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Dracomon

Perfect Digimon

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21

Thursday, January 21st 2010, 9:47pm

Achso ,dann hab ich dich missverstanden ,ich hab es halt allgemein auf Animes bezogen da dort ja alles mögliche passieren kann ,von daher hätt ich auch Tamers und Savers sagen können.

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ihatenicks

Perfect Digimon

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22

Saturday, February 6th 2010, 4:59pm

Ja, aber das ist immer ein problematisches Argument.
In Anime, sowie Fiktion generell, kann natürlich alles passieren, so lange Macher es so wollen, aber man muss schon unterscheiden ob in einer Fiktion halt einfach andere Regeln sind (Beispiel 1: es gibt eine digitale Welt, in der digitale Lebensformen mit menschenähnlicher Intelligenz, variierendem Aussehen und physikalisch in unserer Welt oft unmöglichen Kräften existieren; Beispiel 2: 6 Kinder bekamen im Schulunterricht Instruktionen, was man so tut, wenn man plötzlich in der Digiwelt landet) oder ob etwas, was aufgrudn mangelnder Erklärung eigentlich wie bei uns sein müsste, stark unlogisch ist (Beispiel 1: dies wäre, wenn in einer stinknormalen Sitcom plötzlich ein feuerspeiender Dino ins Zimmer kommt und gegrüßt wird als sei er ein Kidn der Familie, ohen dass erklärt wird, wieso es ihn gibt und warum sie sich nicht wundern; Beispiel 2: 6 Kinder landen einfach so in einer digitalen Welt und wundern sich viel zu wenig).

Trap Master

Child Digimon

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23

Monday, February 15th 2010, 11:52pm

RE: Traumata...

Ich stimme dem durchaus zu, daß die Digiritter nicht wirklich realistisch gehandelt haben, insofern, daß sie doch zu schnell zu ihrer alten Tagesordnung übergehen konnten.

Jedoch sollten wir nicht den menschlichen Überlebensinstinkt außer Acht lassen. Die Kinder kommen in eine unbekannte Welt voller Gefahren, ohne zu wissen, wie sie wieder zurückkommen können oder in erster Linie überhaupt hierher gekommen sind. Natürlich solllte sie das eigentlich zuerst völlig fassungslos machen. Aber ab einem gewissen Punkt dürfte sich ja jener gewisse Überlebensinstinkt aktivieren, der sie dazu bringt, aus ihrer Situation das Beste zu machen, sich dabei über ihre körperlichen und geistigen Grenzen hinwegsetzen, um nicht das Ziel vor den Augen zu verlieren. Und diese Kinder hatten gewiß immer ein Ziel. Menschen sind in der Lage, sich extremen Situationen anzupassen und sich durchzukämpfen, wenn es darauf ankommt, und da es sich dabei um etwas rein instinktives handelt, sehe ich nicht, wie 8-12-Jährige von diesen Fähigkeiten ausgeschlossen sein sollten.

Dennoch wäre es wirklich realistischer gewesen, wenn sie bei Wiederantritt des Alltages psychisch zusammengebrochen wären, weil genau dann die Phase der psychischen Verarbeitung der Ereignisse eintritt, zu der sie vorher keine Gelegenheit hatten.

ihatenicks

Perfect Digimon

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24

Wednesday, February 24th 2010, 1:35pm

Aber auch da standen sie ja noch unter demselben Stress und derselben Verantwortung. War also vielleicht noch nicht Unterschied genug.

Bei Ryo sieht man, was für einen Unterschied außerdem die Gruppe macht.

Mulp

...jetzt sogar mit drei Fahnen.

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25

Monday, November 29th 2010, 9:49am

Leute, also wenn man das ganze mal genau betrachtet, ist das ganze mit der Intelligenz und Reife vollkommen logisch, besonders in Adventure, weswegen ich dort anfangen werde.

Die Auserwählten verhalten sich überintelligent und übereif, weil es in solchen Serien immer so ist? Falsch!
Sie verhalten sich so, weil sie die Auserwählten sind!

