hausfrau ist, die in diese keine tieferen Gedanken gesteckt hat.

Zur Yamato-Szene: Er war emotional aufgewühlt und voller Selbstzweifel und somit empfänglich für die Manipulation durch Jyureimon. Er ließ sich einreden, er müsse Taichi 'besiegen' - wobei er sich wohl kaum vorgestellt hat, ihn zu töten bzw. ihm das Leben zu nehmen. Yamato hat in Taichi einfach den Schuldigen gesehen an allen seinen Problemen und wollte ihm dafür eine reinhauen, ihn dominieren und 'abrechnen'. Ich finde, es war nachvollziehbar dargestellt und macht auch Sinn. 'Psychopathisch' und 'unrealistisch' sagt ihr so leicht dazu, aber auch im echten Leben lassen sich viele normale Leute allen möglichen Blödsinn einreden, den man selber nie glauben würde.

Er hat nur dummerweise keinen Anlass dazu, Taichi als Schuldigen zu sehen. Um genau zu sein hat er zu dem Zeitpunkt nicht einmal einen Grund großartig emotional aufgewühlt zu sein, zumindest im negativen Sinne. Ich mein, was ist der Junge bitte für ein Arsch, dass er einen Anfall bekommt, weil sein kleiner Bruder UNVERLETZT ist und es irgendwie geschafft hat selbst zu entkommen (was auch unrealistisch ist).
Und nun, wenn du jemanden mit einem Ultimate-Digimon angreifst, dann nimmst du seinen Tod zumindest billigend in Kauf.
Dabei wird Yamato über die gesamte Serie hinweg permanent psychisch absolut instabil dargestellt und das nicht auf die Traumatisierte Art und Weise, die man auf das Szenario schieben könnte, sondern auf eine egozentrische, rückratslose Variante. Er bezieht alles auf sich und rastet deswegen am laufenden Band über Kleinigkeiten aus - etwas, das eindeutig von psychischen Störungen spricht. Praktisch sämtliche Centric-Folgen verbringt er mit Monologen, die sich in etwa so zusammenfassen lassen: "Ich bin schwach. Ich kann nichts. Ich bin kein guter Freund. Ich bin kein guter Partner. Ich hasse die anderen. Die anderen Hassen mich. Ich verdiene es von ihnen gehasst zu werden. Aber ich hasse sie dafür, dass sie mich hassen. Ich bin schwach, ich bin nicht würdig. Keiner versteht mich. Blablabla."

Außerdem gibt es mit den 'unrealistisch'-Argumenten folgendes großes Problem: Eine gute Story, ein gutes Drama kann dem Realismus zum Opfer fallen.

Das Problem ist nur, dass Adventure weder solides Drama hatte, noch eine gute Story... Noch... Überhaupt eine wirkliche Story.
Damit ist das einzige, woran sich Adventure überhaupt halten kann, seine Charaktere. Und die Tatsache, dass diese nicht nur unrealistisch sind, sondern praktisch schon lächerlich simpel aufgezogen sind mit ihren 180°-Charakterwendungen innerhalb von einer Folge, schadet der Serie und schadet vor allem dem Drama. Denn Drama kann nicht wirken, wenn es sobald es eingebracht wird innerhalb weniger Minuten schon wieder aufgeklärt wird.

Andererseits: Ohne 'Taichi vs. Yamato' hätte Adventure garantiert eines seiner absoluten Highlights verloren.

Highlight? Eher Downside.
Die gesamte Folge ist mit Abstand eine der am schlechtesten geschriebenen Folgen der gesamten Staffel, da sie komplett erzwungen wirkt. Zumal auch gerade die humoristisch gehaltene Garbemon-Verfolgungsszene, die die andere Hälfte der Folge, in der Yamato dich nicht beselbstmitleidet, ausmacht, da nicht sonderlich geholfen hat. Auch die Tatsache, dass der Kampf, der dabei herauskam, nur sehr kurz war und dann durch die "Forced Exposition" durch die Homeostasis abgebrochen wurde, die dann irgendwie alle zur Vernunft gebracht hat, hat nicht geholfen, um das ganze irgendwie aufzuwerten. So war am Ende der einzige Erfolg des ganzen, dass die Gruppe aufgebrochen wurde - was zumindest zu ein paar Yamato-freien Folgen führte (Upside...)

