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Kouhei

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1

Montag, 17. April 2017, 15:27

Dragonball Super

Sie läuft seit Sommer 2015 - die neueste Fortsetzung der wohl erfolgreichsten Anime-Serie aller Zeiten: Dragonball Super.



Tja, wie ist euer Eindruck von der Serie, die inzwischen in ihrem 5. Arc ist? Findet ihr es eine gelungene Fortsetzung? Oder empfindet ihr es als ein reines "Tote-Kuh-Melken"?
Wie findet ihr es im Vergleich zur ersten Dragonball Z Fortsetzung, Dragonball GT? Wie findet ihr das System mit den Kaioshins + Göttern der Zerstörung sowie das neue Worldbuilding mit den Universen?

Schreibt alles, was euch zu der Serie einfällt. Positives, Negatives, eure Favoriten eure Kritiken.

Gruß Kouhei
Einen Drachen oder einen Wolf kann jeder als Partner haben...

Aber wer mag schon einen lebenden Baumstumpf?

Also von einem weiß ich es zumindest!
-Kouhei

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Kouhei

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2

Montag, 17. April 2017, 15:46

So da la, fange ich mal mit meiner Meinung an:

Ich persönlich "mag" Dragonball Super. Aber ich hype es keineswegs - wie einige YouTube-Kiddies. Ich finde es gut, dass Dragonball dadurch wieder aktuell ist und es hat ein paar nette Neuerungen gebracht. So finde ich z.B. gut, dass jetzt C-17 wiederkommen soll und auch das Auftauchen der Pride Troopers - die ja etwas an die Ginyu-Force erinnern.

Aber die Negativ-Liste überwiegt bei Weiterem. Angefangen damit, dass die Serie über weite Strecken schlicht langweilig ist. Man nehme nur den ersten Arc, der einfach ein "Kampf der Götter" in lang ist. Wir erinnern uns: Der Film war Z-untypischerweise relativ "ruhig", hatte viele Slice-of-life und Comedy-Elemente. Genau dadurch konnte der Film punkten.
Nun wurde aber für die Serie diese eh schon ruhige Handlung auf 15 Folgen gestreckt. Ergebnis: Schlichtweg Langweilig.

Golden Frieza konnte schon im Film nicht überzeugen (Ehrlich das Design ist genauso schlecht wie der Name - genauso wie beim Super Saiyajin Gott Super Saiyajin). Die Serie macht es auch nicht besser, einzig das Ginyu (einer meiner Lieblingscharaktere) wieder auftauchte, war ein nettes Detail.

Beim nächsten Arc mit Champa, dachte man, nun würde die Story losgehen - war aber nicht viel her damit. Das Turnier war nicht einmal sonderlich spannend - wenn ich es mit den aus Classic Dragonball oder dem Filler-Jenseits-Turnier vergleiche...
Anscheinend führt Toriyama mit Kaaba sein "Saiyajins sind eigentlich doch gut" Gedönse fort. Einzig Frost war ein netter Hinblick, seine Backstory wurde aber recht schnell u. künstlich abgearbeitet.

Mit dem Black-Goku Arc machte Super dann einen kleinen Sprung. Endlich schien es mal so "als ginge es um was". Black Goku und Zamasu waren auch recht interessant. Allerdings machen die ganzen Logikfehler und Fan-Services den Arc auch wieder kaputt. Was sollte der Schmarn mit Vegetto? Warum ändert man einfach die Gesetze aus Z? (<-- Das ist etwas, dass sich durch ganz Super zieht...)

Der aktuelle Unviverse Survival-Arc scheint recht interessant zu werden. Wie gesagt gefällt mir das auftauchen von C-17 und den Pride Troopers - aber, dass sie aus der schönen Turnier-Vorlage ein "Battle Royal" machen, dämpft die Stimmung schon erheblich. Außerdem finde ich, dass sie zu viele Charaktere einfach so rausgehauen haben. Jetzt kennen wir alle Götter der Zerstörung und na ja, irgendwie ist die Luft draußen... Ich denke der Arc wird auch nicht so lange gehen, wie die meisten vermuten... Ich schätze er wird so rund um Folge 100 enden...