Ich meine mal ehrlich: In Folge 45 wurde klar gemacht, dass der Auserwählungsprozess gesteuert wurde, und das die Kinder extra dafür ausgesucht wurden, um die welt zu retten, und da ist es doch logisch, dass da nicht irgendwelche Durchschnittsdeppen ausgesucht werden, sondern Kinder die schon in Jungem Alter überdurschnittliche Intelligenz und Reife besitzen, oder besitzen werden, wenn wir hier noch von 1996 reden. Klar, natürlich war die ganze sache mit den Wappen und den Emotionen ein Hauptauswahlkriterium, aber ich glaube nicht, das Mimi das einzige Kind in Hikarigaoka mit "Purheit" in ihrem Herzen war, dass während den Geschehnissen von Movie 1 in Hikarigaoka anwesend war.
Nein, da muss es sekundäre Kriterien gegeben haben und Reife und Intelligenz sind da logische Anforderungen an Weltenretter. Natürlich kommt so eine Überdurschnittlichkeit bei Kindern Relativ selten vor, das erklärt auch, warum in ganz Hikarigaoka, oder Gar ganz Tokyo, wo die Daten von Kindern Analysiert wurden nur 8 Kinder auserwählt wurden. Warum sie so intelligent und reif sind ist eine andere Frage, aber da von den acht Kindern Vier Geschwister sind, ist es logisch anzunehmen, dass es genetisch veranlagt ist.
Die Zweite möglichkeit ist, dass die Auserwählung selbst Einfluss auf die Kinder hatte, alles ist schließlich möglich mit interdimensionalen laserscannern, die auf was weiß ich für einer Frequenz operieren. Es könnte also durchaus sein, dass den Kindern während sie auserwählt wurden eine art "Positive Saat der Finsternis" eingesetzt wurde, die ihre Kognitive fähigkeiten erhöhten, um ihre Effizienz zu verbessern, wenn sie in den Kampf ziehen. Natürlich kann man das nur auf die ersten Auserwählten beziehen, bei denen das Auswahlverfahren noch von Gennai und co gesteuert wurden. Diese wurden ja kurz danach von den Dark Masters in die Luft gesprengt, das Auswahlverfahren lief anscheinend jedoch weiter aber unkontrolliert, weswegen am Ende von 02 auch jeder Idiot ausgewählt.
Noch besser lässt sich diese Logik auf Frontier anwenden, hier wurde gut gezeigt, dass Ophanimons Hilferufe per Handy zumindest Tokyo- oder Sogar Japanweit ausgeführt wurde, und nur 5 (6 mit Koichi) haben den anforderungen entsprochen und waren mit den Spirits kompatibel.

Und natürlich wurde bei den ganzen Diskussionen auch außer acht gelassen, dass sie in einer anderen Welt unterwegs sind.
Ich meine: Wir reden hier über eine andere, digitale Welt. Denkt ihr, das ist Luft, was die da Atmen? Was denkt ihr was da drin ist? Möglicherweise hat die Luft der digitalen Welt Bestandteile, die, absichtlich oder unabsichtlich, auf die,, Menschliche Psyche wie Psychopharmaka wirken, die das Bewusstsein und Denken beeinflussen und auf diese Weise übermäßige Panikanfälle Konzentrationsstörungen oder posttraumatische Belastungsstörungen vorbeugen. Möglicherweise sind diese Beeinflussungen (vielleicht auch abhängig von der jeweiligen Digitalen Welt) sehr dauerhaft, auch wenn die Dimension gewechselt wurde.
Vielleicht war Touma nur deswegen schlau genug, als Kind eine Universität zu besuchen, weil er davor oft mit Gaomon in der digitalen welt war. Klar, Ikuto ist wirklich nicht der hellste, aber das hat wahrscheinlich damit zu tun, dass er als säugling in die digitalen welt gelangt war, weswegen sein stoffwechsel anders auf diese Luftbestandteile reagiert hat, was sich negativ auf seine intelligenz ausgewirkt hat.

This post has been edited 2 times, last edit by "Mulp" (Nov 29th 2010, 6:36pm)


Maga

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26

Friday, February 3rd 2012, 11:16pm

Ich find dieses Thema auch hochinteressant xD. Vor allem wenn man zurückdenkt wie man selbst als 10-12-Jähriger war, fällt es schwer sich vorzustellen, dass man in der gleichen Situation wie die Digi-Kids auch so ohne weiteres bestehen könnte ;). Mal ehrlich....in dem Alter ist man weder dumm noch feige, sondern im Gegenteil je nach Situation und bei entsprechender Förderung und Motivation sogar zu ganz erstaunlichen Leistungen fähig. Trotzdem ist man gewissermaßen auf die Versorgung und seelische Unterstützung seiner Bezugspersonen angewiesen und wenn die nicht da ist, kriegt man natürlich Angst, fängt an zu weinen und will zu Mama oder Papa. Aber es ist eben auch Gewohnheitssache, denke ich. Man kann Kindern auch Selbstständigkeit antrainieren und wenn man sie einfach mal machen lässt, ohne ständig wie ein Helikopter über sie herum zu schwirren, wird man erstaunt sein, zu was sie alles fähig sind, wenns hart auf hart kommt ;). Wir älteren haben da eh, abhängig von unserer Lebenserfahrung und Sozialisation, einen verstellten Blick auf die Dinge und unterschätzen die Kleinen oftmals ganz gewaltig was deren Kompetenzen angeht.

