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Boogie

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1

Montag, 25. April 2011, 00:12

[Podcast] Folge 2 - Digimon Adventure



[Podcast] Folge 2 - Digimon Adventure
Format: mp3
Größe: 40MB
Länge: 43min


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Host: Boogie
Co-Hosts: Kaén-chan, Kyoko

Wir diskutieren über Digimon Adenture, die erste Staffel von Digimon. Ihr erfahrt in unserem Podcast, wie es zur Entstehung kam und welche kreativen Köpfe hinter der Serie stecken. Anschließend sprechen wir über unsere Kritikpunkte an der Serie und was uns an ihr gefallen hat.

Ablauf

00.00 - Begrüßung und Vorstellung
01.30 - Hintergrundinfos: Digimon Adventure Film & Serie
07.00 - Kritikpunkt: Arc-lastig
09.30 - Kritikpunkt: Taichi zentriert
12.45 - Kritikpunkt: Logik Dark Masters und Zeitverhältnisse?
15.30 - Kritikpunkt: Pro und Contra Hikari
17.00 - Kritikpunkt: Saber Leomon und Metal Etemon
17.50 - Kritikpunkt: Zu viele unausgearbeitete Charaktere?
25.00 - Boogie lobet und preiset
27.00 - We <3 Etemon!
28.50 - Nimmt Kinder als Zuschauer ernst?
30.20 - Reaktionen auf die Digimon in der realen Welt
35.50 - Kaén-chan lobt Folge 21
39.05 - Hach, der Soundtrack~

Diskutiert mit uns in diesem Thread über das Thema des Podcasts oder schreibt uns, wie euch die Folge gefallen hat!

Eilan

Baby 2 Digimon

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2

Montag, 25. April 2011, 03:32

Beginnen wir mal mit dem Podcast an sich. Wie zu erwarten war er informativ, hier und da wurden einige Themen näher erläutert, ist ja auch alles schön und gut so wie ist. Die Hauptgespräche fanden ja zwischen Kaén-chan und Boogie statt, bzw. hatte Kaén-chan am meisten geredet und ihre Meinung an den Tag gelegt. Noch kurz zu den Hintergrundinfos, ehm, wie schon gesagt, gut informiert, trotzdem etwas anstrengend zuzuhören. Vor allem mit diesen japanischen Begriffen und Namen konnte ich wenig anfangen.

Zu den Arcs kann ich an sich nicht so viel was zu sagen. Auch wenn es so aufgebaut wurde, find ich,dass es trotzdem dass die Serie recht schlüssig wirkt. Also gehen wird direkt zum nächsten Kritikpunkt über,"Kritikpunkt: Taichi zentriert". Dass Taichi jetzt so stark in den Mittelpunkt gerückt wurde, empfand ich nicht so. Ausserdem fand ich nicht, dass die anderen Charaktere über Taichi miteinander reden würden. Anfangs haben die Charaktere ja diese eine Episode für sich, wo man sie so kennenlernt und so, als die Insel zersplitterten war nur Matt mit Taichi zusammen, da war er auch nicht so im Mittelpunkt, während dem Kampf mit Devimon so wieso nicht, dann kam Etemon und diese ganze Kiste, da kann man sagen, dass es sich schon mehr um Taichi drehte, das fing ja schon mit dem Wappen an, bis hin zur ersten Ultra-, bzw. Perfect-Digitation. Folge 21 mal außen vor, da wurde ja auch in erster Linie Hikari vorgestellt, und auch die ersten Andeutungen gemacht. Dann aber auch dieser Kommentar, dass die Gruppe von Taichi abhängig wäre. Das lag aber auch daran, dass sie nach dem ominösen Verschwinden von Taichi ja erstens keinen Boss-Gegner hatten, und jeder hatte halt seine eigene Ziele. Es stand ja auch nicht fest ob sie dann nie wieder zu den anderen zurückkehren würden, da hat man ja auch schon gesehen dass Demidevimon gezielt versucht hat sie davon abzuhalten wieder zusammen zu kommen, beispielsweise Yamato/Matt und Joey, die da im Restaurant arbeiten mussten, während Mimi ins Schloss gelotst wurde, Koshiro/Izzy hatte mit Vademon zu tun bekam usw. ... Und das hat Demidevimon auch wiederum getan, damit ihre Wappen nicht genug Energie erhalten würden, und so mit die Digimon-Partner auch nicht digitieren können. So war das eine also eine Folge vom anderen um das im Podcast auch erwähnte "Sie haben nicht mal eine neue Digitation zustande gebracht" wurde damit auch geklärt. Weiterhin war es nicht Taichi der das Missverständnis klärte sondern Sora, die auch immer wieder kurz auftauchte und über die Charaktere "wachte", um es mal so auszudrücken. Und dann auch später in der Vamdemon/Myotismon-Arc ging es immer um das 8. Kind. Gerade in dieser Arc kamen die meisten Charas ja auch aus sich raus, Joey, Mimi, Takeru/T.K., ... Gerade da wurde auch immer gezeigt, dass es nicht Tai ist, um den sich die ganze Serie dreht. Und auch gegen Ende, jeder trug seinen Teil dazu bei, gut, Taichi und Yamato/Matt hatten als einzige Ultimate/Mega-Level Digimon, da war es klar, dass die beiden auch eine wichtigere Rolle spielen würden. Deshalb finde ich, dass beim Kritikpunkt "Taichi zentriert" einfach nur übertrieben wurde.


Und da auch wieder gegen 18 Minuten bei Kritikpunkt "Zu viele unausgearbeitete Charaktere?" konnte ich nicht ganz nachvollziehen, dass man da sagt, dass man sich mit Charaktere XY nicht identifizieren konnte. Das ganze wird darauf gestützt, dass ja die Charaktere wie Koshiro und Takeru einfach zu wenig ausgearbeitet wurden. Da muss man sich auch die Frage stellen woran das liegen könnte. Die Lage eines Adopivkindes, das sich hinter seinem Computer verschanzt, und der Fall des kleinen Burders, dessen Eltern sich scheiden ließen, da kann man auch nicht sagen, dass es auf anhieb parallelen zwischen dem Chara und den Zuschauer gibt, weil man sich auch nicht in so eine Lage hineinversetzen will und/oder kann, vor allem Kinder nicht.

Auch hier wird ja als Grund wieder Taichi angegeben, ich zitiere:

Zitat von »Kaén-chan«

[...] dass die Charaktere kein eigenes Sozialleben hatten, weil sie alle sich nur auf Taichi beziehen/bezogen haben. [...]

Taichi hebt vielleicht etwas vor, aber nicht so extrem wie hier andauert gesagt wurde.

Ach und dann fiel ja auch noch das Wort "Trauma". Ich lachte. Kinder mit physischen Traumas. Nein. Mal überlegen, welcher der 8 Kinder könnte eventuell in dieses Bild passen? Mimi ja mal ausgeschlossen, die kommt später dran. Tai mit dieser ganzen Kari-ist-krank-und-es-ist-meine-Schuld-Sache vielleicht, darüber ließe sich streiten. Aber bei den restlichen Kindern kann man so was nicht mal behaupten, wird ja auch durch die Serie bestätigt. Und es geht ja auch nicht darum, dass die Kinder ihre Probleme alle in der Serie hindurch gelöst haben, wo bei "Probleme" ... Kleine Auseinandersetzungen mit der Mutter sind vielleicht die Vorzeichen einer vorpubertierenden 10-jährigen, aber doch kein"Trauma". Und eine Scheidung ist kein Weltuntergang, T.K. und Matt hatten ja noch Kontakt und sind glücklich. Joey hat ja nicht mal was ernstes. Und Koshiros "Problem" wurde in einer rührenden Szene auch ganz gut gezeigt und geklärt. Kommen wir aber nun zu Mimi. Mimis "Problem" war ja ihr Verhalten, ihre Persönlichkeit. Kein Wunder, dass sie also den größten Wechsel durchmachte, bei ihr war das ja auch gezielt vorgesehen gewesen.

Bzw. was ich nicht verstehe, was heißt "Kinderserien sollen die Kinder ernst nehmen"? Ich verstehe nicht richtig was man damit ausdrücken will.


Aber wie schon gesagt, der Podcast war recht gelungen und einfallsreich. :3

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Eilan« (27. April 2011, 21:58)


Boogie

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3

Mittwoch, 27. April 2011, 13:44

Danke für deine Kritik! Der Einführungsteil ist recht ausführlich. Wir werden das nächste mal drauf achten, dass wir euch nicht gleich mit allen Namen der japanischen Autoren und Regisseure belasten und werden das immer mal wieder einfließen lassen. Aber ganz werden wir es wohl nicht lassen können :P

Ich stimme dir bei deinen Ausführungen zu Digimon Adventure zu, für mich war die Staffel trotz der Arc-Lastigkeit insgesamt schlüssig. Sie wirkt nicht lieblos zusammengeschustert. Auch bei deinen Punkten zur Charakterausarbeitung und Taichi stimme ich dir zu. Obwohl der Fokus später auf Taichi liegt empfang ich es nicht so, dass die übrigen Charaktere "nur dabei" sind. Ich meine aber, dass ich diese Punkte im Podcast angesprochen habe~

Kaén-chan

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Samstag, 30. April 2011, 09:40

Also gehen wird direkt zum nächsten Kritikpunkt über,"Kritikpunkt: Taichi zentriert". Dass Taichi jetzt so stark in den Mittelpunkt gerückt wurde, empfand ich nicht so. Ausserdem fand ich nicht, dass die anderen Charaktere über Taichi miteinander reden würden

Darüber hat jemand im US-Web eine Statistik gemacht. Wo man halt wunderbar sah, dass Taichi mehr als die hälfte aller "Austausche" zwischen den Kids auf sein Konto verbucht (und ja, bei der Originalfassung). Die anderen Kinder reden weniger miteiander als wenn mal mit ihren Digimonpartnern (die wiederum sich an Gruppengesprächen kaum beteiligen). Das zeigt an sich leider auch wunderbar das Hauptproblem: Zu viele Charaktere.

Dann aber auch dieser Kommentar, dass die Gruppe von Taichi abhängig wäre. Das lag aber auch daran, dass sie nach dem ominösen Verschwinden von Taichi ja erstens keinen Boss-Gegner hatten, und jeder hatte halt seine eigene Ziele.

Die Probleme, mit denen sie konfrontiert waren, wurden erst gelöst, als Taichi zurückkam. Um diese unglaublichen Erkenntnisse (die mehr oder weniger bei den meisten die gesamte Charakterentwicklung der ganzen Staffel ausmachten) zu erlangen musste bei allen (bis auf Koushiro) Taichi dabei sein und das war schon ein ziemliches Trauerspiel.
Auch Soras Hilfe hat da nicht viel gemacht, denn die kam magischer Weise auch immer dann, wenn Taichi dabei war (von der Logischen Seite, dass Sora scheinbar überall gleichzeitig war). Die hat übrigens die Missverständnisse nie geklärt, sondern nur verhindert, dass weitere entstehen.
Davon abgesehen, dass es doch mehr als unlogisch war, dass sich die Gruppe dermaßen getrennt hat, nur weil Taichi nicht dabei war. Das ist an sich sowohl OoC, als auch unrealistisch gewesen.

Und auch gegen Ende, jeder trug seinen Teil dazu bei, gut, Taichi und Yamato/Matt hatten als einzige Ultimate/Mega-Level Digimon, da war es klar, dass die beiden auch eine wichtigere Rolle spielen würden.

Nope. Sora, Koushiro und Hikari haben nichts dazu beigetragen, Yamato war vorrangig am Jammern, Jyou ist Mimi nur hinterhergedackelt und Takeru und Hikari waren kaum eigenständige Charaktere sondern nur Trigger für Taichi und Yamato und deren Entwicklung (und hey, dass sagt auch Nichizono selbst, der wird es wohl wissen).