Das Highlight der Serie - und so ziemlich das einzige Highlight, sei dazu gesagt - war das Arc in der realen Welt. Denn hier wurde mit den Charakteren gearbeitet und es gab einiges, dass die Serie einfach besonders wirken ließ, im Vergleich mit anderen Anime.

ja, es ist nicht realistisch. Aber es passt zusammen mit dem allgemeinen Format der Serie, wo immer jedes Kind seine eigene Variante von Etwas bekommt: ein Wappen, ein Digimon, eine gewidmete Folge.

Und genau das ist es, was die Serie schlecht geschrieben macht. Du nennst es "zusammenpassend". Ich nenne es "einfallslos und statisch geschrieben".

Ein noch normaleres Kind aus einer 'normalen Familie' (gibt es so etwas?) passt nicht dazu.

Wie TheGamer schon sagte: Ironischer Weise ist Mimi ein normales Kind aus einer normalen Familie. Und auch Taichi ist erst einmal, bis Hikari reingezwungen wurde in die Geschichte, ein ganz normales Kind aus normalen Verhältnissen, ohne großartiges Kindheitstrauma, dass durch lächerliche Kleinigkeiten hervorgerufen wurde. (Und selbst mit Hikari war es noch immer der Konflikt, den man am ehesten nachvollziehen konnte.)

Und seht euch einmal die Charaktere aus anderen Digimon-Staffeln an: Bodenständiger als in Adventure wird's nicht

Ich hoffe, dass ist ironisch gemeint. Ich hoffe es wirklich. Denn genau solche Aussagen sind es, die deine "Argumentation" (wenn man es denn so nennen will) so lächerlich machen.
Ernsthaft: Frontier hatte keine Bodenständigen Charaktere - aber sie waren bodenständiger als die Charaktere in Adventure. Man könnte sogar behaupten, dass die Zero Two Charaktere - trotz ihrer Stupidität und Flachheit bodenständiger waren, als die in Adventure.
Und von Tamers, der Serie, die als einzige Staffel überhaupt recht realistische Charaktere hat, fang ich gar nicht erst an.

Die krassen Outfits der Charaktere sind dafür da, damit sie auf den ersten Blick starke identifizierende Merkmale haben, die der Zuschauer im Gedächtnis behält.

Ironischer Weise muss ich hier nun an sämtliche Mädchenserien, die nicht selten für ein ähnlich junges Publikum gedacht waren, denken, in denen die Charaktere durch die Reihe meist Schuluniformen trugen und braunes oder schwarzes Haar hatten. Oder auch an Sailor Moon, wo sich selbst in verwandelter Form nur die Frisuren stark unterschieden. Und dennoch blieben diese Charaktere in Erinnerung.

Zur Digiwelt gebe ich eher like-a-gun recht - die Atmosphäre in Adventure ist fröhlich und wandelt sich erst gegen Ende. Es gibt strahlende Sonnenuntergänge und Farben. Die Tamers-Digiwelt hingegen ist bedrückend und eintönig. Und auch wenn in Adventure das 'Monster der Folge' auftaucht und die Kinder angreift, hatte ich nie das Gefühl, dass die Digiwelt an sich feindselig wäre. Ich mag die aufmunternde Stimmung ein bisschen lieber, aber das macht keine der beiden Staffeln besser oder schlechter.