Aber ok. Wir können es uns trotzdem nicht ausmalen was es heißt für ein Trupp 10-12-Jähriger in eine völlig fremde Welt zu landen, hinter der jeder Ecke potentielle Gefahr lauert und in der man sich auch noch komplett selbst versorgen muss. Gerade dieser Aspekt macht für mich die Faszination von Digimon (Adventure) aus. Ich stell es auch gerade beim Schauen von Frontier fest. Dort ist es ja sogar so, dass die Kinder sich mehr oder minder freiwillig entschieden haben in die Digiwelt zu reisen. Diese Art von Fatalismus ist gerade für 10-jährige nochmal ganz bemerkenswert. Ich reise einfach ins Blaue, hab keine Ahnung was mich erwartet und ob ich überhaupt wiederkomme und lass trotzdem meine Familie und Freunde zurück. Ich denke mal der Aspekt, ob jemand durch solche extremen Erlebnisse wie brutale Monsterkämpfe und zusehen müssen wie andere sterben traumatisiert wird oder nicht, ist tatsächlich eine Frage des eigenen Charakters. Selbstverständlich prägt es dich und kann dich völlig kaputtmachen, aber auf der anderen Seite kann man auch total gestärkt aus solchen Erlebnissen hervorgehen. Und am Ende von so gut wie jeder Digimon-Staffel, waren sich die Charas einig, dass sie aus ihren Abenteuern gestärkt hervorgingen. Obwohl...und das ist auch so ein Knackpunkt denke ich....weil sie ihre Erlebnisse nicht nur überstanden, sondern auch ERFOLGREICH überstanden haben. Sie und ihre Digimon haben den Kampf gegen das Böse gewonnen, beide Welten gerettet, Friede, Freude, Eierkuchen sozusagen.

Um mal ein Beispiel dazu zu nehmen. Es gibt schon einen Grund dafür, dass bei den Amis nie die Rede vom 2.Weltkrieg-Trauma ist, da sie ja auch diesen Krieg gewonnen haben und die Nazis besiegen konnten (trotz 50.000 000 Todesopfer auf beiden Seiten). Der Vietnam-Krieg wird dagegen von nahezu allen Amis als Trauma bezeichnet, eben weil sie ihn verloren haben und er im Grunde nichts anderes als Verluste auf beiden Seiten produziert hat.

Das Muster könnte man theoretisch auch auf die Abenteuer der Digi-Ritter/Tamer übertragen. Abgesehen davon, dass es auch seinen Grund haben muss, dass ausgerechnet DIE und keine anderen Kinder auserwählt wurden. Das muss ja heißen, dass sie auf alle Fälle mutiger, reifer und klüger als andere Kinder in dem Alter sein müssen. Sonst hätten sie keine 2 Tage in ihrer Funktion als Chosen-Children überstanden ;).
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Kaén-chan

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27

Saturday, February 4th 2012, 10:34am

Das Muster könnte man theoretisch auch auf die Abenteuer der Digi-Ritter/Tamer übertragen. Abgesehen davon, dass es auch seinen Grund haben muss, dass ausgerechnet DIE und keine anderen Kinder auserwählt wurden. Das muss ja heißen, dass sie auf alle Fälle mutiger, reifer und klüger als andere Kinder in dem Alter sein müssen. Sonst hätten sie keine 2 Tage in ihrer Funktion als Chosen-Children überstanden ;).

Das Problem: Das Argument lässt sich so praktisch nur auf Adventure selbst anwenden.
Weil die anderen Staffeln: Bei Zero Two kann man drüber streiten, inwieweit sie überhaupt ausgewählt waren, bei den paar tausend Kindern mit Digimon. Da wir da keine Kriterien oder sonst was erfahren haben. Ja... Tamers (wie auch Savers) hatten mit "Wurden Ausgewählt" nichts zu tun. Bei Frontier war die einzige "Eignung" der Kinder, dass ihre Daten mit den Spirits kompatibel waren. Bei Xros Wars gibt es auch keine direkte Auswahl soweit. Vor allem wenn ich da mal unauffällig zu den beiden Anhängseln schaue...
Aber selbst bei Adventure: Sie hatten nun mal Verluste. Sie haben wenn man jetzt mal die Numemon mitzählt hunderte Digimon gesehen, die brutal ermordert wurde. Das... Hält selbst die gesundeste Kinderpsyche nicht aus. Deine beste Wette dabei wäre noch, dass sie einfach in eine Amnesie fallen.