Und da auch wieder gegen 18 Minuten bei Kritikpunkt "Zu viele unausgearbeitete Charaktere?" konnte ich nicht ganz nachvollziehen, dass man da sagt, dass man sich mit Charaktere XY nicht identifizieren konnte. Das ganze wird darauf gestützt, dass ja die Charaktere wie Koshiro und Takeru einfach zu wenig ausgearbeitet wurden. Da muss man sich auch die Frage stellen woran das liegen könnte. Die Lage eines Adopivkindes, das sich hinter seinem Computer verschanzt, und der Fall des kleinen Burders, dessen Eltern sich scheiden ließen, da kann man auch nicht sagen, dass es auf anhieb parallelen zwischen dem Chara und den Zuschauer gibt, weil man sich auch nicht in so eine Lage hineinversetzen will und/oder kann, vor allem Kinder nicht.

Mit einem gut ausgearbeiteten Charakter kann man sich unabhängig von persönlichen Hintergründen identifizieren, weil der Konflikt realitätsnahe und detailreich dargestellt wird.
Was hier nicht passierte. Die Charaktere waren einfach nur darauf ausgebaut "Hey, wir haben so das Mega-Familien Problem", der Eigenschaft des Wappens und eben der Beziehung zu Taichi, bzw damit der aufgabe in der Gruppe. Und so sollte es nicht sein. Das ist kein Runder Charakter, das ist ein Charakter, aus dem Steck-Baukasten. Ausnahme waren im positiven eben Taichi und Mimi. Im negativen Hikari, die gar keinen eigenen Charakter in Adventure hatte. Sie war einfach nur Taichis kleine, sueige Schwester. Man merkte einfach, dass Nishizono und eigentlich auch Kakudou sie nicht in der Geschichte haben wollten. Deswegen wurde sie zum Plotdevice degradiert.

Ach und dann fiel ja auch noch das Wort "Trauma". Ich lachte. Kinder mit physischen Traumas. Nein. Mal überlegen, welcher der 8 Kinder könnte eventuell in dieses Bild passen? Mimi ja mal ausgeschlossen, die kommt später dran. Tai mit dieser ganzen Kari-ist-krank-und-es-ist-meine-Schuld-Sache vielleicht, darüber ließe sich streiten. Aber bei den restlichen Kindern kann man so was nicht mal behaupten, wird ja auch durch die Serie bestätigt. Und es geht ja auch nicht darum, dass die Kinder ihre Probleme alle in der Serie hindurch gelöst haben, wo bei "Probleme" ... Kleine Auseinandersetzungen mit der Mutter sind vielleicht die Vorzeichen einer vorpubertierenden 10-jährigen, aber doch kein"Trauma". Und eine Scheidung ist kein Weltuntergang, T.K. und Matt hatten ja noch Kontakt und sind glücklich. Joey hat ja nicht mal was ernstes. Und Koshiros "Problem" wurde in einer rührenden Szene auch ganz gut gezeigt und geklärt. Kommen wir aber nun zu Mimi. Mimis "Problem" war ja ihr Verhalten, ihre Persönlichkeit. Kein Wunder, dass sie also den größten Wechsel durchmachte, bei ihr war das ja auch gezielt vorgesehen gewesen.


Es wurde aber ausgebaut, als wäre es das komplett schlimme Problem, als wären sie dadurch traumatisiert.
Für Sora ist ein Streit mit ihrer Mutter ein Grund, sich von der Gruppe zu distanzieren, zu glauben, sie sei ein Liebloser Mensch, weil sie Liebe ja nie gelernt hat, und ihre Mutter würde sie nicht lieben.
Für Koushiro ist der Fakt, dass es Adoptiert ist, Grund genug, sich von der gesamten Welt zu distanzieren, weil... Ja, weil es eben so war.
Und für Yamato ist die Scheidung der Eltern Grund, davon auszugehen, das alle Menschen außer seinem Bruder böse sind und ihm böses wollen, Grund, die anderen zu attackieren und bei jedem Kleinigkeit davon auszugehen, dass man ihm was will.
Sprich, die Charaktere sind entweder von diesen Erlebnissen Traumatisiert oder haben von vorn herein nen psychischen Knacks weg.
So oder so an sich ne dumme Idee solche Kids auszuerwählen. Kids, die sich potentiell gegenseitig an die Kehle gehen, denn ich erinnere daran, dass Yamato das von Anfang an machte. Das ist nicht wirklich nachvollziehbar.

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hablangeweile

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Sonntag, 1. Mai 2011, 20:45

also ich finde das ganze wirklich interessant und auch toll das ihr euch so mühe gibt. hat mir wirklich gefallen aber da ich ja gerade adventure sehe und auch fast durch bin schon bei folge 51. also passt das sehr gut und ich versuche mal so gut es geht zu antworten.

das mit tai leuchtet mir nicht so ganz ein irgendwie. ich finde gar nicht das die alle nur mit ihm geredet haben. gar nicht. und ich finde auch nicht das sich die ganzen folgen nur tai und mimi weiterentwickelt haben. das ist jedenfalls nicht das was ich gesehen habe und ich glaube auch es ist eine ansichtssache da viele das also diesen punkt gar nicht so sehen. also richtig stimmen tut das nicht. auch auf die gefahr hin das ich vermutlich auf den einen satz ne diskussion entfache, aber matt und joe finde ich entwickeln sich auch weiter. auch takeru.

nun denn sonst kann ich noch @Eilan zustimmen wegen den wappen. demidevimon hat versucht das die kinder ihre wappen nicht aktivieren können und das hat nichts mit taichi zu tun.

abgesehen von dem find eich aber alles andere mehr oder weniger okay. war jetzt auch sehr lang so das ich mir nicht alles merken konnte. aber ich hätte 2 fragen. Kaén-chan woher hast du eigentlich all die infos so? ich meine hast du mit den machern direkt kontakt das du das alles weist das ist sehr interessant. oder steht das auf irgendwelchen seiten? ich würds gerne einmal lesen wenn das ginge.
das letzte was mir noch aufgefallen ist, du hast dich vertan digimon der erste kurzfilm erschien nicht am 5 sondern am 6 so steht es überall im internet auch bei anisearch ich freue mich wenn ihr tamers macht.

Iron

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Donnerstag, 12. Mai 2011, 21:16

Habe mirjetzt mal den den Podcast angehört. Wirklich gut gemacht. Vielleicht etwas zu viel Info-Flut am Anfang, aber ansonsten echt top. Zu ein paar Punktern möcht ich schnell noch meine eigene Meinung loswerden.

- Kritikpunkt: Arc-lastig
Hat mich nicht im geringsten gestört....was wohl vorallem daran liegt, das zu der Zeit fast alle Animes, die zu uns kamen ne Arc-Aufteilung hatten. Dragonball/Z, Sailor Moon, One Piece, Yu-Gi-Oh etc. Rückblickend erscheint es zwar schon recht seltsam, das sich die Dark Masters so lange im Hintergrund gehalten haben, aber ich finde es immernoch sehr angenehm, das man sich hier voll und ganz auf einen Gegner konzentriert. Das sich bei Pinocchimon MetalEtemon einmischt fand ich damals wie heute recht störend. ^^

- Kritikpunkt: Taichi zentriert
Stimmt schon. Taichi ist der Kern der Gruppe. Aber auch das sehe ich sehe ich nicht so schlimm, da das Gesamtgleichgewicht trotz allem stimmt. Die übrigen Charaktere bekamen genug Präsenz um nicht zu Mitläufern/Statisten zu verkommen. MIt jeder weiteren Staffel wurde dieses Gleichgewicht immer schlechter. In Adventure hat man sich zumindest noch die Mühe gemacht, es Taichi zuzuspielen - seit Frontier heißt es aber fast nur noch "Main Chara sagts, also machen wirs". In Adventure wurde auch viel Wert auf die Gruppe an sich gelegt. "Gemeinsam sind wir stark und können alles schaffen." Dieser Satz trifft eig. zu jeder Zeit zu. Selbst nach der Warp Shinka/Warp Digitation war der Rest der Gruppe überaus wichtig fürs Abenteuer. Ebenfalls ein Verhältnis, was mit jeder Staffel schlechter wurde.

- Kritikpunkt: Pro und Contra Hikari
Naja, Hikari bekam durch ihr spätes dazustoßen am wenigsten Aufmerksasmkeit als der Rest der Gruppe. Interessant finde ich aber bei ihr, das ihr Charakter durch Taichis Erzählungen/Rückblenden in anderen Folgen bald mehr rüberkommt als durch sie selbst. ^^

- Kritikpunkt: Zu viele unausgearbeitete Charaktere?
Unausgearbeitet würde ich die Charaktere eher nicht nennen. Sie sind sehr klischeehaft und pochen auf ihr Wappen, das sie repräsentieren - und genau das macht sie zumindest mir irgenwie symphatiscfh. Wie bereits erwähnt finde ich, das trotz Taichi-Fokus alle ausreichend präsent waren, um ihren Charakter zu vermitteln. Man konnte mitvervolgen, wie sich im Laufe des Abenteuers mehr oder weniger weiterentwickeln. Ich finde es ne gute Leistung, solche Stereotypen so ausgewogen in die Handlung zu integrieren. Fand die Charas von Frontier, Savers und XH weitaus unausgearbeiteter (zum Großteil auch die aus 02).

- We <3 Etemon!
Das kann ich so unterschreiben. Etemon war irgendwie der Symphatiebolzen unter den Gegnern. ^^

- Reaktionen auf die Digimon in der realen Welt
Ich denke, das liegt hier einfach an den Zeitverhältnissen. Vamdemons Handlanger wurden qausi direkt zerstört, sobald sie angefangen haben Radau zu machen. Die Zeitspanne war zu kurz, als das die Polizei groß anrücken konnte. Das Gebiet in dem Mammon gewütet hat, war wenn ich mich recht erinnere, aber im Nachhinein polizeilich gesperrt. In den anderen Staffeln sieht das ganze wieder etwas anders aus.

02: Beim Kampf gegen Demons Gefolgsleute sieht man es Dunkel werden. Der Kampf reicht also bis in die Nacht hinein, erstreckt sich also über mehrere Stunden. Und dann stand bei der Polizei auch erstmal das Evakuieren von Zivilisten im Vorderrund (siehe Krankenhaus). Und das Digimon-Chaos in aller Welt spielt sich praktsich an knapp einem Tag ab. An New York sah man hier besonders gut, das auch hier erstmal die Gebiete evakuiert wurden. Das man keine Kämpfe Militär vs Digimon sieht, heißt aber nicht, das es keine gab. Wir bekamen ja meist nur das Geschehen um den Sammelpunkt mit. Man darf hier auch nicht vergessen, das 02 ein ganzes Stück bunter und harmloser (kindgerechter?) aufgemacht ist als die erste Staffel.

Tamers: ja, hier ist wohl die realistischste Darstellung. Aber auch hier wird erstmal evakuiert bevor es zum Gegenschlag kommt. Bei Vikaralamon dauerts bis zum Sonnenuntergang bis mal die ersten Kampfhelis auftauchen. Auch D-Reapers erscheinen hats ca. 1 1/2 bis 2 Tage gedauert, bis die Kämpfe losgingen (siehe Folge 41 & 42).