Du denkst hier nur komplett falsch: Du gehst davon aus, wie die Welt auf dich als Zuschauer wirkt. Dieser Gesamteindruck wird vor allem auch durch die musikalische Untermalung der jeweiligen Staffeln stark unterstützt und verändert. Tamers war gesamt düsterer Aufgebaut. Aber dennoch wirkt die digitale Welt, in der Digimon Menschen generell erst einmal nicht angreifen, man nicht hungert und so erst einmal unsterblich ist, für den Charakter, der in ihr ist, wesentlich angenehmer. Vor allem, wenn du als Charakter dort freiwillig hingegangen bist und dich bewusst für diesen Weg entschieden hast.
Dagegen haben wir die Adventure-Digiwelt, wo nicht nur die Gefühlte Hälfte der Digimon menschenfeindlich sind und somit auch versuchen dich umzubringen, sondern man auch hungert und auf Schlaf angewiesen ist. Und dann musst du auch noch weit, weit laufen, um irgendwohin zu kommen, hast keinerlei Möglichkeiten irgendwo einzugreifen und gefragt, ob du das ganze machen willst, wurdest du auch nie, denn du wurdest auf einmal in eine Welt gesogen, von der du vorher nicht einmal wusstest und die du so nicht verstehst, ohne, dass du vorher auch nur die Möglichkeit hattest, dich von deinen Eltern zu verabschieden oder dergleichen. Da helfen auch keine hübschen Sonnenuntergänge.

Die Charaktere haben Savers ruiniert! Ikuto war als einziger interessant.

Speak for yourself.
Ich rewatche die Serie und finde die Charaktere durch die Reihe interessant. Sie haben zwar auch teilweise enorm übertriebene Hintergründe - aber auf der anderen Seite wird gerade dadurch erklärt, warum der Staat ein paar Jugendliche sich um Probleme der Art kümmern lässt.

- Wir alle, die hier diskutieren, haben Digimon Adventure gesehen, viele auch mehrmals.

Daran muss ich hier bei einigen Behauptungen leider zweifeln. Zumindest daran, dass die Serie zu jüngerer Zeit - und zwar ohne die rosarote Nostalgiebrille - gesehen wurde.

- Ich finde ebenfalls, dass dein Review, so umfassend und interessant es auch geschrieben sein mag, Kritikpunkte aufgreift, die unwichtig oder falsch sind. Daraus kannst du noch nicht schließen, dass wir keine Ahnung von Reviews hätten.

Das schließe ich dafür daraus, dass ihr hier gegen objektive und faktische Begründungen mit Faninterpretationen daherkommt, die mit einem sachlichen Review nichts zu tun haben, und die ganze Zeit versucht Fehler als unwichtig hinzustellen oder gar so zu tun, als seien diese Fehler nicht existent oder keine Fehler. Erneut meist unter zuhilfe nahme von eigenen Interpretationen, statt harten Fakten, sofern ihr überhaupt begründet.

Klar, rennen die alle mit Handschuhen rum aber Taichi hat doch das Design von dem Manga oder? Wenn nur er so etwas hätte, also Handschuhe, ne Brille und Strinband (was ich krasser finde als ein paar Handschuhe, damit geht auch keiner vor die Tür auch nicht mit 10 würd ich mal sagen) dann würden alle anderen am besten schlicht und einfach aussehen und Taichi würd als cooler einen ins Auge fallen und gleich der beste von allen sein. Mal so überlegt?

Wie schon in einem der vorherigen Postings gesagt: Dummerweise sind sie auch so gegenüber Taichi ziemlich blass und unterscheiden sich Designtechnisch viel zu deutlich, durch die Art der Kleidung und des Designs. Allein was die Menge von Details an Taichis Design angeht, wenn man es mit dem Rest der Gruppe vergleicht.

Und ich muss sagen, Takatos Hose würd ich auch nicht mit 10 anziehen, Rukis Gürtel um dem Bein auch nicht und bunt ist sie auch irgendwie. Blau, türkis, gelb und rot.

Die Gürtel sind tatsächlich etwas "over the top". Takatos Hose aber ist eine normale dreiviertellange Leinenhose oder Jeans. Warum sollte man eine solche nicht anziehen?
Und Rukis Design unterscheidet sich durch eine Sache stark von dem in Adventure: Die Farben sind ungesättigt - von dem Rot einmal abgesehen. Daher können sie miteinander harmonieren. Wäre das Gelb gesättigter würde es nicht mehr gehen - aber so funktioniert es.
In Adventure dagegen sind die Farben teilweise schon so immens übersättigt, dass es in den Augen wehtut.