Zehn Jahre nach Digimon Tamers:
Digimon Battle Generation

Maga

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28

Saturday, February 4th 2012, 12:26pm

Meine beste Wette? Öhm...würd ich so eig. nicht behaupten. Das sind natürlich alles nur Spekulationen meinerseits. Ich bin kein Experte in Kinderpsychologie und da einen realistischen Bezug zu Digimon zu suchen, stelle ich mir auch schwierig vor. Ich hätte eher drauf getippt, dass die Kids es selbstverständlich nicht vergessen und gewissermaßen schon einen leichten oder mittelschweren Knacks abbekommen, der sich aber vielleicht mehr in einer Art Helfersyndrom manifestiert...sprich, die Kinder fühlen sich zwanghaft verpflichtet die Welt zu retten und sich und ihre Digimon dabei in Gefahr zu bringen. So ähnlich wie bei Peter Parker in Spider-Man, bei dem ja der Tod seines Onkels der Hauptanstoß für seine Entscheidung war, das Verbrechen zu bekämpfen. Oder Robert de Niro in Taxi Driver, dessen Traumata im Vietnam-Kreig und die damit verbundenen fehlenden Tassen im Schrank ihn zum "Aufräumen" in New York motiviert haben.

Psychopathie kann sich ja auch in solchen Formen des "Kreuzrittertums" manifestieren, wo man sich selbst aufgrund erlittener Traumata plötzlich in einer seltsamen Heldenrolle sieht und meint, das verübte Unrecht bekämpfen zu müssen. Bei Adventure könnte man das theoretisch auch auf Tai & co übertragen, es als eine Art "Flucht nach vorne" interpretieren. Aber ok, es sind nunmal Kinder und aufgrund der fehlenden Lebenserfahrung kann man dieses Muster auch nicht 1 zu 1 übertragen schon klar. Alles nur Spekulationen meinerseits. Ich wüsste sonst auch nicht wie die Kinder mit diesen schrecklichen Erlebnissen fertig werden und dazu noch den Mut nehmen, trotzdem weiterzumachen.

Wie das ganze bei 02, Tamers und Frontiers interpretierbar wäre....k.A. Wobei ich es vor allem bei Frontiers interessant finde, da Takuya und co. sich wirklich mehr oder minder freiwillig ins Abenteuer stürzen und trotz der Möglichkeit zurückzukehren immer weiter machen.
Hellraisin´ :evil:

Sofaris

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29

Saturday, March 1st 2014, 3:33pm

An dem was ihr schreibt ist sicher viel wahres dran.
Aber das ist eines der Dinge die ich wirklich an Animes mag. Es muss nicht jeder logik entsprechen. Ich fand es gerade witzig das Kinder teilweise noch 8 Jährige in einen Krieg zwichen Gut und Böse, Licht und Schaten ziehen.Ich finde das die Bezeichnung Krieg wenn ich mir das Schlachtfeld des Kampfes gegen Venommyotismon und die vielen Toten die es werend der Konflikte gab ansehe nicht übertriben finde.
Ich finde es Witzig das Kinder die Welt retten werend die Erwachsenen völig machtlos daneben stehen und zu sehen müssen wie ihre Kinder Schlachten auf Leben und Tod austragen. Das das völig unrealistich ist stört mich eigentlich überhaupt nicht. Bei Animes stört mich realitetsferne meist zimlich wenig.

Noch was zu Frontier.
Als die Spirits der Legenderen Krieger am Ende der Staffel als unabhengige Digimon wiederauferstanden sind haten sie doch Fähigkeinten und Characktereigenschaften von ihren Besitzern übernomen. Zum Beispiel konnte Kazemon Italienisch. Vieleicht haben die Digiritter werend des Abenteuers von den Spirits die nötigen Qualiteten übernomen die sie zum überstehen des Abenteuers brauchten. Es warenn ja die Spirits von Legenderen Kriegern die mit sicherheit äuserst starke Psyche und andere für Weltretter nützliche Eigenschaften besaßen.

This post has been edited 1 times, last edit by "Sofaris" (Mar 1st 2014, 3:41pm)