Kaén-chan

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7

Freitag, 13. Mai 2011, 19:20

das mit tai leuchtet mir nicht so ganz ein irgendwie. ich finde gar nicht das die alle nur mit ihm geredet haben. gar nicht. und ich finde auch nicht das sich die ganzen folgen nur tai und mimi weiterentwickelt haben. das ist jedenfalls nicht das was ich gesehen habe und ich glaube auch es ist eine ansichtssache da viele das also diesen punkt gar nicht so sehen. also richtig stimmen tut das nicht. auch auf die gefahr hin das ich vermutlich auf den einen satz ne diskussion entfache, aber matt und joe finde ich entwickeln sich auch weiter. auch takeru.
Ne, keine Ansichtssache. Ist nachweisbar.
Problem ist, wie eigentlich im Podcast gesagt, dass sich Sora und Co zwar entwickeln, aber nur in EINER Folge, bis maximal in zwei Folgen. Diese Folgen sind:
Sora: Episode 26 - Im Zeichen der Liebe.
Koushiro: Gar nicht.
Jyou: Episode 11: Tanz der Bakemon; Episode 36: Eine schwere Entscheidung
Yamato: Episode 51: Der Höllenclown (besser spät als nie *lol*)
Takeru: Er entwickelt sich Off Screen. Ab dem Moment wo Taichi Folge 22 zurückkehrt ist er anders.
Hikari: Gar nicht.

Kaén-chan woher hast du eigentlich all die infos so? ich meine hast du mit den machern direkt kontakt das du das alles weist das ist sehr interessant. oder steht das auf irgendwelchen seiten? ich würds gerne einmal lesen wenn das ginge.

Ich habe die Emailadressen von Mamoru Hosoda (Regiesseur der ersten vier Filme), Satoru Nishizono (Autor von Digimon Adventure und einzelner Zero Two Folgen) und Chiaki J. Konaka (Autor von Zero Two Folge 13 und Digimon Tamers). Daher kenne ich Informationen, die sonst niemand hat, weil gerade Nishizono ist sehr nett was das Beantworten von Fragen angeht - sofern man japanisch kann.
Die übrigen Charaktere bekamen genug Präsenz um nicht zu Mitläufern/Statisten zu verkommen. MIt jeder weiteren Staffel wurde dieses Gleichgewicht immer schlechter. In Adventure hat man sich zumindest noch die Mühe gemacht, es Taichi zuzuspielen - seit Frontier heißt es aber fast nur noch "Main Chara sagts, also machen wirs". In Adventure wurde auch viel Wert auf die Gruppe an sich gelegt. "Gemeinsam sind wir stark und können alles schaffen." Dieser Satz trifft eig. zu jeder Zeit zu. Selbst nach der Warp Shinka/Warp Digitation war der Rest der Gruppe überaus wichtig fürs Abenteuer. Ebenfalls ein Verhältnis, was mit jeder Staffel schlechter wurde.

Blödsinn, blödsinn, blödsinn, blödsinn... Jeder einzelne Punkt stimmt so nicht.
Die anderen Charaktere in Adventure sind Statisten. Lustiger Weise sogar Yamato, obwohl er eigentlich der zweite mit einem Ultimate-Digimon ist und eigentlich der zweitwichtigste Charakter der Serie sein müsste. Sora ist einfach nur jemand der Taichi hinterherrennt, Koushiro wird als Charakter komplett auf seinen Laptop reduziert, Takeru und Hikari auf ihre Rolle als kleine Geschwister und Jyou wird erst auf den Comic Relief reduziert und danach dackelt er brav Mimi hinterher.
Sowohl in Tamers, als auch in Frontier sind die Charaktere wesentlich gleichberechtigter. Gerade Frontier hat sich darum sehr bemüht. Da kämpfen nicht alle mit später, ja (wobei Frontier die einzige Staffel ist, in der alle Hauptcharaktere am Finalkampf zu gleichen Teilen beteiligt sind!), aber die einzelnen Charaktere sind als Charaktere einfach wichtiger für die Gruppe, als die Charaktere in Adventure. Und bei Tamers wird immer wieder gerne vergessen, dass es nur drei Hauptcharaktere gibt! Und diese sind komplett gleichberechtigt.
Auch das mit dem Goggleboy stimmt so nicht. Das zuspielen war auch so "Warum glauben sie an Taichi?" - "Einfach so!" Blubb, Sache war gebonnt. (Eigentliche Antwort war eigentlich: Weil man Nishizono gesagt hatte, das es so zu sein hatte. Das wurde ihm von Beginn an vorgeschrieben!) Das Daisuke einfach as a matter of fact Goggleboy war stimmt. Aber Takato hat sowieso nur einmal eine wichtige Entscheidung getroffen, der alle gefolgt sind (und das war die Entscheidung in die Digiwelt zu gehen!) und Takuya wurde am Anfang ständig hinterfragt. Ich glaub niemand musste so sehr um seinen Platz als Anführer kämpfen, wie Takuya. Er wurde ständig von allen, bis auf Tomoki, hinterfragt. Ständig. Aber er ist vernünftiger geworden und wurde danach irgendwann als Anführer akzeptiert. Aber das war nach ewiglangem Trial and Error.
Zum Rest hab ich ja oben bereits was gesagt. Stimmt einfach nicht. Die anderen waren überflüssig und hätten größtenteils auch zu hause bleiben können. Hätte prima gereicht, wären Yamato, Taichi, Mimi und Takeru in die Digiwelt mitgekommen nach der realen Welt. Wobei Yamato da noch fraglich ist, weil der Kosten/Nutzen faktor da relativ ist.

Unausgearbeitet würde ich die Charaktere eher nicht nennen. Sie sind sehr klischeehaft und pochen auf ihr Wappen, das sie repräsentieren - und genau das macht sie zumindest mir irgenwie symphatiscfh. Wie bereits erwähnt finde ich, das trotz Taichi-Fokus alle ausreichend präsent waren, um ihren Charakter zu vermitteln. Man konnte mitvervolgen, wie sich im Laufe des Abenteuers mehr oder weniger weiterentwickeln. Ich finde es ne gute Leistung, solche Stereotypen so ausgewogen in die Handlung zu integrieren. Fand die Charas von Frontier, Savers und XH weitaus unausgearbeiteter (zum Großteil auch die aus 02).

Auch dazu hab ich bereits oben was gesagt. Und die Charaktere sind einfach nicht nachvollziehbar. Das ist das grobe Problem von Adventure. Die Charaktere sind nicht nachvollziehbar und unrealistisch, weil eben nicht genug Hintergrund für die einzelnen Charaktere da war.
Zu den Staffeln selbst:
Frontier war ausgearbeiteter, wie schon gesagt. Und bei Savers hielt es sich im Vergleich auch noch die Waage: So Gary Stue wie Masaru auch war, er hatte Hintergrund. Selbiges galt für Ikuto. Das war ein besserer Schnitt als bei Adventure. Bei Xros Wars: Stimmt, Xros Wars ist scheiße, aber das zweifelt auch keiner an. Wobei Xros Wars da auch nicht viel schlechter ist als Zero Two. *schultern zuck*

- Reaktionen auf die Digimon in der realen Welt

Ich denke, das liegt hier einfach an den Zeitverhältnissen. Vamdemons Handlanger wurden qausi direkt zerstört, sobald sie angefangen haben Radau zu machen. Die Zeitspanne war zu kurz, als das die Polizei groß anrücken konnte. Das Gebiet in dem Mammon gewütet hat, war wenn ich mich recht erinnere, aber im Nachhinein polizeilich gesperrt. In den anderen Staffeln sieht das ganze wieder etwas anders aus.

Nun, hier haben wir das Problem: Vamdemon hatte viel mehr Digimon bei sich, als wir in der realen Welt sehen. Daher ist es auch nicht nachvollziehbar, dass nicht gegen alle gekämpft wurde. Zumal wir ja gesehen haben, wie die Gizamon angegriffen haben. Und was ist mit der Nebelwand? Die war für fast 24 Stunden da und da hat ernsthaft niemand versucht durchzukommen? Zumal es mit nem Zug eigentlich nicht schwer sein sollte - der hat eine Vorgeschriebene Fahrbahn. *hust*

Zu Zero Two gehe ich ein, wenn wir den Podcast dazu machen...

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hablangeweile

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8

Freitag, 13. Mai 2011, 21:59

du hast in deiner aufzählung mimi vergessen. ich finde die hat sich auch nicht in so viel mehr folgen entwickelt als wie die anderen. ich sehe da keinen unterschied und bei tai schon gar nicht. kann es sein das du die beiden mehr vor hebst weil du die magst?

also ich möchte dir nichts unterstellen aber so leicht kann man da doch unmöglich dran kommen die werden ja wohl kaum auf jeder seite stehen :P :P :P

wegen frontier da bin ich gerade erst folge 30 aber ich kann sagen so gleichberechtigt finde ich die nicht. schon alleine das nur takuya und kouji ihre doppelte digitation vollziehen so wie es den anschein hat da ja seraphimon also patamon aus dessen ei geschlüpft ist. auch so kommt mir das so vor das takuya und kouji besonders takuya etwas sagen und die anderen legen keinen wiederspruch ein. ich stimme iron da zu was tamers angeht hast du aber recht die sind gleichwertig.

und ich verstehe nicht wieso du meinst man kann sich in keine kinder aus adventure reinversetzen. ich kann das bei matt also kann er so unreal nicht sein oder bin ich jetzt auch unreal? wegen dem hintergrund verstehe ich auch nicht was mit zu tun hat, da mimi keinen hat die aber so toll ist für dich. das wiederspricht sich gerade irgendwie.

züge fallen immer aus wir reden hier von der bahn da nach darfst du nicht gehen :P :D
und vielleicht haben die es versucht oder wollten erst mal sehen wie der da hingekommen ist also wieso nur da. die schiffe konnten nicht fahren sah man ja an joe und t.k.

übrigens kenne ich zwar 02 noch nicht wirklich aber es ist bestimmt besser als xros wars.

Kaén-chan

Collision Course

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9

Freitag, 13. Mai 2011, 22:48

du hast in deiner aufzählung mimi vergessen. ich finde die hat sich auch nicht in so viel mehr folgen entwickelt als wie die anderen. ich sehe da keinen unterschied und bei tai schon gar nicht. kann es sein das du die beiden mehr vor hebst weil du die magst?

Nein, anders herum: Ich mag sie, weil sie tatsächlich ausgearbeitet sind und ich unausgearbeitete Charaktere nicht mehr mögen kann - ausgearbeitete aber schon.
Mimi hatte viel mehr Folgen für sich, allein dadurch, dass sie später sich von den anderen entfernt hat. Taichi, weil er halt die ganze Zeit im Vordergrund stand und so viele Centrics hatte. Das sagt auch Nishizono. Die haben ihm sogar Vorgeschrieben, dass Taichi so viel Centrics haben muss.
BEtrachten wir doch von den beiden die Entwicklungsfolgen:

Taichi: Folge 9, Folge 16, 18, 20, 21, 28, 34, 38, 48, 49
Mimi: Folge 10, 17, 25, 35, 46, 47
Nicht so viel wie Taichi, aber wesentlich mehr als die anderen. Zumal ´sie oft in Folgen der anderen Charaktere immer wieder ihre eigenen kleinen Erkenntnisse hatte. Sie ist auch der einzige Charakter, neben Taichi, dessen Wappen schon einmal leuchtete, bevor die eigentliche Chou Shinka stattfand.

wegen frontier da bin ich gerade erst folge 30 aber ich kann sagen so gleichberechtigt finde ich die nicht. schon alleine das nur takuya und kouji ihre doppelte digitation vollziehen so wie es den anschein hat da ja seraphimon also patamon aus dessen ei geschlüpft ist. auch so kommt mir das so vor das takuya und kouji besonders takuya etwas sagen und die anderen legen keinen wiederspruch ein.