Und wieso tragen da alle Schweißbänder? Klar, ich find es nicht so schlimm, aber Takato ist nicht gerade der sportliche Typ und Ruki auch nicht auch wenn mir das auch besser gefällt als Handschuhe.

Um deinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen: Zwischen 2000 und etwa 2004 waren Schweißbänder modisch gesehen der letzte Schrei. Deswegen hat man sie hier eingebaut. Das war nicht mal ein rein japanisches Phänomen, sondern auch bei uns und in eingien anderen Lädnern ebenso zu beobachten.
Der Realismusfaktor lässt sich durch eine Sache recht einfach herausfinden: Kannst du die Sachen aus dem Kleiderschrank Cosplayen? Ich habe für Ruki einzig ein T-Shirt bedrucken lassen müssen, dass es so fertig zu kaufen gab. Einziges Problem sind die Gürtel am Bein.
Dasselbe gilt praktisch für alle Charaktere - bis auf Jenrya (da ist die Weste ein immenes Problem durch die Knalligkeit der Farbe) und Ryo...

Geh einmal los und versuche dasselbe mit den Adventure-Outfits.

Zehn Jahre nach Digimon Tamers:
Digimon Battle Generation

Sunaki

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318

Dienstag, 26. Februar 2013, 16:50

Ich gebe mal meine Meinung ab.
Adventure ist nicht die beste Staffel und die ganzen, früher war alles viel besser, Fanboys haben mich fast zum Hater gemacht, aber Adventure ist eine schöne Erinnerung geblieben, die ich auch heute noch mag.

Nun zu einigen Punkten:

Taichi Vs Yamato: Wie oben bereits gesagt, ein kurzer Schlagabtausch und das wars schon, -ganz tolles High light.

Wappen:
Izumi: Passt

Mimi: Reinheit. Sie ist recht zimperlich und hat es besonders schwer andere nicht auszunutzen, das hat sie in der Geckomon Folge gezeigt, -nur dann eben nichtmehr

Joe: Interessanter Fall, ich denke Glaube bedeutet, Selbstvertrauen, der Glaube an sich. Er ist glaub ich der Älteste der Gruppe, desshalb, oder einfach so, will er die Gruppe leiten, weil er sich verantwortlich fühlt. Er hat aber kaum Autorität und hat kaum Selbstvertrauen. Er ist, auch wenn er mir unsympatisch ist, ein mindestens genau so überzeugender Charakter wie Mimi.

Sora: Sie sorgt sich um ihre Kameraden, aber das kam nicht so präsent rüber.

Taichi: Passt

Yamato: Er ist eher der Einzelgänger, das er es trotzdem schafft, am Ende zu seiner Freundschaft mit Taichi, auf den er wegen Takashi eifersüchtig ist,
zu stehen, war für ihn besonders schwer. Manchmal ist es eben eine Eigenschaft, die man erst erhalten muss. Er hat sich glaub ich auch gewundert, das er Freundschaft hat.

Takashi: Etwas rein gesetzt, naja

Hikari: Gilt als Medium für alles mögliche, bin eher im Zwiespalt.

Ich bin der Meinung, das die Charaktere nicht deshalb flach waren, weil man sich nicht genug Mühe gab, sondern, weil eine ganze Reisegruppe am Start war. Keiner hätte mit 8 HC besser umgehen können.

Mimis Familie: Naja, dein Problem hat sie ja nicht, aber wenn man sie sich ansieht, wirken sie etwas süßlich. Ich denke wäre sie älter, hätte sie das ganze ziemlich genervt.

Sora Szene: Naja, es gab eine weitere Szene, die ein mehrfaches Problem andeutet. Ihre Mutter sagte im Vamdemon Ark, das sie sich wünschen würde, das ihre Tochter endlich mit Fußball aufhört, allerdings, hinter ihrem Rücken.

