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Kouhei

Adult Digimon

  • »Kouhei« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 106

Wohnort: auf dem Lande (irgendwo in Bayern)

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1

Sonntag, 16. April 2017, 20:01

Digimon Xros Wars - Es war halt doch nicht alles schlecht...

Nun, da wenn man Xros Wars erwähnt, meistens nur die negativen Aspekte aufzählt (die die Serie zweifelsohne hat) möchte ich hiermit mal einen Thread eröffnen, der sich gezielt um die positiven Aspekte der Serie kümmert (die die Serie zweifelsohne ebenfalls hat). Daher möchte ich an dieser Stelle mal 5 Sachen aufzählen, die ich an Xros Wars mag. Und dabei beziehe ich mich tatsächlich hauptsächlich auf den 2. Arc, da ich diesen vor kurzem gesehen hab und für besser befunden hab, als damals bei der Erstausstrahlung (was nicht heißt das er gut war^^)
Und los gehts:

1. Die Digimon haben Charaktere!
Ja, die menschlichen Charaktere sind in Xros Wars ausnahmslos grauenhaft geschrieben - aber die Digimon dafür umso besser. Die Digimon agieren selbstständig, sie haben "Vergangenheiten", positive und negative Eigenschaften, eigene Ziele - und vor allem interagieren sie untereinander. Besonders das Verhältnis zwischen Shoutmon und Greymon finde ich sehr schön dargestellt.
Im Vergleich zu den anderen Staffeln genießen die Digimon hier eine enorme Freiheit. So konnte sich Gumdramon z.B. aus eigenem Willen Ryouma anschließen und in dessen XrosLoader wandern. Auch konnten die Generäle die Digimon untereinander tauschen und Xrossen - wenn sie die jeweiligen Digimon dafür akzeptierten. So konnte Nene z.B. Shoutmon X5 ebenso zusammenxrossen wie Taiki Greymon und Mailbirdramon zu Metalgreymon. Ich muss zugeben, dass ich diese Momente ziemlich episch fand.
Auch der, wo Kiriha Shoutmon fragt, ob er sich vorstellen könne, dass er, Kiriha, Taiki wäre und Shoutmon für ihn kämpfen würde - und Shoutmon antwortete, er würde für ihn kämpfen, gerade weil er Kiriha sei.

2. Apollomon, Whisper & Hells Field
Tatsächlich hat der Hells-Field-Mini-Arc unglaublich viel Spaß gemacht. Einfach weil er das war, was man sich unter Xros Wars vorgestellt bzw. erhofft hatte. Es gaben Schlachten, Taktik, Drama & mehr. Es war schön, dass angesprochen wurde, dass Taiki u. Co IMMER dasselbe gemacht haben - und das der Gegner eben dies ausnutzt. Auch das sie die Geschichte mit Apollomon & Whisper durchgezogen haben - eben dass Taiki mal NICHT alle retten kann und er Apollomon töten musste, einfach weil es Nicht möglich war die Gute von der Bösen Seele zu trennen. (Denn sind wir ehrlich, diese Problematik wird häufig aufgeworfen. Aber irgendwie schaffen es die Helden dann doch irgendwie das Problem zu lösen). Das war auch ein schöner Charakter-Moment für Taiki. Hätte man das in der nächsten Folge nicht "vergessen", wäre es übrigens auch eine schöne Charakterentwicklung gewesen.