Junpei hinterfragt Takuya öfter (allein schon, weil er Izumi beeindrucken will). Izumi trennt sich in Folge 3 zusammen von Junpei von Takuya, weil sie nicht mit seinen Sachen einverstanden ist. Und auch so ihn öfter anfährt, weil sie seine Ideen blöd findet. Sicher, Tomoki hinterfragt ihn nicht, weil er für ihn das Vorbild ist. Und Kouji und Takuya haben sich ja eh meist in den Haaren bis zur Folge.
Und die Digitation benachteiligt die Charaktere zwar im Kampf, aber nicht als Charaktere. So gesehen machen Izumi und Co noch immer mehr, als Sora und Co, OBWOHL Sora und Co zumindest irgendwelche Digimon zum in den Kampf shcicken hatten.
Man bedenke die Interaktionen mit den ganzen Digimon, die Bemühungen diese zu evakuieren usw. Die haben sich nicht einfach auf die anderen beiden verlassen, sondern sich selbst noch drum bemüht.

und ich verstehe nicht wieso du meinst man kann sich in keine kinder aus adventure reinversetzen. ich kann das bei matt also kann er so unreal nicht sein oder bin ich jetzt auch unreal? wegen dem hintergrund verstehe ich auch nicht was mit zu tun hat, da mimi keinen hat die aber so toll ist für dich. das wiederspricht sich gerade irgendwie.

Das liegt daran, dass du dich in die Charaktere hineinversetzen willst und an dem Konzept von Nishizono. Jenes lautete: Wir nehmen Standartcharaktere mit Standartproblemen. Viele Kinder mit denselben oder ähnlichen Problemen werden sich mit den Charakteren identifizieren, weil sie es toll finden, dass ein Charakter mit denselben Problem vorkommt. Da wird nichts hinterfragt. Ich dachte als ich 12 war auch, ich könne mich mit Yamato identifizieren und habe nichts hinterfragt, was der getan hat. Erst als ich 16/17 war wurde mir klar, dass der Junge ein psychisch krankes Arschloch ist, mit dem ich mich gar nicht identifizieren will. Aber jemand, der sich einfach von einer Serie berieseln lässt, bemerkt das nicht.
Das sind auch so Leute, die aus Thor (jetzt in Kinoverfilmung) kommen und denken, dass Jane klug sei. Ist sie aber nicht, zumindest nicht laut Filmdarstellung. Denn sie handelt nicht klug. Der Film versucht dir weiß zu machen, dass sie es ist, aber sie handelt nicht dementsprechend.
Selbes kann man über Adventure sagen. Durch das ewige pochen auf gefühle und "Du musst dir dessen bewusst werden, dass" und "Meine Eltern *whine*" wurde einem weiß gemacht, dass diese Charaktere Hintergrund haben und sich Entwickeln. Immerhin hat ja jetzt ihr Wappen geleuchtet, also müssen sie sich jetzt voll entwickelt haben. Jetzt whinen sie nicht mehr, jetzt müssen sie sich entwickelt haben. Und daher geht man einfach mal davon aus, dass der Charakter Hintergrund hat (der durchweg gegen das Urgesetzt "Show, don't tell" wiederspricht) und sich entwickeln würde.
Dazu kommt eben der Drang, DASS man sich in den Charakter hineinversetzen WILL. No matter what. Und dann sucht man und interpretiert Dinge in den Charakter hinein, die teilweise gar nicht da sind.

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hablangeweile

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10

Samstag, 14. Mai 2011, 11:18

ich glaube du verwechselst folgen in denen er im vordergrund war mit folgen wo er sich entwickelt hat. folge 9 ist keine folge wo tai sch entwickelt. wenn ja wo? tai und matt streiten sich und während tai recht kalt ist und meint man müsse zuerst herausfinden wo sie sind ist matt ehr emotional und dnekt an seinen bruder und an seine freunde was ich in dem fall logischer finde ich würd das auch so machen. man weiß ja nicht ob es denen gut geht oder nicht.

28 wieso? er hat nur die karte gespielt und alle haben ihn als anführer angesehen.

34 da ging es um kari und gatomon wie die sich getroffen haben was hat das mit tais entwicklung zu tun?

38 ist wieder so ein Punkt den ich nicht verstehe und wo du dich wiedersprichst. immer bei allen folgen wo tai und matt wichtig sind sagst du nur tai entwickelt sich. ja aber wo? wo ist denn da etwas wo man sagt: "wow tai du hast gelernt" genau wie die folge mit kari. er kommt vor aber eine entwicklung macht er nicht durch.

plan z? ähm ich weiß nicht wie andere das sehen ich weiß nur ich fand die folge doof. klar tai hat da einen hintergrund das hat mir gefallen nachdem ich die folge fertig gesehen habe dachte ich aber was das sollte. in den ersten folgen wird nie darauf angesprochen auch in keiner da nach nur in der folge hat er so nen hintergrund. das ist wie du sagst der herr nishizono sollte tai wohl mehr geben als dne anderen und deswegen wurde das einfach mal erfunden.
die folge da nach hat nicht viel mit tai zu tun ist wieder eine reine kari folge und mehr als sorgen hat er sich da nicht gemacht wenn ich nicht irre.

mimi in folge 10 hat nur gejammert genau wie die folgen zuvor. in 17 gab es nur ihr wappen aber keine veränderung. am ende der folgte wirkte sie ehr überfordert wenn ich das noch im kopf habe. 25 stimmt schade das da ihr wappen nicht reagiert hat. 46 und 47 sind wieder mimi und joe folgen in denen sich joe meiner meinung nach mehr oder zumindest gleich mit ihr auf entwickelt.

also auch wnen ich adventure erst einmal gesehen habe aber das ist ja noch nicht so lange her muss ich sagen auch wenn du es nicht so meinst aber du suchst folgen wo sie wichtig waren aber sagst auch da entwickeln die sich was ich so nicht wirklich gesehen habe. genauso wie folgen wo tai und... oder mimi und... vorkommen da sagst du dann auch nur die entwickeln sich was wieder so passt als ob das nur so ist weil du die gerne magst. da es mir so vorkommt ich aber anders als du die staffel nur einmal gesehen habe, wenn auch nicht das letzte mal das verspreche ich, sollte sich jemand anderes der die staffel gut kennt wohl mal melden oder? den wir haben unterschiedliche ansichten in dem punkt.

die anderen hatten so eine situation mit den evakuieren ja nicht also ist das kein vergleich. was die da so noch machen kann ich ja nicht sagen aber im mom wirken sie ehr so schwach udn machen alles was takuya sagt. so oft hinterfragt zoe takuya nicht. j.p. und kouji aber schon stimmt. find ich mal ganz nett.

das finde ich weit hergeholt und ich kann mich mit matt vergleichen und zwar weil ich ihn anders als du verstehe. du magst eben nur mimi und tai und in die kann und will sich nicht jeder reinversetzen andere aber in joe oder sora. das hat mit wollen in unserem alter nichts mehr zu tun von daher sag ich nichts mehr zu und lasse dich das einfach glaubenw enn es dich eben glücklich macht.

Kaén-chan

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Samstag, 14. Mai 2011, 12:43

ich glaube du verwechselst folgen in denen er im vordergrund war mit folgen wo er sich entwickelt hat. folge 9 ist keine folge wo tai sch entwickelt. wenn ja wo? tai und matt streiten sich und während tai recht kalt ist und meint man müsse zuerst herausfinden wo sie sind ist matt ehr emotional und dnekt an seinen bruder und an seine freunde was ich in dem fall logischer finde ich würd das auch so machen. man weiß ja nicht ob es denen gut geht oder nicht.

Weil es in der Folge Taichi ist, der hier entgegenkommt. Wir hatten ja bereits zwei Mal vorher schon die Situation, dass Taichi logisch vorgeht (immerhin hat er völlig recht: So lang sie selbst in der Scheiße hocken, können sie den anderen nicht helfen. Kopfloses handeln bringt weder ihnen, noch den anderen was), während Yamato immer vorsichtig vorgehen will, weil er selbst nicht schnallt, dass sie so oder so in Gefahr sind weil er ja niemanden unnötig in Gefahr bringen muss, und lieber rumhocken will und nichts tun.
In der Folge sieht Taichi ein, dass nicht alle so denken wie er und schafft es einen Kompromiss zu finden, weil er versteht, dass Yamato sich sorgen macht... (Während Yamato sich null bemüht die Logik hinter Taichis Vorschlag zu verstehen)

28 wieso? er hat nur die karte gespielt und alle haben ihn als anführer angesehen.


Weil er da akzeptiert, dass er eine Gewisse Verantwortung trägt. An sich eine der wichtigsten Folgen für ihn. Weil er da zum ersten Mal bewusst mit seiner Rolle als Anführer konfrontiert wird.

34 da ging es um kari und gatomon wie die sich getroffen haben was hat das mit tais entwicklung zu tun?


Das ist eine Sache, die du nict verstehst. Hikari ist komplett, wie sie auftaucht, nur ein Mittel, um Taichi zu entwickeln. Hier ist eben der Punkt, wo er damit konfrontiert wird und das erste Mal in eine ähnliche Situation kommt, wie Yamato, und eben Familie mit hinzu kommt. Er hat es vorher ja die ganze Zeit verdrängt, dass es eigentlich nur Hikari sein kann. Hier sieht er es ein und entschließt sich sogar das Wappen für sie zu holen.

38 ist wieder so ein Punkt den ich nicht verstehe und wo du dich wiedersprichst. immer bei allen folgen wo tai und matt wichtig sind sagst du nur tai entwickelt sich. ja aber wo? wo ist denn da etwas wo man sagt: "wow tai du hast gelernt" genau wie die folge mit kari. er kommt vor aber eine entwicklung macht er nicht durch.

In der Folge hat er trotzdem das meiste Rampenlicht. Weil erneut die Situation aus seiner Sicht gezeigt wurde, daher haben wir die Entscheidung sich potentiell zu Opfern auch nur aus seiner Sicht. Während wir von allen anderen nur das "Öh, ja, okay." mitbekommen.
plan z? ähm ich weiß nicht wie andere das sehen ich weiß nur ich fand die folge doof. klar tai hat da einen hintergrund das hat mir gefallen nachdem ich die folge fertig gesehen habe dachte ich aber was das sollte. in den ersten folgen wird nie darauf angesprochen auch in keiner da nach nur in der folge hat er so nen hintergrund. das ist wie du sagst der herr nishizono sollte tai wohl mehr geben als dne anderen und deswegen wurde das einfach mal erfunden.

die folge da nach hat nicht viel mit tai zu tun ist wieder eine reine kari folge und mehr als sorgen hat er sich da nicht gemacht wenn ich nicht irre.

Äh, Hikari war die Folge mehr oder weniger erst mal ohnmächtig. In beiden Folgen ging es nur darum, dass Taichi mit einer Situation konfrontiert war, in der er nicht mehr logisch handeln konnte, sondern emotional gehandelt hat und einsehen musste, dass er sich das nicht mehr erlauben kann. Er war hier mit seiner eigenen Schwäche konfrontiert und musste diese überwinden.
Hikari hat dagegen nichts gemacht, außer mal wieder zu demonstrieren, wie Selbstlos und was für eine Mary Sue sie ist.
Keine Entwicklung, kein Hintergrund von ihr und sicher auch keine Entwicklung.

mimi in folge 10 hat nur gejammert genau wie die folgen zuvor.

Nein, sie hat ihre Angst und alles überwunden und hat das erste Mal vernünftig gehandelt und nicht nur an sich gedacht.

in 17 gab es nur ihr wappen aber keine veränderung. am ende der folgte wirkte sie ehr überfordert wenn ich das noch im kopf habe.

In der Folge ist etwas sehr wichtiges passiert: Selbsteingestehen von Problemen. Wie man so schön sagt: Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. Das ist nämlich auch bei Yamato das Problem. Der gesteht sich erst in Folge 51 ein, dass er Probleme hat und dadurch kann er sich erst ab da entwickeln und da da keine Folgen mehr da waren, wurd das alles in die Folge gesteckt.
Das ist auch genau das, was ich bei Mimi mit der langsamen Entwicklugn meine: Sie hatte eine einzelne Folge, nur um sich ihrer Schwäche und ihrer "Probleme" bewusst zu werden, während die anderen das direkt mit dem überwinden dieser Schwäche zusammensteckten. -> Wappen aktivierung.