Rukis Design: Sie ist recht rebellisch, aber ihre Mutter ist auch Designerin. Sie könnte sich das ein oder andere selbst gemacht haben
(Schuhe mit Stahlkappen o.O)

Xros wars: Über die Qualität kann man natürlich streiten, ich mochte die Staffel. Aber im Vergleich zu Adventures gibt es wirklich wenige Filler, interessanter weise fast keine. Wenn man sich die Arks ansieht, merkt man, das in fast allen etwas wichtiges passiert ist.
Magma Zone=Tactimon erscheint
Fluss Zone=Lilithmon erscheint das Erste mal
Diverse Zonen, in denen Digimon zu Xros Heart überlaufen
Disc Zone=Kiriha zeigt seine neue Xros und Greymon lernt Shoutmon zu respektieren
Forrest Zone=Nene offenbart, das sie einen Bruder hat
Dusk Zone=Nene trennt sich von Xros Heart
Der erste Ark hatte kaum Filler, die anderen schon ehre aber, wollte ich nur klären.

Die Umgebung formt und verändert uns und indem wir uns verändern, verändern wir auch unsere Umgebung.

Blitzfuchs

Baby 2 Digimon

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Mittwoch, 27. Februar 2013, 16:07


Kaén-chan, deine Reaktionen in Form von persönlichen Anschuldigungen und Angriffen finde ich nicht angebracht.

Ja aber wenn du mit deiner Ignoranz der Fakten so arg provozierst dann darfst du dich auch nicht darüber wundern

^THIS.
Man darf sich nicht beschweren, wenn man ausgelacht wird, nachdem man Fakten verdreht, oder angegriffen wird, nachdem man selbst andere Leute angreift.


Ganz sicher und entschieden nein. Eine Meinungsverschiedenheit ist nie eine Ausrede für persönliche Angriffe und Beleidigungen.
Ich darf mich nicht wundern?! Ich wundere mich sehr, und ihr seid euch noch einig!

TheGamer821

Ultimate Digimon

Beiträge: 704

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320

Mittwoch, 27. Februar 2013, 17:47


Kaén-chan, deine Reaktionen in Form von persönlichen Anschuldigungen und Angriffen finde ich nicht angebracht.

Ja aber wenn du mit deiner Ignoranz der Fakten so arg provozierst dann darfst du dich auch nicht darüber wundern

^THIS.
Man darf sich nicht beschweren, wenn man ausgelacht wird, nachdem man Fakten verdreht, oder angegriffen wird, nachdem man selbst andere Leute angreift.


Ganz sicher und entschieden nein. Eine Meinungsverschiedenheit ist nie eine Ausrede für persönliche Angriffe und Beleidigungen.
Ich darf mich nicht wundern?! Ich wundere mich sehr, und ihr seid euch noch einig!


Nochmal um Klarheit zu schaffen. Was du machst ist keine eigene Meinung vertreten sondern was du machst ist den Nostalgie Pinsel in die Hand nehmen und alle Fakten schön malen.
Eigene Meinung vertreten wäre jetzt das was Sunaki im ersten Satz gesagt hat "Adventure ist nicht die beste Staffel ... aber Adventure ist eine schöne Erinnerung geblieben, die ich auch heute noch mag." generell sein ganzer Post ist reines Meinung vertreten.
Du hingegen verdrehst Fakten so das Adventure, deine lieblings Staffel, am ende kaum negative Punkte hat. Das hat mit Objektivität nichts zu tun. Ich könnte auch mich stunden darüber ausplaudern wie Toll ich Xros Wars fand und wie sehr ich es genossen habe es zu gucken aber das ändert nichts daran das Xros Wars Story technisch sowohl als auch Charakter technisch auf voller Linie versagen hat und rein Qualitativ betrachtet ist XW schlecht. Das Problem ist das du im Falle XW wahrscheinlich gerade mit dem Kopf nickst aber im falle Adventure sind wir auf einmal die Bösen weil wir objektiv bleiben und behaupten XW wäre qualitativ genauso gut wie Adventure. "Ich mein das ist doch unerhört! XW soll genauso gut sein wie meine Lieblings staffel? unmöglich!" Adventure ist aber nun mal qualitativ schlecht und egal wie sehr du die Serie auch dank Nostalgie magst und egal wie viel du dir interpretierst damit alle Plotholes ein Sinn machen das wird nix daran ändern.

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