Musik und Animation finde ich soweit eher schlecht als recht. Und mit GT kann sich die Serie leider in keinster Weise messen. GT war eine schreibtechnisch sehr gute Fortsetzung von Z, das das Dragonball Universum nach vorgegebenen Maßsstäben weiter ausgebaut hat. Super dagegen klatscht einfach ein komplett neues World-Building hin, ignoriert Fakten der Vorgängerserien (Was soll der Schmarn, dass es nur 28 belebte Planeten in unserem Universum gibt? - So funktioniert weder der Saiyjajin noch der Frieza-Arc)...


Tja, soviel von mir dazu...

Gruß Kouhei
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Sunaki

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3

Montag, 17. April 2017, 19:04

Ich war nie ein Fan von DB. DB Classic geht noch, aber Z war einfach Schwachsinn. Du meinst also die Handlung von Super zieht sich?
Dann denk mal darüber nach, wie viele Episoden der Anime hatte und wie viele Episoden die Parodie von TFS hat. Derzeit ist der Cellark mit fast 60 Folgen beinahe zuende und das mit deutlich kürzeren Episoden. Und die Parodie hat wirklich alles was im originalen Plot enthalten war. Bis auf den Garlik Jr Ark, aber der war auch angenehm kurz.
Zu den Regeländerungen. Dragonball hat sich immer schon alles hingebogen, wie ihnen das passt. In der Welt von DBZ war es plötzlich etwas besonderes zu fliegen und Energie abzufeuern. Dabei kannten sie doch Roshi und andere Kämpfer schon. Auch hat man das mit dem Wiederbeleben ständig neu geregelt. "Oh nein, Shenron kann eine Person nur einmal wiederbeleben!" -> "Oh, doch das geht mit dem anderen Drachen". Davon gibt es noch ein paar mehr Beispiele, z.B. warum Shenron nicht fähig war C18 in einen Menschen zurückzuverwandeln, oder warum Vegetto sich das erste mal aufgelöst hat.

Davon abgesehen scheint der Anime wieder etwas mehr Fokus auf die Charaktere zu legen. Das ging ja damals in Z komplett verloren.

Die Umgebung formt und verändert uns und indem wir uns verändern, verändern wir auch unsere Umgebung.

Kouhei

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4

Montag, 17. April 2017, 19:36

Ich war nie ein Fan von DB. DB Classic geht noch, aber Z war einfach Schwachsinn. Du meinst also die Handlung von Super zieht sich?
Dann denk mal darüber nach, wie viele Episoden der Anime hatte und wie viele Episoden die Parodie von TFS hat. Derzeit ist der Cellark mit fast 60 Folgen beinahe zuende und das mit deutlich kürzeren Episoden. Und die Parodie hat wirklich alles was im originalen Plot enthalten war. Bis auf den Garlik Jr Ark, aber der war auch angenehm kurz.
Zu den Regeländerungen. Dragonball hat sich immer schon alles hingebogen, wie ihnen das passt. In der Welt von DBZ war es plötzlich etwas besonderes zu fliegen und Energie abzufeuern. Dabei kannten sie doch Roshi und andere Kämpfer schon. Auch hat man das mit dem Wiederbeleben ständig neu geregelt. "Oh nein, Shenron kann eine Person nur einmal wiederbeleben!" -> "Oh, doch das geht mit dem anderen Drachen". Davon gibt es noch ein paar mehr Beispiele, z.B. warum Shenron nicht fähig war C18 in einen Menschen zurückzuverwandeln, oder warum Vegetto sich das erste mal aufgelöst hat.

Davon abgesehen scheint der Anime wieder etwas mehr Fokus auf die Charaktere zu legen. Das ging ja damals in Z komplett verloren.


Ja, da hast du natürlich schon recht. Dragonball Z zieht sich natürlich endlos - was mir persönlich aber Nostalgiebedingt nichts ausmacht (Was natürlich nicht heißt, dass es gut wäre^^). Allerdings kann man bei Z es verstehen: Es ging ja darum, dass der Anime nicht den Manga einholen würde und da Toei kein Freund von "Direkten Fillern" ist, strecken sie den Inhalt eben. Dies ist nicht unbedingt gut, aber zumindest verständlich. Super hat diese Ausrede nicht. Es gibt keinen Grund den Inhalt zu dehnen - es basiert schließlich nicht auf den Manga. Der Manga von Toyotaro ist ja mehr so ein Zusatz.
Und auch mit der Logik hast du schon Recht. Zwischen Classic und Z wird ja schonmal das ganze Worldbuilding geändert von "Asia Fantasy" zu "Science Fiction". Aber das ist noch keine Ausrede es in Super nochmal zu machen. Man sollte meinen hier würden genügend Köpfe über Toriyamas Script schauen, die genügend Fachwissen haben um ihn auf etwaige Fehler hinzuweisen - ich meine es ist doch hinlänglich bekannt, dass Toriyama seinen eigenen Manga nicht kennt. Vermutlich traut sich keiner dem großen "Sensei" die Meinung zu geigen. ^^^