46 und 47 sind wieder mimi und joe folgen in denen sich joe meiner meinung nach mehr oder zumindest gleich mit ihr auf entwickelt.

Genau das stimmt nicht. Jyou wird zwar in Folge 51 noch mal konfrontiert, aber bis dahin ist er nur hinter Mimi hergedackelt, weil er - um es mal unschöner zu sagen - nicht die Eier hatte selbststänig etwas zu entscheiden.
Ihm war das ganze so, wie es war, auch vorher nicht recht, aber er brauchte er ein Mädchen, das nach vorne tritt und genau das sagt. Was schade war.
Aus Jyou hätte man mehr machen können. Hat man aber leider auh nicht.

also auch wnen ich adventure erst einmal gesehen habe aber das ist ja noch nicht so lange her muss ich sagen auch wenn du es nicht so meinst aber du suchst folgen wo sie wichtig waren aber sagst auch da entwickeln die sich was ich so nicht wirklich gesehen habe.

Weil du ganz offenabr nicht weißt, was alles zu einer Charakterentwicklung gehört. Eben dieser Verlauf: Ausgangsposition, Probleme, eingestehen der Probleme, Lösungssuche, Überwinden der Probleme, Erkenntnis.
Was Adventure wunderbar demonstrierte, alles in jeweils einer Folge abzuwickeln. Sora (als beispeil): OMG, habe voll das Problem, meine Mutter hasst mich, deswegen kann ich nicht lieben. Was soll ich tun? Oh, moment, sie hat sich nur Sorgen um mich gemacht. Jetzt bin ich glücklich.
Und die Sache hat sich gegessen. UNREALISTISCH.

die anderen hatten so eine situation mit den evakuieren ja nicht also ist das kein vergleich. was die da so noch machen kann ich ja nicht sagen aber im mom wirken sie ehr so schwach udn machen alles was takuya sagt. so oft hinterfragt zoe takuya nicht. j.p. und kouji aber schon stimmt. find ich mal ganz nett.

Naja, so gesehen hätten sie es versuhen können. Haben sie aber nie *hust*
Bei Frontier wird das Hinterfragen halt immer weniger, je weiter es voranschreitet, weil Takuya immer vernünftiger wird und es weniger zu hinterfragen gibt. Da war Folge 21 die Schlüsselfolge. Aber dazu mehr in der Frontierfolge des Podcast.



das finde ich weit hergeholt

Sag das den Medienpsychatern, die darüber Bücher geschrieben haben -.-"
Und Nishizono, der es selbst gesagt hat.
Ich mein, wie schon mal gesagt: Wie alt bist du? 14? 15?
Wie viele Bücher über das Thema Charakterschaffung hast du schon gelesen? Was weißt du über Medienpsychologie?
Ich nehme jetzt mal an "Keine" und "Nichts". Weil du dich nicht damit beschäftigt hast.
Du schaust dir die Sendungen an, um dich stumpf unterhalten zu lassen. Du denkst nicht wirklich darüber nach, was dir die Serie da "erzählt" und hinterfragst auch nicht, was da passiert. Du schaust alles nur aus einer Perspektive, nicht aus mehreren. Und dasi st dein Fehler.
Daher meinst du auch, dich mit einem Arschloch wie Yamato, der keinen Hintergrund außer "OMG! ICH BIN SO EIN ARMES SCHEIDUNGSKIND!" hat und keinen wirklichen Charakter, identifizieren. Ich meine, gut,es gibt auch Fälle, die sich mit solchen Charakteren identifizieren können, weil sie selbst schon darüber nachgedacht haben, ihre Freunde aus Eifersucht umzubringen... Aber ich hoffe mal, dass du dazu nicht gehörst.

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Samstag, 14. Mai 2011, 14:03

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hablangeweile

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Samstag, 14. Mai 2011, 14:40

also wegen planz und wegen dem hintergrund von tai den er da bekommen hat da haste jetzt aber nichts zu gesagt.

und wegen folge 10 das ist das mit centarumon und du zeigst mir durch deine antwort damit das du mimi so sehr magst und dir deswegen dinge einredest. mimi hat geheult die ganze zeit. wegen den bananen die keine waren. izzy der sie ignorierte und auch wegen hunger und müde. sie lief in das labyrinth und gab an allem nur izzy die schuld. wo genau ist das jetzt für dich entwicklung?

joe hat sich doch selbst entschieden das er mimi beschützt, er ist da geblieben weil er es selber meinte das es für sie alleine zu gefährlich sei. und ist er es nicht der seinen eigenen weg sucht?

ist bei anderen serien auch der fall. ich sage nicht das ich alle charaktere bei adventure super finde ich meine nur das es mehr als mimi und tai sind. joe und matt so wie t.k. entwickeln sich nämlich auch weiter und das nicht einfach nur mal so so hab ich das gesehen. und wegen charakterentwicklung. also ich sehe das anders als du sagt aber nicht das ich keine ahnung von habe und du alles was man dazu braucht weist und umsetzen kannst. ich denke es ist teils ne geschmacksfrage.

nun bei adventure gibt es aber keine wirklichen dörfer und stäte bei frontier schon deswegen denke ich gerade ab da wo die welt eh kopf stand das es da weniger gab zu evakuieren als bei frontier. das sieht da ja alles so stadt mässig aus.
im falle von frontier warte ich einfach mal ab und lasse mich überraschen. habs ja noch nicht zu ende gesehen.

ich finde das jetzt arg blöd von dir beschrieben. meinetwegen kannst du diese staffel ja die serie so oft gesehen habe das du alles weist und auch meinetwegen kannst du dich mit allen auskennen was dazu gehört wegen charakteren und logisch usw. aber ehrlich? Es ist doch nur ein anime der für kinder gemacht ist nicht mehr und nicht weniger. ich sehe es weil es von den kindern den kämpfen und mehr oder weniger von der story und auch wegen humor und digimon spaß macht und überlege mir jetzt nicht aber 1000 sachen die da falsch sind. ich finde es auch schon verdammt heftig wie man darauf auch nur kommen kann das matt tai umbringen wollte das hab ich die ganze staffel so nicht gesehen. bei cherrymon die stelle ja aber der wurde da manipuliert in meinen augen aber sonst war da nichts. ich finde deine aussage da einfach nur krass. zuletzt wegen deinen charakteren und handlung und aufbau, ich finde das sehr interessant hab auch deine geschichte ein wenig gelesen aber macht dann wenig sinn pokemon und einen pokemon charakter so toll zu finden und diesen als super charakter zu empfinden. pokemon ist nämlich immer gleich und da entwickelt sich nichts weiter außer mal ein pokemon und fertig. das wollte ich mal als vergleich und zeitgleich als unlogik von dir dastellen und somit zeigen das es dir doch nur nach deinen beiden lieblingen geht.

ach ja ich glaube das mit den machern irgendwie auch nicht so. die können doch keinen anime für kinder erschaffen haben und sich dann erst nach jahren eingestehen. wir haben müll gemacht, wollten nur tai nach vorne bringen der rest ist müll und haben mit matt einen psycho erschaffen. das glaube ich ehrlich gesagt nicht.

Kaén-chan

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Samstag, 14. Mai 2011, 15:09

ach ja ich glaube das mit den machern irgendwie auch nicht so. die können doch keinen anime für kinder erschaffen haben und sich dann erst nach jahren eingestehen. wir haben müll gemacht, wollten nur tai nach vorne bringen der rest ist müll und haben mit matt einen psycho erschaffen. das glaube ich ehrlich gesagt nicht.
Tja, man glaubt es nicht, aber erwachsene können sich eigene Fehler eingestehen. Zumal sie ja teilweise wissen, woher sie kommen.
Bei Adventure kommt es daher, dass Hiromi Seki (sprich Bandai) Nishizono (der damals noch keine Erfahrung mit großprojekten hatte) vorgeschrieben haben, dass Taichi, der bereits für den Manga entworfen worden war und in seiner Animeversion von Hosoda und Yoshida geschrieben worden war, der Hauptcharakter werden soll, weil man ihn als so ein Gesicht für das Franchise haben wollte. Danach kam dann noch die Vorschrift, dass es gesamt sieben Charaktere brauchen wollen und Nishizono wollte die Charaktere realitätsnah gestalten, um sie ansprechend zu machen. Daher haben sie übliche Familienprobleme, die Kinder in dem alter so haben, genommen. Nur eben dann vergessen, dass da einfach noch mehr zu gehört, zumal Hiromi Seki dann auch noch beständig reingeredet hat und Nishizono im Gegensatz zu Konaka später es nicht geschafft hat gegen das "Hey, wir können auch jemand anderes schreiben lassen" durchzusetzen. Deswegen durfte er dann später auch noch Hikari reinschreiben, die gar nicht geplant war und was er, das merkt man, sehr lustlos gemacht hat.
Und deswegen bekam Taichi dann auch so viel Screentime im Vergleich zu den anderen.
Bei Mimi kam eine andere Sache entgegen. Sie sollte das Gegenstück zu den anderen Charakteren sein. Ein Charakter, der - ich zitiere Nishizono wörtlich - "Probleme hat, die im Vergleich zu den Problemen der anderen lächerlich erscheinen". Deswegen hat man bei ihr nicht diese furchtbare "Oh, ich bin konfrontiert mit meinen Problemen" wegfiel und bei ihr aus den lustigen Nebenproblemchen waren. Aber die waren viel realistischer, als das Drama der anderen. Und da es nicht ewig so bleiben konnte, konnte sie sich in ihren Problemchen, die eigentlich teilweise sogar nur Comic Relief waren, bestärken und daran wachsen.
Weil von dne Machern niemand zufrieden war, existiert übrigens auch der Roman zu Adventure. ^^" Das hat schon seinen Ursprung. Der ist wesentlich besser und durchdachter.

Und erneut: Eine Kinderserie sollte trotzdem vernünftig aufgebaut sein. Selbst wenn es den Kindern egal ist. Das ist keine Ausrede dafür Mühen zu scheuen.

Und Pokémon DP hat ne Menge Entwicklung. Das du was anderes sagst, zeigt nur, dass du es nicht kennst. Darin gibt es sowohl Storyentwicklung als auch Charakterentwicklung und zwar ne Menge... Und trauriger Weise sogar realistischer als bei Adventure.
Auch wenn es natürlich ein Vorteil ist sich in 200 Folgen um 3 Charaktere kümmern zu können, anstatt sich mit 8 Charas in 54 Folgen herumschlagen zu müssen.

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Donnerstag, 7. Juli 2011, 23:00

Da die Resonanz zu den Podcasts leider wirklich nicht unheimlich überragend ist, wo die Themen doch aber Dinge betreffen, mit denen jeder hier mehr oder weniger vertraut ist (adventure hat wohl jeder gesehen), sollte ich doch zumindest zeigen, dass ich eure Arbeit und Mühe durchaus zu schätzen weiß. Es ist sehr erfrischend, Leute einmal ungezwungen über das reden zu hören (also wirklich verbal), was sonst außerhalb des Netzes kaum Platz hat. Ihr erweist damit all jenen einen Dienst, die gerade im Jugendalter allzu sehr vom rechten Weg abzukommen drohen (tja so ist das eben, wenn der "große Bruder" und die Nanni einen in ihren verblödeten Klauen halten) und gebt einen gewissen Halt auch denen, die der Mainstream auch später weitgehend unbeeindruckt ließ. Auch, wenn ihr nicht nur nostalgisch schwärmt, so zeugt die kritische Auseinandersetzung ja umso mehr von der Reife solcher Betrachtungen, die die Serie nicht nur als Kinderkram, sondern als vollwertiges Unterhaltungsmedium sieht. (was ich auch nicht anders erwarten würde in einem Digimonforum)
Im Vergleich zu anderen Serien muss sich die Staffel natürlich auch Fehler eingestehen, die ich aber weiterhin relativ sehe und nicht alle Kritikpunkte so hoch bewerte. Iron, Eilan und auch hablangeweile muss ich so in gewisser Weise Recht geben, als dass bei allen streng analytischen Schlussfolgerungen, die hier getroffen wurden, es einem als Zuschauer ohne tiefgreifende Filmkenntnis nicht unbedingt auffällt. Zumindest nicht negativ.
Und so gibt es sicherlich einen Unterschied darin, wie Kaén zum Beispiel einen Film schaut und wie andere das tun, die einfach nicht so stark drüber nachdenken. Kaén, kannst du mir da übrigens ein Buch empfehlen, welches sich mit Medienpsychologie oder einfach Filmtheorie beschäftigt? Ich spiele mittlerweile auch schon desöfteren den Moralapostel gegenüber Leuten, die nachmittags bestimmte Sendungen im Privatfernsehen schauen und überhaupt wäre es auch gut, Animationsfilme souverän und objektiv und an Beispielen von Realfilmen abheben zu können.