3. Wer hat die Kinder erwählt?

Hier hat mir gefallen, dass es tatsächlich die Bösen waren, die dafür gesorgt haben, dass die Kinder in die Digiwelt gekommen sind. Der ursprüngliche Grund war, dass Skullknightmon seinen Bruder Bagramon übertreffen wollte und dafür den Xros-Loader schuf, der allerdings zunächst nur von Menschen genutzt werden konnte, weswegen er Yuu "verführte" damit dieser ihn zu Darkknightmon xroste. Dabei kam auch Nene im Kontakt mit Digimon, weswegen sie ja auch von Darkknightmon zum General gemacht wurde. Bagramon der das Potential dahinter sah, wählte daher Kiriha als General, ließ ihn allerdings recht schnell fallen, da er vo Ergebnis enttäuscht war. Taiki hingegen wurde von Bagramons Gegenspieler Omegamon gewählt, der dafür aber Darkknightmons Methode kopierte.
Klar, aus diesem Plottwist hätte man wesentlich mehr rausholen können, aber dass es überhaupt reingebracht wurde, war schon ziemlich cool.

4. Die Interaktionen der Feinde untereinander

Obwohl die Feinde mehr oder wenige Platt geschriebene "Muhahah-Bösewichte" waren, hatten doch einige von ihnen genügend Charakter für schöne Szenen untereinander. An erster Stelle sei natürlich Lilithmon und Blastmon genannt, die ein schönes dynamisches Team gebildet haben, auch wenn es leider fast nur als Comic Relief genutzt wurde, gab es ein paar schöne Momente, wie z.B. der Moment kurz vor ihrer Vereinigung, wo Lilithmon meinte, dass letztendlich Blastmon und Tactimon ihre einzigen Freunde gewesen waren. Auch die im großen und ganzen dämlichen Death-Generals hatten -besonders im Prison Field- ein paar nette Momente.
Auch das oben erwähnte Verhältnis zwischen Darkknightmon und Bagramon, welches aus einer Mischung zwischen Ehrfurcht und Neid von seitens Darkknightmon und Brüderliche Nachsicht bzw. Gleichgültigkeit von seitens Bagramon bestand, fand ich recht nett. (Aber auch hier war es leider verschwendetes Potential - was man DA alles draus hätt machen können). In dem Sinne fand ich es auch schön, dass die Serie de facto damit endet, dass Bagramon sich auf die Suche nach seinem Bruder macht.

5. Die Musik
Jaah, dieser Punkt wird wohl am häufigsten genannt. Und zwar einfach weil er stimmt. Die Musik von Xros Wars war sehr schön und abwechslungsreich. (Manchmal hat man das Gefühl, die Musik wäre zu Gut für Xros Wars) Und es gab noch nie eine Staffel mit so dermaßen vielen Insert-Songs.
Am besten gefallen mir die verschiedenen Instrumental-Stücke zu "Never give up"

Tja, und wie schaut es bei euch aus? Konntet ihr der 6. Staffel von Digimon auch etwas Positives abgewinnen? Schreibt alles rein, was euch an Xros Wars gefallen hat - und seien es nur Ideen deren Umsetzung eher Meh war.

Gruß Kouhei
Einen Drachen oder einen Wolf kann jeder als Partner haben...

Aber wer mag schon einen lebenden Baumstumpf?

Also von einem weiß ich es zumindest!
-Kouhei

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Sunaki

Ultimate Digimon

Beiträge: 515

Wohnort: Vor Ls Grabstein

Beruf: Philosoph

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2

Montag, 17. April 2017, 18:47

Ja, ich denke du hast schon recht mit all dem.
Ich denke auch man kann neben der Musik auch mit der Animation und dem Charakterdesign zufrieden sein.
Man sah auch sehr viele alte Digimon. Sowohl große wie Lucifer als auch unverbrauchte wie Breackdramon. Und auch wenn die wenigsten so stark waren wie sie eigentlich sein sollten, war es schön sie life zu sehen. Die drei Generals waren auch irgendwie abwechslungsreich. Tactimon war der beste Taktiker und hatte deshalb am allermeisten Erfolg, Lilithmon hatte selbst relativ wenig Kraft, aber die bei weitem stärksten Untergebenen und Blastmon war selbst zwar stark, hatte aber null strategisches Können und auch kaum erinnerungswürdige Untergebene.

Die Umgebung formt und verändert uns und indem wir uns verändern, verändern wir auch unsere Umgebung.