Ich mein, Dragonball ist neben Digimon und Pokémon mein Lieblings-Franchise, aber trotzdem ist die Serie nach schreibtechnischen Standart nix besonderes...
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5

Donnerstag, 20. April 2017, 23:25

Da hast du wohl in einigem recht. Ich für meinen Teil konnte die Serie nicht genießen, weil alles so gestreckt wurde.
Bei One Piece konnte man das schon beobachten. Ein paar Szenen sind in die Länge gezogen und das Opening ist extrem lang. Und nach jedem Opening kommt dann auch nochmal eine Plotzusammenfassung. Witzigerweise mochte ich den Garlic Jr. Ark sogar. Er war kurz, hatte alte Dinge aufgegriffen wie die Sache das Piccolo ein Dämon ist und Nebencharaktere konnten wirklich herausstechen. Denk mal nach, auf Namek wurde kein einziger Gegner von jemand anderem besiegt als Vegeta und Son Goku. Kurini und Son Gohan waren selbst nach ihrem Powerup völlig außen vor.
Im Fillerark hingegen konnten schwächere Charaktere wieder richtig was zeigen.

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Kouhei

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6

Freitag, 21. April 2017, 11:40

Da hast du wohl in einigem recht. Ich für meinen Teil konnte die Serie nicht genießen, weil alles so gestreckt wurde.
Bei One Piece konnte man das schon beobachten. Ein paar Szenen sind in die Länge gezogen und das Opening ist extrem lang. Und nach jedem Opening kommt dann auch nochmal eine Plotzusammenfassung. Witzigerweise mochte ich den Garlic Jr. Ark sogar. Er war kurz, hatte alte Dinge aufgegriffen wie die Sache das Piccolo ein Dämon ist und Nebencharaktere konnten wirklich herausstechen. Denk mal nach, auf Namek wurde kein einziger Gegner von jemand anderem besiegt als Vegeta und Son Goku. Kurini und Son Gohan waren selbst nach ihrem Powerup völlig außen vor.
Im Fillerark hingegen konnten schwächere Charaktere wieder richtig was zeigen.



Ja, das verstehe ich. Bei mir ist da aber auch sehr viel Nostalgie mit dabei. Ich frag mich manchmal wie ich zu Dragonball (die nach Digimon meine Lieblingsserie ist) stehen würde, wenn ich sie jetzt erst zum "ersten Mal" sehen würde.

Bei One Piece ist das schlimmste ja eigenlich nicht einmal DAS es so gestreckt ist, sondern eher WIE. Ich kenne die aktuellen Folgen nicht, aber vom Marine-Ford Arc war ich ziemlich enttäuscht. Mitunter sind 2-3 Minuten am Stück reine Standbilder, bei denen ein wenig mit Zoom und Kamerafahrt gearbeitet wurde, bevor mal wieder eine kleine animierte Szene kommt. Dazu kommt noch, dass meistens nur "Mikro-Animationen" verwendet wird; sprich Standbilder, in den kleine Details (z.B. Mundbewegungen) animiert sind.
Der One Piece Anime würde dringend eine "Kai" Version brauchen :D

Was die Charaktere von Dragonball angeht... Das war schon immer das Hauptproblem bei der Serie - sie einfach zu Son-Goku-Zentriert. In Classic Dragonball war das nichts anderes. Nehmen wir z.B. Kuririn, de hatte gerade mal vier größere Auftritte in den ersten 153 Folgen, wovon (abgesehen vom General-Blue Arc) drei davon die Turniere waren. Seine Kampfbilanz sieht dementsprechend ernüchternd aus. Bakterian (im ersten Turnier) und Chao-zu (im zweiten Turnier) waren die einzigen beiden Gegner (die einen Namen hatten) die er besiegt hat.
Aber das was du geschrieben hast (mit den Nebencharakteren, die glänzen dürfen) ist sowas, was ich an Fillern immer sehr schätze.
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