Anyway, die Sache ist eben, dass wir alle früher Digimon gesehen haben, auf eine Weise, die im Vergleich zu heute weniger aufmerksam und hinterfragend war. Und vieles, was man aus seiner Erinnerung und Erfahrung und der dadurch entstehenden Meinung zu einer Serie geschöpft hat, kann sich sozusagen ein wenig naiv versteifen oder einfach blind machen gegenüber objektiven Fehlern. Würden wir Digimon jetzt kennenlernen, sähen wir es wohl mit anderen Augen und viele von uns würden es womöglich gar nicht anfangen.
Dennoch halte ich nach wie vor die Bewertung der Staffel nach der Summe all seiner Fehler und Vorteile für nicht universell anwendbar, weil jedem andere Dinge verschieden viel bedeuten.
Da ich vor einer ganzen Weile aber schon eine längere Debatte adventure betreffend hatte und ich ehrlich gesagt etwas außerhalb der Materie stehe (verdammter Langzeitspeicher), nur ein paar kurze Sachen. (ja ok, wurd nich kurz aber ich hab auch in ein paar Folgen nochmal reingeschaut, die hier angesprochen wurden)

Die Arc-Lastigkeit der Staffel hat mir so nie sauer aufgestoßen, auch heute nicht. Es bleibt der "Aha-Effekt" so natürlich aus aber wenn man es nicht hinterfragt hat, ist das mit der Tatenlosigkeit der Dark Masters nicht so aufgefallen. Wo ich es nun weiß und da ein offensichtlicher Widerspruch besteht, kann ich trotzdem nicht so recht drüber meckern. Am Anfang auf File kann man eben vielleicht noch sagen, dass Vandemon nichts von der Ankunft mitbekommen hat, danach wird es halt schwierig.
Aber nur noch eines deswegen: Es ist ein scheinheiliger Einwurf und nicht ganz ernst gemeint aber ich will es trotzdem mal anbringen. Die Ritter haben sowohl Devimon, als auch Etemon und Vandemon besiegt. Sie alle waren durchaus mächtig und nicht zu unterschätzen im Kampf, jedoch keines von ihnen auf dem Mega Level. Vielleicht schulden wir es ein stückweit der Ignoranz und des Desinteresses der 4 Obermotze, die sich mit solchen "Peanuts" nicht abgeben wollten, dass sie gestärkt und mit der Fähigkeit, auf das Mega Level zu digitieren, zurückkehrten. Direkt besiegt haben sie auch nur Devimon und Etemon in der Digiwelt, Vandemon brachten sie erst in der realen Welt zur Strecke. Nach diesem Sieg hätten sie sich durchaus Sorgen machen können aber bei den ersten beiden hielten sie es vielleicht ein stückweit für "interessanter", noch ein wenig zu warten und zu schauen, ob sie ihrer Aufmerksamkeit überhaupt würdig sind. Gegen diese Vermutung spricht leider mindestens eine Sache, die mir so einfällt: Piedmon hat in sowas, wie einem Flashback die Wappen usw. rauben wollen, mit denen Genai aber geflüchtet ist. Das ist leider der Beweis dafür, dass sie sich sehr wohl für die Digiritter interessiert haben und mehr noch, dass sie sogar eine präventive Lösung bevorzugen, nicht auf sowas, wie Kampfesehre oder so pochen, sondern lieber auf Nummer sicher gehen. Gut, da hab ich eine Verneinung gleich selbst geliefert aber ohne diese Szene hätte es womöglich sein können (oder wenn es nicht Piedmon gewesen wäre). Sinnvoller wäre wohl gewesen, dass irgendetwas an Vandemon die Meister der Dunkelheit daran gehindert hätte, einzugreifen. Dass er sie irgendwie gefangen hält, quasi versiegelt oder dass sie auf sein Gebiet aus irgendeinem Grund keinen direkten Zugriff haben, er die Ankunft der Ritter verbergen konnte. Aber das hätte man eben an der Wurzel anders aufziehen müssen wahrscheinlich.

Über die Probleme der Charakterisierung habt ihr lange gesprochen, vor allem eben, dass Taichi sehr im Zentrum zu stehen scheint. Die Tatenlosigkeit der anderen während seiner Abwesenheit überrascht natürlich, andererseits ist der Verlust eines Kameraden (der nebenbei schon eine treibende Kraft der Gruppe war - ich will nicht so darauf hinaus, dass sich die gesamte Gruppendynamik auf ihn beschränkt hätte) in jedem Fall nicht der Moral zuträglich. Oder es schweißt die Gruppe aus Verlustangst noch enger zusammen.
Sie meinen in einer Szene am Lagerfeuer (Flashback, wo Tokomon Taichi die Geschehnisse während seiner Abwesenheit zusammenfasst), sie würden seit 4 Wochen nach Taichi suchen. Verständlich soweit, wie ich finde, denn da Etemon, der vorübergehende Fokus der Digiritter, kein Problem mehr darstellte, wollten sie die verlorenen Gruppenmitglieder zurück, da sie auch sonst keinen großen Hinweis auf ein Ziel hatten. Sie kannten zu diesem Zeitpunkt anscheinend nicht die nächste Bedrohung. Genai hielt es auch nicht für nötig, sie in der langen Zeit zu kontaktieren, oder er konnte es nicht. Da sie nach Taichi gesucht haben, ist es allerdings auch unwahrscheinlich, dass sich nie eine Möglichkeit für ihn ergeben hat, sie zu finden. Sie hatten soweit eigentlich 2 unterschiedliche Ziele: die Gruppe wieder zu vervollständigen oder nach weiteren Informationen und Möglichkeiten zu suchen, ihre Bestimmung zu erfüllen oder wieder in ihre Welt zu gelangen. Sora war das erste wichtiger und Koushiro das zweite. Verwundernswert ist dabei, dass sich die anderen keiner dieser beiden angeschlossen haben, weil eigentlich nur diese 2 Optionen wirklich standen. Koushiro hätte sich sicher auch mit anderen Informationen zufrieden gegeben, von einem anderen Individuum, er hätte also als Leitfigur für so ziemlich alles gestanden, was nicht direkt zur Suche von Tai gehört. Warum sich die andern nicht in irgendwas integriert haben, ist dann doch schleierhaft.
Ansonsten hätte ich bei Yamato und Mimi noch halbwegs verstanden, warum sie ihrer eigenen Wege gingen. Yamato sah die Gruppe womöglich ohnehin eher als Last und meinte so vielleicht, Takeru besser beschützen zu können. Zumindest konnte er in einer so denkbar kleinen Gruppe seine Ansichten auf jeden Fall durchsetzen. Mimi war ja zumindest mit dem Resultat ihrer Abkapselung zufrieden. Sie wollte nach Hause und bekam aber eigentlich etwas, was verglichen damit noch besser war. Bei Joe ist es am wenigsten zu verstehen, da ich ihn eher als Gruppenmensch einschätzen würde und er sich zumindest Mimi hätte anschließen können, die sich nicht weggeschlichen hat anscheinend. Man hätte, wenn eine solche Trennung schon nötig war, mindestens begründen müssen, warum am Ende wirklich fast alle einzeln losgingen. Wenigstens, dass dann eine bessere Chance bestünde, etwas zu finden, hätte man einflechten können. Man hätte Tagesziele festlegen und sich durch die flugfähigen Digimon austauschen können, Treffen zur Besprechung immer mal wieder eingestreut. Und mit einer solchen Koordination wäre die Chance, etwas zu finden vielleicht wirklich größer gewesen. Sie besäßen dann natürlich nicht so eine große Kampfkraft, was schon ein Nachteil ist. Ich hätte auch mindestens Zweiergruppen vorgeschlagen, eigentlich eher 2 Dreiergruppen. Und so wäre es für Demidevimon halt auch möglich gewesen, sie einzeln herauszufischen. Mimi in ihrem etwas selbstsüchtigen Wesen hätte ich abgekauft, dass sie einfach im Schloss bleibt und Joe und Koushiro hatten auch kaum eine andere Wahl, als zu bleiben. Aber das wurde mit keinem Wort erwähnt, es schien, als wären sie planlos auseinander gefallen.
Dass Vandemon die Gruppe selbst nicht angegriffen hat, als sie noch zusammen war, hätte halt Taktik sein können, dass sie einzeln leichter zu besiegen sind. Aber gab es überhaupt einen Grund, warum Demidevimon und nicht Vandemon mal eingegriffen hat?
Ansonsten hab ich mal in die ersten Folgen kurz reingeschaut und da ist mir beim Überfliegen ehrlich gesagt wenig aufgefallen, dass sich Taichi zu der Zeit überhaupt hervorgehoben hätte. Die Gruppe stimmte zumindest zu der Zeit noch konsequent ab und überlegte, bevor sie handelte. Taichi hat dann oftmals das Ergebnis rufend bekannt gegeben, musste aber gegenüber Matt auch mal nachgeben, wenn ich mich recht entsinne, wurde ebenfalls von Sora wegen der Behandlung von Koushiro's Laptop zurechtgewiesen. Joe hat auch manchmal den finalen Aufruf gegeben. Ich denke aber, es gibt durchaus solche penetranten Menschen auch in der Realität, die ihre Ansicht über die anderer stellen und dafür hat sich Taichi in diesen ersten 6 Folgen vielleicht, die ich dahingehend nur mal kurz angeschnitten hatte, noch nicht mal allzu oft aufgespielt. Dass die Gruppe generell durch und über ihn kommunizieren würde halte ich für größtenteils nicht richtig, stimmte sicherlich an bestimmten Stellen. Und selbst, wenn dem öfter so wäre, nehmen wir an, Sora will auf Joe's Vorschlag etwas erwidern und Taichi fragt vielleicht, was die anderen von der Idee hielten, dann ist das vielleicht ein stückweit Koordination aber die Gruppe wurde, wenn Sora dann darauf antwortet, trotzdem mit einbezogen und Taichi hat in dem Moment auch nichts Wichtiges getan. Ist mir so aber auch nicht aufgefallen, vielleicht war es aber anders gemeint.

Zu der Charakterentwicklung stehe ich immer noch ähnlich, wie früher. Sie mögen keine großen Veränderungen durchgemacht haben aber in dem, was sie sind, erscheinen sie für mich interessant. Für so traumatisiert halte ich sie eigentlich nicht.
Wenn Sora das Wappen der Liebe trägt, was ihr wichtigstes Merkmal sein soll und was sie im Besonderen ausmachen soll, dann würde ich mich auch fragen, ob ich das verdient hätte, ob ich liebenswerter oder liebevoller bin, als der Rest. Die Liebe zu einem festen Partner wird sie in diesem Alter kaum erfahren haben und direkt Liebe zu Freunden fällt als so offensichtliches Merkmal auch raus (ist mit Freundschaft eher abgedeckt). Sie denkt halt wirklich über Liebe, nicht nur über Solidarität und Kameradschaft nach. Und Personen, zu denen man in diesem Alter Liebe empfinden kann, sind in den meisten Fällen wohl Verwandte, speziell Eltern. Insofern kann ein Unverständnis dieser Bezugspersonen ne Ablehnung hervorrufen. Ist eben dumm, wenn niemand versteht, was man da eigentlich tut und warum. Es ist sicher nicht nur ein Streit mit der Mutter gewesen, sie sagt, sie hätte sie "nie verstanden und sich immer nur lustig gemacht". Wir sollten die Beziehung zu der Mutter wohl nicht nur auf den Flashback begrenzen, den wir als einzigen zu Gesicht bekamen. Übertrieben ist natürlich "und dann geschah es..." vor dem Flashback. Das gibt einen ein bisschen dieses Gefühl, dass es nur deswegen so arg stünde. Sagen wir einfach sie hatte ein schlechtes Verhältnis zu ihr. Und durch Demidevimon bestärkt kamen ihr aufgrund dieser Voraussetzungen Selbstzweifel.
Das mit den Wappen ist ohnehin so ein Konstrukt, das die Charaktere erst einmal mit einer Stereotopie konfrontiert, die sie ohne diese vielleicht nicht unbedingt gehabt hätten. Aber so mussten sie sich darauf spezialisieren und wenn die jeweilige Eigenschaft nicht so offensichtlich, wie Wissen auf Koushiro passte, dann halte ich Zweifel für berechtigt.

Zitat

Zitat von Kaén-chan
Für Koushiro ist der Fakt, dass es Adoptiert ist, Grund genug, sich von der gesamten Welt zu distanzieren, weil... Ja, weil es eben so war.
Und für Yamato ist die Scheidung der Eltern Grund, davon auszugehen, das alle Menschen außer seinem Bruder böse sind und ihm böses wollen, Grund, die anderen zu attackieren und bei jedem Kleinigkeit davon auszugehen, dass man ihm was will.
Sprich, die Charaktere sind entweder von diesen Erlebnissen Traumatisiert oder haben von vorn herein nen psychischen Knacks weg.


Menschen geben manchmal scheinheilige Gründe an, um sich zu rechtfertigen. Wie sein Vater auch sagt, ist die Spezialisierung Koushiros auf Computer womöglich der Herkunft und den Interessen geschuldet. Mich würden viele sicher als Vollnerd bezeichnen (ich sag mal Otaku dazu) und meine Eltern sind auch nicht mehr zusammen. Das ist aber einfach kein Grund gewesen, warum ich mich zu Videospielen und Anime hingezogen fühle, meine ich jedenfalls.
Klar war es überzogen, dennoch halte ich den Begriff Trauma bei ihm und auch bei Sora erstmal nicht für passend. Das Ursachenverhältnis Scheineltern - große mentale Last - Isolation ist nicht ganz stimmig, dennoch hatte er wohl ein gutes, wenn auch "fragwürdiges" Verhältnis zu seinen Eltern. "Von uns aus kann alles so bleiben...". Wie, dass der Junge weiter an einem Trauma leidet? Auch wenn sie nicht wussten, dass es ihn so zu belasten scheint und auch wenn er den Tränen nah war, kann es so schlimm nich gewesen sein. Daran halte ich eigentlich nur seine Wortwahl für übertrieben.
Sora hat später ja noch so eine verzweifelte Phase, ähnlich der von Yamato. Die waren halt wirklich übertrieben und da kann man dann schon von einem Trauma sprechen (zumindest, wie das dargestellt wurde). Mir hat es komischerweise trotzdem gefallen, vermutlich wegen der Interaktion mit Gabumon. Dass die Entwicklungen wie angesprochen zu schnell gehen, stimmt schon, das hätte man mehr ausdehnen müssen.
Koushiro, Sora und Yamato sind aber nur 3 von 8 Charakteren und bei den anderen sehe ich keine schwerwiegenden psychischen Probleme.
Übrigens ist es durchaus nicht zum Schaden, nicht perfekt oder nahe dran zu sein (aber das hat auch niemand behauptet). Wer schwere Zeiten und Intoleranz mitgemacht hat, ist aus meiner Sicht überhaupt erst in der Lage, andere wirklich zu verstehen. Zumindest in vielen Fällen.

Koushiro betreffend fand ich diese Folge, wo er sich in der Gewalt von Vademon befindet auch ganz nett dahingehend, dass es womöglich eine Parodie auf fehlgeleitete Lebenseinstellungen beschreiben sollte. Die Hinwendung zu Sekten oder auch die Blindheit von manchen Akademikern gegenüber der Realität, wobei das nicht meiner Ansicht entspricht. (das zweite, mein ich)

Folge 21 war atmosphärisch wirklich super, hatte in sich eine wunderbare Ruhe (auch dem Bolero geschuldet) aber auch Spannung, so ein schwebender, unsicherer Zustand.
Vielleicht hättet ihr noch die allerletzen Folgen und den Abschied erwähnen können. Die persönlichen letzten Momente der Digiritter mit ihren Partnern sehe ich immer wieder gern, passen sie doch durchweg zu den Charakterzügen der Akteure und sind doch ziemlich emotional.
Dass hinter adventure trotz der Deklarierung zu einem Kinderanime noch weitaus mehr Ernsthaftigkeit und Tiefe steckt (mit Tiefe mein ich eher sowas, wie Mühe, eine durchaus erwachsene Atmosphäre), als zum Beispiel in Xros Wars und auch vergleichbaren Serien ist klar. Es sind Digimon gestorben und trotz der Übertreibung usw. stellt man - wenn auch nicht perfekt - psychische Probleme dar, erzeugt durch den Zeichenstil, den ich bis heute mit seinen kontrastreichen Farbtupfern als etwas Besonderes betrachte und dem meisterhaften, stimmigen Soundtrack eine teils nachdenkliche, mitunter auch melancholische Atmosphäre. Zumindest bei mir.

Zitat

Zitat von Hablangeweile
ach ja ich glaube das mit den machern irgendwie auch nicht so. die können doch keinen anime für kinder erschaffen haben und sich dann erst nach jahren eingestehen. wir haben müll gemacht, wollten nur tai nach vorne bringen der rest ist müll und haben mit matt einen psycho erschaffen. das glaube ich ehrlich gesagt nicht.


Ich halte also diese Sicht als einen Kinderanime für nicht gerade förderlich, wenn man weiterhin Fan bleiben möchte. Es mag von offizieller Seite so geplant und benannt und auch von allen sonst als solcher bezeichnet werden aber so begrenzen wir die Zielgruppe, die heutzutage aber desöfteren auch erwachsen sein kann. Und eben genannte Elemente sind unter anderem auch ein Zeichen dafür, dass man sich nicht nur auf Kinder beschränken muss, vor allem nicht bei Tamers. So wie ich One Piece und Naruto nicht für Kinderserien halte, so geht Digimon nicht bei mir als solche durch. Ich halte den Begriff eben für nicht klug gewählt. Die Serie beruht nicht nur auf Nostalgie ehemals junger Fans.
Und ich bin schon der Meinung, dass es nicht nur Kinder, sondern auch Ältere als Zuschauer ernst nimmt. Wobei ich nicht mehr weiß, zu welchem Schluss ihr bei der Diskussion gekommen seid. Ernst nicht im Sinne von einer vollkommenen Stimmigkeit in allen Dingen oder dem Realismusgrad aber in dem Zeigen der oben genannten Elemente.

Das Gefühl von einem direkt Kinderanime hatte ich bisher eigentlich nur bei Pokemon (erste Staffeln, den Rest kenn ich glaub ich nicht im Geringsten) und Monster Rancher. Hatte ich irgendwie besser in Erinnerung. Der Satz von 2 "Sauriern" "aber ich dachte, wir sind die Bösen" hat mich unter anderem abgeschreckt. Da fühl ich mich als Zuschauer wirklich verarscht, das stimmt.

Und dass die Macher gewisse Dinge selbst bestätigen, sich Fehler eingestehen ist zwar interessant aber ich meine auch, dass es etwas zu dem Wesen der Japaner gehört, ne gesunde Bescheidenheit an den Tag zu legen. Satoshi Kon (Regisseur zu Perfect Blue, Milennium Actress...) meinte in einem Interview zu "Paprika", er hätte die Sprechrolle eines Kellners ziemlich mies hinbekommen, wo er sonst aber sogar von dem Sprecher des Hauptcharakters ausdrücklich für seine Leistung gelobt wurde. Ich fand es auch nicht schlecht. Ich hab das schon öfter mitbekommen, mir fällt nur nicht recht was ein.

Vielleicht hättet ihr noch etwas mehr zu der orchestralen BGM sagen können, die finde ich noch wichtiger, als die Songs.
Butterfly finde ich ist ein toller Song, dessen japanischen Text ich gar nicht so sehr in Richtung Liebe tendieren sehe. Direkt angesprochen wird es ja eigentlich nur mit "on my love" am Ende des Refrains, der Rest ist doch fast shonen Standard, oder? Wenn man den ganzen Rest darauf bezieht, kommt der Eindruck schon zustande aber dieses "on my love" würde ich auch in eine gewisse Leidenschaft, die Liebe zum Leben, die Zuversicht umdenken können. Wobei es auch sein kann, dass der Text direkt japanisch gelesen eindeutiger ist. Aber der deutsche Text ist schon irgendwie passender.
Und braveheart halte ich textlich für den besten Digimonsong. Einen Nachmittag hab ich mal damit verbracht, alle Übersetzungen mit Songuntermalung durchzulesen und da wiederholte sich schon oft einiges, die Motive ändern sich halt kaum. Beat Hit's Text fand ich auch ganz schön.
Gut, dass Braveheart (aber auch die deutsche Umsetzung braucht sich nicht zu verstecken) mir so gut gefallen hat, wo er doch als shinka über 54 Folgen herhalten musste. Zum Schluss noch ein kurzer Vers zur Bestätigung des schönen Textes und ein Link zur für mich besten Version von Braveheart. Die sollte jeder Fan mal gehört haben.

There's no map of how to live, that's why we're free
You can go anywhere

Run faster than the wind!
Aim farther than the skies!
You can meet a new you
Unknown courage sleeps in your heart, and when you realize
The downpour in your heart
Will surely stop...show me your brave heart (hach, ich liebe diese englischen Einwürfe)

Michihikos Self-Cover: Link

Macht also weiter so, bleibt kritisch aber verliert euch nicht in zu viel Meckerei. Lasst auch mal den Fan raus^^.
Wie auch immer, ich danke euch.


Digimon findet erst dann gesellschaftliche Akzeptanz, wenn wir aufhören, uns zu verstecken.

Boogie

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16

Samstag, 9. Juli 2011, 22:46

Wow! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Du weißt, ich lese schon deine Xros Wars Episoden-Analysen mit Vorliebe, aber mit deinem Post hier hast du dich selbst übertroffen. Es macht mich wirklich glücklich, dass es Leute wie dich und deine Vorposter gibt, die unsere Sichtweise auf Digimon teilen. Digimon ist einfach etwas, was uns seit unserer Kindheit beschäftigt. Zurecht, wie ich finde. Jetzt, viele Jahre später noch davon kritisch darüber reden zu können, ist einfach eine feine Sache.

Ich werde es sicher nicht schaffen, auf alle von dir aufgegriffenen Punkte eingehen zu können, aber ich gebe mein bestes ;)




Anyway, die Sache ist eben, dass wir alle früher Digimon gesehen haben, auf eine Weise, die im Vergleich zu heute weniger aufmerksam und hinterfragend war. Und vieles, was man aus seiner Erinnerung und Erfahrung und der dadurch entstehenden Meinung zu einer Serie geschöpft hat, kann sich sozusagen ein wenig naiv versteifen oder einfach blind machen gegenüber objektiven Fehlern. Würden wir Digimon jetzt kennenlernen, sähen wir es wohl mit anderen Augen und viele von uns würden es womöglich gar nicht anfangen.
Dennoch halte ich nach wie vor die Bewertung der Staffel nach der Summe all seiner Fehler und Vorteile für nicht universell anwendbar, weil jedem andere Dinge verschieden viel bedeuten.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Genau so sehe ich es auch. Und ich bin mir auch bewusst, dass wir mit unserer Lieblings-Kindheits-Serie teilweise hart ins Gericht gehen. Aber ich denke, dass das in Ordnung ist, gerade weil wir wissen, dass die Serie uns allen so viel bedeutet und so viel gegeben hat. Wir wissen um die vielen guten Seiten, die in ihr stecken. Im Podcast wollen wir deshalb den Fokus etwas verschieben und auf kleinere und größere Makel eingehen, selbst wenn diese damals bei der Erstausstrahlung nicht als solche von uns wahrgenommen wurden. Jedenfalls nahm ich damals viele nicht als solche wahr. Einige von Kaéns Kritikpunkten sehe ich auch heute nicht so kritisch. Ich gebe jedoch zu, dass das oft wie einseitiges Meckern klingen mag. Wir geben uns Mühe, wie du meintest, den Fanboy mehr rauszulassen. Natürlich weiterhin viel Kritik! ;)

Du hast ein paar gute Punkte hinsichtlich der Charaktere gemacht. Gerade deine Sichtweise von Koushiro kann ich völlig nachvollziehen. Genauso den Punkt, dass Taichis vermeintliche Führerrolle nie störend wirkt oder andere Charaktere bewusst in den Hintergrund rückt. Er ist klar der zentrale Charakter der Staffel (siehe Folge 25), aber das deklassiert die anderen nicht so flat characters.

Zitat


Vielleicht hättet ihr noch etwas mehr zu der orchestralen BGM sagen können, die finde ich noch wichtiger, als die Songs.

Ich weiß, ich weiß. Ich bin ja auch ein großer BGM-Fan. Ich denke, wir werden das in den Staffel-Podcasts nie ausführlich behandeln können, da es immer so viel zu jeder Staffel zu erwähnen gibt. Sofern Interesse besteht, ist aber auch ein eigener Podcast über die Soundtracks durchaus drin. Natürlich erst, wenn wir mit den Hauptthemen durch sind, aber hey, man darf ja schon mal in die fernere Zukunft blicken. Dürfen wir dich dür den Podcast schonmal als Gast-Redner vorbuchen? ;)

Zitat



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Will surely stop...show me your brave heart (hach, ich liebe diese englischen Einwürfe)

Hat mit erfolgreich eine Gänsehaut beschert... Und danke für den Brave-Heart Link. Die Version kannte ich noch nicht. Für mich geht nichts über das Original, aber interessant zu sehen, dass der Song auch in dieser völlig anderen Interpretation funktioniert.

Zitat

Macht also weiter so, bleibt kritisch aber verliert euch nicht in zu viel Meckerei. Lasst auch mal den Fan raus^^.
Wie auch immer, ich danke euch.


Wie gesagt, wir bemühen uns zunehmend die Waagschale zu halten! Vielen Dank noch mal für deinen Kommentar. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten!

Kouhei

Adult Digimon

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17

Freitag, 14. Oktober 2011, 05:19

Heute finde ich endlich mal Zeit, eure Podcast´s zu kommentieren. Denn um ehrlich zu sein, waren diese schlussendlich der Grund, warum ich mich hier registriert habe:)

Daher kommt erstmal ein Großes Lob an euch. Ich finde es toll, dass ihr diese Podcast´s auf die Beine gestellt habt und trotz der, wie ich leider feststellen muss geringen Aufmerksamkeit die es hier im Podcast-Forum gibt, unverdrossen weitergemacht habt und auch noch weitermacht. Hut ab vor euch. Ich freue mich schon auf den Frontier-Podcast. ^^

Adventure ist die Staffel, die mich inzwischen persöhnlich am wenigsten begeistern kann. Ein Grund mögen wohl die von euch genannten Kritikpunkte sein, denen ich fast allen so zustimme. Der Hauptgrund aber ist das Verhalten vieler Digimon-Fans im Internet, die hier oftmals als "Adventure-Fans" bezeichnet werden, also jene die meinen, dass alles nach 01u.02 "Scheiße" sei und "Kein Richtiges Digimon mehr" ist. Anfangs war ich auch eher auf der Schiene, dass nach Adventure alles etwas Seltsam sei, aber die Behandlung die so manch ein Fan, den nachfolgenden Staffeln zuteil werden ließ, überzeugte mich schließlich vom Gegenteil. In letzter Zeit hört man aber GottseiDank, kaum noch was von diesen Unkenrufern, was aber wohl leider mit der fehlenden Präsenz von Digimon in der Deutschen Manga u. Anime Kultur zu tun hat.

So viel nun zu meiner Grundhaltung gegenüber Adventure. Nun folgt also mein Resümee über euren Podcast zur 1. Staffel.

Da ich mich sehr für die Hintergründe, die hinter Digimon stecken, interessiere, finde ich den Einstieg optional gewählt. Da ich den Podcast bereits gehört habe, als ihr ihn hier reingestellt habt, bin ich mir gar nicht mehr so Sicher ob sich nicht vielleicht doch, fast mein komplettes Hintergrundwissen hierauf aufgebaut hat. Falls dies so war, möchte ich mich nochmal nachträglich bei dir bedanken Kaén-chan. *sich verneigt*

Zu den Kritikpunkten:

Den Kritikpunkt über das "Arc-Springen" unterschreibe ich mal so. Meiner Meinung nach die größte Schwäche von 01. Theoretisch hätte es mich wahrscheinlich nicht so gestört, wenn sie das einfach auf sich beruhen lassen hätten, aber leider kamen dadurch eben auch Logikfehler in die Serie. Die Sequenz, als die Meister der Dunkelheit, diese Lichtwesen rund um Gennai angegriffen haben, zeigte ja das diese schon damals und auf dem Mega Level existierten. Natürlich fragt man sich hinterher wo die denn die ganze Zeit gewesen waren, als Devimon, Etemon u. Myotismon versuchten die Welt zu erobern. Ohne diese Sequenz hätte es halt so ausgesehen als ob die Meister der Dunkelheit erst während des Arc´s der in der Realen Welt spielt, aufgetaucht bzw. entstanden sind. Aber so war springt einem die Planlosigkeit eben direkt an. Schade. Von der Story her finde ich Adventure neben Xros Wars am Schwächsten, eben weil es diesen "Roten Faden" praktisch nicht gibt.

Der Kritikpunkt um Tai ist mir persöhnlich während des Anschauens nicht besonders Stark aufgefallen. Natürlich war die Trennung der Digiritter, während Tai´s Aufenthalt in der Realen Welt seltsam und nicht wirklich nachvollziehbar. Warum eigentlich? Das wurde nie wirklich geklärt... Sora erwähnte sie wolle Tai suchen gehen - aber das hätten sie in der Gruppe genauso gut, eigentlich sogar noch besser bewerkstelligen können. Es wirkt auf mich ein wenig konstruiert, um Tai´s Position als "Anführer" zu unterstreichen - der einzige quasi, der die Gruppe zusammenhalten kann. Zweifelsohne wurde Tai Stark im Vordergrund gedrängt. Das war aber wohl bei jedem Goggle-boy, abgsehen von Takato natürlich, der Fall.

Das mit Saberleomon fand ich auch blöd. Generell war das ganze Abschlachten der Digimon im Meister der Dunkelheit´s Arc einfach nur Mies. Klar, dass sollte wohl eine Neue, düstere Atmosphäre schaffen, die zeigt dass jetzt wirklich bedrohliche Gegner da sind, aber dennoch... Ich bin kein Freund von Charaktersterben, auch wenn es sich nur um unwichtige Nebencharakteren handelt. Da wird noch mal, meiner Meinung oftmals unnötig, auf die Tränendrüse gedrückt.

Bei den Charakterentwicklungen stimme ich euch auch zu. Die war bei den meisten wirklich kurzfristig, meist innerhalb 1-2 Episoden dargestellt worden.

zum Lob:

Da stimme ich dir zu, Boogie. Das besondere an Digimon war damals einfach der Krasse Unterschied zu Pokémon. In Digimon wurde mehr der Abenteuer-Geist angesprochen, während bei Pokémon alles einfach "da" war. Nichtsdestotrotz bin ich heute Fan beider Serien.^^

Über die soziale Einbindung der Protagonisten habe ich mir vor dem Podcast ehrlich gesagt überhaupt keine Gedanken gemacht, aber ich stimme inzwischen vollkommen mit euch überein, das war einfach Klasse gemacht - obwohl das in Tamers noch auf einem viel Höherem Niveau steht.

Was die Gegner angeht, würde ich sagen, dass mir persöhnlich solche Comedy-Feinde wie Etemon tausendmal lieber sind als diese Pseudo-Coolen-Erz-Bösewichte wie Devimon o. Myotismon - die sind mir stets unsympatisch.

Was das Militär u. Polizei angeht, so finde ich schon, dass es in Adventure gut in Präsenz stand - klar kein Vergleich zu Tamers, aber dennoch waren sie, wenn auch meistens im Hintergrund, zu sehen. In 02 fand ich es nur verdammt Seltsam, dass das Chinesische Miliär so einfach, mir nicht dir nichts, die ganzen Monster aus Indien ins Land rein lassen. Das war schon ganz schön weit hergeholt. Den Befehlshaber hätte ich vors Kriegsgericht gebracht^-^"

Folge 21... Inzwischen muss ich zugeben das sie mir ganz gut gefällt. Die Atmosphäre dieser Folge ist wirklich einzigartig. Und auch Colorierung der Folge scheint ein wenig anders zu sein. Alles wirkt so "Grau" und "Blass"... Der Krasse Gegensatz zu Bunten Digiwelt. Auch später im Myotismon-Arc scheint die Reale Welt farbenfroher zu sein, es ist also nur diese eine Folge die aus dem Rahmen fällt. Das ist wohl auch der Grund weshalb ich sie als Kleines Kind nie mochte. Ich fand sie sehr langweilig...

Die BGM aus Adventure finde ich, ist die beste aus ganz Digimon. Besonders die Lieder "Namida no Yukue", "Concierto de Aranjuez" und "Shiori - Zen no Theme" sind einfah Episch anzuhören. Der "Bolero" zählt selbstredend auch dazu. Tatsächlich gefallen mir alle BGM´s dieser Staffel sehr gut, ausgenommen der beiden Versionen von Tai´s Thema. Was ich noch bemerken wollte, da Kaén-chan Sailor Moon anspricht ist, das eine BGM von Adventure, nämlich "Shuugeki! Soshite" direkt von Sailor Moon übernommen wurde (die kam bei Sailor Stars in jeder Folge wenn ein Dämon auftauchte).Was für mich noch interessant wäre, ist ob es nicht noch mehr solcher "geliehener" Melodien gibt (also abgesehen natürlich von Concierto der Aranjuez und Bolero^^).

Den Soundtrack (die Lieder mit Texten mein ich jetzt) finde ich auch Große Klasse -wie in allen Digimonstaffeln. Ich denke nicht zuletzt diesem dürfte es auch zu verdanken sein, dass Digimon so einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat.

Und das war es dann auch schon von mir. Noch einmal Danke für den tollen Podcast.

Gruß Kouhei
Einen Drachen oder einen Wolf kann jeder als Partner haben...

Aber wer mag schon einen lebenden Baumstumpf?

Also von einem weiß ich es zumindest!
-Kouhei

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